Konfliktzone, Staffel 2

Konfliktzone, Staffel 2

Konfliktzone/ Decoding Conflicts, Staffel 2

Autoren: diverse, 26 min, berlin producers & storyline im Auftrag des ZDF und DW, in Zusammenarbeit mit arte

Konfliktzone: Iran – Warum eskaliert der Machtkampf im Nahen Osten?

Ein Film von Bamdad Esmaili und Charlotte Aebischer

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Trotz massiver US-Bombardements erweist sich das islamische Regime im Iran als recht stabil. Warum ist das Land immer wieder Brennpunkt von Konflikten? Geht es um Öl, Religion, Ideologien oder die Vorherrschaft im Nahen Osten?

Zwischen Iran, Israel und den USA brodelt seit Jahrzehnten ein Großkonflikt. Im Februar 2026 bringen US-israelische Bombardements eine neue Eskalation. Die Reihe Konfliktzone erklärt mit Info-Animationen und Experten aus der Region kompakt die Hintergründe.
Worum streiten hier welche Akteure und Allianzen: um Öl, Religion, Weltanschauungen oder gar um die Vorherrschaft im Nahen Osten? Der iranisch-britische Historiker Ali Ansari erläutert die tieferen geschichtlichen Wurzeln des Konflikts, der libanesische Journalist Nadim Koteich weist auf religiöse Konfliktlinien hin, und die verfolgte iranische Journalistin Mahtab Gholizadeh sieht den Kampf um Rohstoffe im Vordergrund: „Öl ist nicht einfach ein Teil der iranischen Wirtschaft – es ist ihr Rückgrat.“
Zudem beleuchtet das Erklärformat: Warum ist das Mullah-Regime auch unter massivem Kriegsdruck erstaunlich stabil? Ansari erklärt, dass schon seit den frühen 80er Jahren Strukturen etabliert wurden, wonach für jede Führungsperson, die stirbt, sofort mehrere potentielle Nachfolger vorgesehen sind.
Berichte von Betroffenen zeigen auch, was der Konflikt für Menschen der Region und in Europa bedeutet. So erzählt der im europäischen Exil lebende Iraner Parviz Afshari die Geschichte seines 17-jährigen Sohnes Sam, der im Januar 2026 bei Protesten angeschossen wurde. Afshari berichtet, wie Sicherheitskräfte selbst im Krankenhaus Jagd auf Verwundete machten: „Sie gaben den Befehl, dass man Verletzten den Gnadenschuss geben solle, – so ist mein Kind gestorben“.

 

 

Konfliktzone: USA vs. Kanada – Von Nachbarn zu Gegnern?

Ein Film von Anne Heimerl

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Kanada und die USA waren jahrzehntelang enge Verbündete. Seit Trumps Annexionsfantasien, aus Kanada den 51. Bundesstaat der USA zu machen, ist das vorbei. Der Film erklärt mit Infoanimationen und Expertinnen und Experten aus der Region kompakt die Hintergründe – von der gemeinsamen Geschichte beider Länder bis zu Mark Carneys neuer Außenpolitik für Kanada. Wie groß sind heute die wirtschaftlichen und militärischen Abhängigkeiten zwischen beiden Ländern wirklich – und kann sich Kanada vom übermächtigen Nachbarn lösen? Die Doku zeigt, wie Premierminister Mark Carney mit einer neuen Außenpolitik versucht, Kanada unabhängiger zu machen – unterstützt von Protesten unter dem Slogan „Elbows Up“ und der „Buy Canadian“-Bewegung, die gezielt auf amerikanische Produkte verzichtet. Der Blick in die USA zeigt: Amerikanische Bürger bezahlen die amerikanische Zollpolitik teuer, während der Oberste Gerichtshof Trumps Zölle für rechtswidrig erklärt. Persönliche Eindrücke von Menschen, die in Nordamerika leben, verdeutlichen, was der Konflikt für den Alltag bedeutet – diesseits und jenseits der fast 9000 Kilometer langen Grenze.

