Die Inseln der Queen – Isle of Wight

27.03.2019 - 18:35 Uhr

Ein Film von Marvin Entholt

Südlich von England liegt die Isle of Wight. Alles, was Britannien groß gemacht hat, findet sich hier auf kleinem Raum – in Landschaft, Orten und Charakteren. Einst war die Insel Feriendomizil von Queen Victoria und ihrem deutschen Gatten Albert. Ihr prächtiges ‚Osborne House’ ist Zeuge. Weite Teile der Isle of Wight gelten als Gebiet großer Naturschönheit. Obwohl die Insel gut angebunden und beliebtes Ziel für Menschen aus dem nahen London ist, gibt es menschenleere Strände und Rückzugsräume für gefährdete Tiere. Helen Butler, Hüterin der bedrohten Roten Eichhörnchen, wurde von Queen Elizabeth für ihr Engagement geehrt. Zum Inselleben gehören britische Traditionen wie Segeln und Reiten. Zum internationalen Turnier erscheint Schirmherrin Camilla, Gattin von Prinz Charles. Abseits vom Trubel repariert Geigenbauer Mark Hickman einen Bogen, den Musiker Paul Armfield an seinem Instrument ruiniert hat: einer Säge. Der international bekannte Marinemaler Martyn Mackrill segelt zum Arbeitsplatz, um Landschaften zu malen.

Das Bild der Insel ist auch von Landwirtschaft geprägt. Ein Erbe von Prinzgemahl Albert, der Landbau förderte. Ein Landwirt hat eine neue Kulturpflanze eingeführt: den Knoblauch. So wie er verbinden viele Bewohner Tradition und modernes Leben. Ökologen schaffen neuen Lebensraum für Seebewohner, denen steigende Meeresspiegel gefährlich werden.

Ein royales Erbe, unberührte Natur und Menschen, denen Tradition und Zukunft am Herzen liegen: Der arte-Film aus der Reihe ‚Die Inseln der Queen’ von Marvin Entholt portraitiert die ungewöhnliche Insel und ihre Bewohner.