14.09.2026 - 17:50 Uhr
Ein Film von Hai-Hsin Lu und Su-Chen Ava Kuo
„Schöne Insel“, „Ilha Formosa“, wurde die Hauptinsel Taiwans einst von portugiesischen Seefahrern genannt. Ihre grünen Wälder, majestätischen Berggipfel und von Sturm und Wellen geformten Küsten faszinieren nicht nur Naturliebhaber. Auch die Einheimischen wissen um die Schönheit ihrer Insel – und tun viel dafür, das Gleichgewicht zwischen Natur und Zivilisation zu erhalten.
Von den schroffen Gipfeln bis in die entlegenen Täler offenbart die Hauptinsel Taiwans eine Natur von außergewöhnlicher Schönheit und beeindruckender Vielfalt. Die Insel, von portugiesischen Seefahrern einst „Ilha Formosa“ – die schöne Insel – genannt, wird von majestätischen Bergen beherrscht, die steil in den Himmel ragen und von der Urgewalt der Region zeugen. In den dichten Wäldern pulsiert das Leben: Hier existiert eine überwältigende Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, die sich an dieses außergewöhnliche Umfeld angepasst haben.
Baumkletterer erforschen die Kronen uralter Taiwania-Riesen, während Tierärztinnen verletzte Wildtiere versorgen und bedrohte Arten wie den Taiwanischen Schwarzbären rehabilitieren. An den Küsten formen Stürme und Brandung eine sich ständig wandelnde Landschaft. Hier pflegen Feuerfischer ein jahrhundertealtes Handwerk, und Bauern arbeiten mit einer traditionellen Methode, bei der Enten in den Reisfeldern für natürliche Schädlingskontrolle sorgen.
Die Dokumentation erzählt von der einzigartigen Insel Formosa, auf der Wildnis und Zivilisation eng zusammenleben – und von den Menschen, die täglich daran arbeiten, dieses fragile Gleichgewicht zu bewahren.