 

Konfliktzone: Krieg im Sudan – Chronik einer Katastrophe

Ein Film von Sira Thierij

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Seit April 2023 herrscht im Sudan Krieg. Die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) kämpfen gegen die sudanesische Armee. Der Machtkampf hat Millionen Menschen in die Flucht getrieben und eine humanitäre Katastrophe ausgelöst, die von den Vereinten Nationen als die derzeit größte der Welt bezeichnet wird. Besonders dramatisch ist die Lage in Darfur: Dort dokumentieren Menschenrechtsorganisationen und Experten schwere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung und warnen vor Anzeichen eines Völkermords.
Die ARTE-Reihe „Konfliktzone – Globale Krisen kurz erklärt“ ordnet den Krieg im Sudan ein und macht seine komplexen Hintergründe verständlich. Mit Analysen regionaler Experten und graphischen Erklärungen zeigt die Reihe, wie der Konflikt entstand, welche Akteure ihn befeuern und warum seine Folgen weit über Sudan hinausreichen. So wird deutlich, dass es um weit mehr geht als einen Machtkampf von Militärs: Internationale Interessen, milliardenschwere Goldvorkommen und die strategische Lage am Roten Meer tragen dazu bei, den Konflikt am Leben zu halten.
Gleichzeitig kommen Menschen zu Wort, die den Krieg selbst erleben. Ein Journalist aus El Faschir, der fliehen musste und in sozialen Netzwerken auf Videos seiner getöteten Freunde und Familienangehörigen stieß, schildert, wie die Belagerung seiner Heimatstadt dokumentiert wurde wie kaum ein anderes Kriegsverbrechen zuvor – und dennoch kaum Konsequenzen folgten. So verbindet „Konfliktzone“ geopolitische Zusammenhänge mit den persönlichen Schicksalen der Betroffenen.

 

Todesfalle Krankenhaus? Fehler vermeiden – Menschen retten

Todesfalle Krankenhaus? Fehler vermeiden – Menschen retten

Todesfalle Krankenhaus? Fehler vermeiden – Menschen retten

Ein Film von Peter Podjavorsek. Hergestellt von Berlin Producers Media.

In der 3sat-Mediathek

Jährlich werden bei uns rund eine halbe Million Menschen im Krankenhaus falsch behandelt. Was kann man tun, um nicht krank aus der Klinik zu kommen?

Protagonistin im Supermarkt mit einem Einkaufszettel

Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den modernsten und teuersten der Welt. Trotz Hightech und Spitzenmedizin sind jedes Jahr ca. 200.000 Patientinnen und Patienten von Behandlungsfehlern im Krankenhaus betroffen. Rund 20.000 bezahlen dafür mit ihrem Leben. (max. 270 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Die Folgen sind nicht nur tragisch, sondern auch teuer: 15 Prozent aller Krankenhauskosten – stolze 48 Milliarden Euro jährlich – entstehen durch Fehler. Wir gehen der Frage nach: Wie kann es sein, dass ausgerechnet Krankenhäuser so häufig krank machen – und was können Forschung und Technik dazu beitragen, um diese Risiken zu verringern?

Es gibt vielfältige Ansätze dazu, die Jasmina Neudecker auf einer Reise durch Deutschland kennenlernt. Im Main-Taunus Kreis wird in einem Modellprojekt die Bevölkerung über die Symptome einer Sepsis aufgeklärt, an der Uniklinik Greifswald wurde ein neuartiges Sepsis-Screening eingeführt. In anderen Krankenhäusern sollen Optimierungen beim Verabreichen von Medikamenten und eine verbesserte Fehlerkultur dazu beitragen, die Zahl der Fehlbehandlungen zu verringern. Neue, mit Hilfe von KI an der Uni Würzburg entwickelte Antibiotika sollen helfen, die Fallzahlen zu senken. Jasmina Neudecker trifft aber auch Patienten, die von Behandlungsfehlern betroffen sind. J. Kardas leidet nach einer Sepsis unter erheblichen Spätfolgen, bei H. Castagne wurde eine unnötige Operation durchgeführt.

Erzherzogin Sophie – Das Vermächtnis der Schattenkaiserin

Erzherzogin Sophie – Das Vermächtnis der Schattenkaiserin

Erzherzogin Sophie - Das Vermächtnis der Schattenkaiserin

Ein Film von Martin Koddenberg. Hergestellt von Berlin Producers Media.

