Handgemacht

Dokumentations-Reihe mit Rosa Lübbe und Philippe Schröder

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Die ARTE-Reihe „Handgemacht“ taucht ein in die Welt der „Makers“: Rosa Lübbe, Künstlerin und Tausendsassa, durchstreift gemeinsam mit Philippe Schröder, Betreiber eines Burgerladens auf dem Tempelhofer Feld, die DIY-Szene in fünf europäischen Metropolen: In London, Stockholm, Marseille, Berlin und Turin suchen sie nach kreativen Köpfen, traditionsbewussten Handwerkern und phantasievollen Lebenskünstlern. Sie sind dabei, wenn Fahrräder aus Bambus und Gitarren aus Zigarrenboxen entstehen, sie kochen Karamellbonbons nach altem, schwedischen Rezept
und lassen Büffelschädel zu Wandschmuck werden.

Der Trend zum Handgemachten ist ungebrochen: In ganz Europa wird gezimmert, gestrickt und gebastelt. Laien wie Profis gestalten mit Leidenschaft, entwerfen immer wieder Neues und sind stolz auf ihre Produkte. Dabei verkörpert das Siegel „Handgemacht“ zunehmend nicht nur eine Arbeitsweise, sondern sie steht für ein Lebensgefühl. Diese Menschen, die Dinge mit der Hand erschaffen, stehen für Nachhaltigkeit, Entschleunigung und einen schonenden Umgang mit sich und der Umwelt. Ein Ende dieser Bewegung ist nicht absehbar, im Gegenteil – die
Szene dehnt sich zunehmend aus. Waren es früher eher Handwerker und Künstler, die in ihren Werkstätten Neues erschufen, so ist es heute die breite Masse, die sich in kleinen und großen
Werken ausprobiert. Entstanden ist so, quer durch Europa, eine lebendige Szene mit kreativen Köpfen, die etwas zu zeigen und zu sagen haben.