Alois Berger

Autor
Alois Berger

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alois.berger[at]gmx.de

Alois Berger, Jahrgang 1957, arbeitet als freier Journalist in Bonn und Brüssel. Seine Spezialität sind Analysen aus dem kalten Herzen Europas und Reportagen aus den wärmeren Regionen der EU. Mit Vorliebe widmet er sich den tieferen Geheimnissen des europäischen Zusammenlebens: Warum 33 Europaabgeordnete 42 Dolmetscher brauchen, und was passiert, wenn einem Dolmetscher ein wichtiges Wort partout nicht einfällt. Was es mit den EU-Frühstücksrichtlinien auf sich hat, warum Österreicher vor allem bei schlechtem Wetter auf die EU schimpfen und weshalb es nie etwas wird mit der europäischen Einheitssteckdose.

Daneben schreibt er Hintergrundberichte und Kommentare über europäische Sofamelker, Heckenschützen der Energiewende und die Dummheit von Waffenexporten, vor allem für Deutschlandfunk und Deutschlandradio.

In seinem ersten Leben arbeitete der geborene Bayer als Elektriker bei Siemens, bevor er die Deutsche Journalistenschule in München absolvierte und Philosophie, Volkswirtschaft und Politik in Deutschland, Frankreich und auf den Philippinen studierte. Er war Fernsehreporter beim Saarländischen Rundfunk, Lokalredakteur der Frankfurter Rundschau, Hörfunkmoderator beim RIAS in Berlin und EU-Korrespondent der taz und der Wochenzeitung „Die Woche“.

Filmografie

Für die ARD ist Alois Berger mit Sprengmeistern flämische Dörfer bei Ypern abgegangen, wo noch immer viele Millionen scharfe Granaten und 200 000 vermisste Soldaten im Boden liegen, hat das jüngste Opfer des Ersten Weltkrieges portraitiert und ein friesisches Straßendorf vorgestellt, das alle Verkehrsschilder abgebaut und seitdem keine Unfälle mehr hat. Für Radio Bremen hat er niederländische Strandräuber aufgespürt und ein Forscherteam begleitet, das den Niederländern die Angst vor dem Supersturm nehmen soll. Für arte hat er sich eine Woche in ein belgisches Bierkloster zurückgezogen, hat  provenzalische Weihnachtsbräuche untersucht und burgundischen Fassmachern bei der Arbeit und beim Kochen zugeschaut. In der Bretagne hat er die Austernfischer und in Belgien die reitenden Krabbenfänger ins Meer hinaus begleitet.