Erzherzogin Sophie ist die zentrale Machtfigur der Habsburger im 19. Jahrhundert. Mit politischem Instinkt und unerschütterlicher Disziplin formt sie ihren Sohn Franz Joseph zum Kaiser – und eine ganze Dynastie gleich mit. Mit Sisi gerät sie heftig aneinander. Die Welten der beiden Frauen könnten kaum gegensätzlicher sein. Sophies Wirken legt das Fundament jener Epoche, in der das Reich immer wieder an seinen inneren Spannungen zu zerreißen droht. Wer war diese Frau – als Machtstrategin, Mutter und als Mensch?

Protagonistin im Supermarkt mit einem Einkaufszettel

Erzherzogin Sophie von Bayern ist eine Schlüsselfigur der Habsburger Monarchie – und doch ist sie bis heute weitgehend im Schatten ihrer berühmten Schwiegertochter Elisabeth, genannt Sisi, geblieben. Reduziert auf die Rolle der „bösen Schwiegermutter“. Der Film rückt jene Frau in den Mittelpunkt, die mit unerschütterlichem Pflichtgefühl, Selbstdisziplin und klarem politischen Kompass das Machtgefüge der Dynastie über Jahrzehnte prägte.

Sophie kommt 1805 in München zur Welt und wächst mit dem strengen Wertekanon von Loyalität, Ordnung und Glauben auf. Nach ihrer Heirat an den Wiener Hof betritt sie ein Reich im Spannungsfeld zwischen Erneuerung und Tradition. Inmitten eines verunsicherten Hofes und eines schwachen Herrschers füllt Sophie das Vakuum – als moralischer Bezugspunkt und als entschlossene Strippenzieherin hinter den Kulissen.

Als ihr Sohn Franz Joseph 1830 in Schönbrunn zur Welt kommt, beginnt Sophie sofort, aus ihm den “perfekten Herrscher” zu formen. Strenge, Militarismus, Disziplin bis zur Selbstaufgabe: Sie schafft die Voraussetzungen für einen Kaiser, der – so hofft sie – Stabilität in einer unruhigen Zeit bringen soll.

Während der Revolution von 1848 übernimmt Sophie faktisch die Führung des Hauses. Sie orchestriert den Austausch der politischen Spitze, überredet zunächst ihren Schwager zum Abdanken und schließlich ihren eigenen Mann zum Verzicht auf die Krone. Mit nur 18 Jahren besteigt Franz Joseph den Thron – ein Schritt, der ohne Sophies Entschlossenheit nicht möglich gewesen wäre.

Auch die Wahl der zukünftigen Kaiserin geht auf Sophies Kalkül zurück. Doch die Ehe zwischen Franz Joseph und der jungen Elisabeth entwickelt sich anders als geplant. Sisi verweigert die ihr zugedachte Rolle. Sophie wird zur Gegenspielerin in einem dramatischen familiären Konflikt, der bis heute in der Literatur und im Film überlebt.

Während das Habsburgerreich im 19. Jahrhundert immer größere Spannungen erleidet, versucht Sophie, die Monarchie zusammenzuhalten. Ihr politischer Einfluss, ihr konservatives Weltbild und ihr tiefer Glaube machen sie zur Leitfigur einer Epoche, deren Ende sie kommen sieht – aber nicht mehr aufhalten kann.

Das fahrende Klassenzimmer – Neuer Job Busfahrer

Das fahrende Klassenzimmer – Neuer Job Busfahrer

Das fahrende Klassenzimmer – Neuer Job Busfahrer

Ein Doku-Serie von Marit Christenfeldt. Hergestellt von Berlin Producers Media im Auftrag des ZDF.

In der ZDF-Mediathek

In der neuen Real-Life-Dokuserie wagen sechs Frauen und Männer einen radikalen Neustart: Sie werden Busfahrerinnen und Busfahrer – ein Job, für den sie Mut und starke Nerven brauchen. Busse bringen uns zur Arbeit, zur Schule und nach Hause. Doch schon heute fehlen bundesweit rund 20.000 Fahrerinnen und Fahrer, Tendenz steigend. Immer mehr Verkehrsunternehmen setzen auf Quereinsteiger, die innerhalb von rund vier Monaten zum Busfahrer ausgebildet werden.

Protagonistin im Supermarkt mit einem Einkaufszettel

Die Serie begleitet sechs dieser Neueinsteiger*innen aus Hamburg ganz nah – von den ersten theoretischen Unterrichtsstunden über Fahrtraining, Vollbremsung und Nachtfahrten bis hin zu den ersten Einsätzen im Linienverkehr. Denn der Alltag im ÖPNV verlangt weit mehr als eine bestandene Führerscheinprüfung. Die Fahrerinnen und Fahrer tragen große Verantwortung. Authentisch, emotional und mitten aus dem echten Leben erzählt die Serie vom Mut, noch einmal neu anzufangen.

 

Antje (47)
Antje hat jahrelang in der Pflege gearbeitet – ein Beruf, der sie an ihre Grenzen gebracht hat. Ihr Mann fährt bereits Bus, ihr Sohn macht gerade die Ausbildung. Nun möchte auch sie umsteigen. Doch der Weg dorthin ist anspruchsvoller als gedacht: Hindernisse umfahren, Technik beherrschen – und vor allem die Prüfungsangst in den Griff bekommen. Ihr Fahrlehrer ist jedoch beeindruckt: Antje lernt schnell aus Fehlern und macht eine starke persönliche Entwicklung durch.

Fabian (32)
Der ehemalige Bundeswehrsoldat muss sich zunächst wieder daran gewöhnen, einen völlig neuen Beruf zu lernen und Fehler zuzulassen. Auch das Vertrauen in seinen Fahrlehrer fällt ihm nicht leicht. Bei einer seiner ersten Nachtfahrten zeigt eine unfreiwillige Vollbremsung eindrücklich, welche Verantwortung auf ihm lastet. Trotzdem bleibt er überzeugt: Der Schritt ist richtig – er möchte einen sicheren Job und endlich mehr Zeit, um seine Tochter von der Kita abzuholen.

Elham (27)
Elham kommt ursprünglich aus Afghanistan und freut sich, hier einen Beruf ergreifen zu können, der in ihrer Heimat für Frauen kaum möglich wäre. Sie hat bereits in Hamburg als Taxifahrerin gearbeitet. Busfahren klingt für sie zunächst entspannter – doch der Eindruck täuscht. Der Bus ist riesig und nicht nur die bevorstehende Prüfung zehrt an den Nerven. Ob sie es schafft, wirklich im neuen Job anzukommen?

Niels (28)
Der Mediengestalter möchte wortwörtlich „Menschen bewegen“. Auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Beruf erlebt er schon bei einer seiner ersten Nachtfahrten, dass es hier vielleicht mehr Nervenkitzel gibt, als ihm lieb ist. Dennoch geht er weiter seinen Weg und freut sich darauf, bald auch seine Familie im Bus von A nach B zu bringen.

Kemal (47)
Nach vielen Jahren in der Gastronomie mit unregelmäßigen Arbeitszeiten und Wochenenddiensten ist Kemal seit kurzem alleinerziehender Vater. Er möchte mehr Zeit mit seinen beiden Kindern verbringen. Auf den neuen Job freut er sich sehr: Seine erste Fahrstunde fühlt sich für ihn fast an wie Bobbycar-Fahren früher. Doch auch auf ihn warten noch einige Herausforderungen.

Sebi (50)
Sebahate, Spitzname Sebi konnte bisher keinen festen Beruf erlernen. Seit Jahren träumt sie davon, Busfahrerin zu werden. Nachdem sie sich bereits erfolglos beworben hat, darf sie nun endlich die Ausbildung starten. Sie ist überglücklich. Dennoch hat sie großen Respekt vor den Herausforderungen – ihre größte Sorge: der Umgang mit schwierigen Fahrgästen.

Mein Körper. Mein Gedächtnis. Wie wir es verbessern können

Mein Körper. Mein Gedächtnis. Wie wir es verbessern können

Mein Körper. Mein Gedächtnis. Wie wir es verbessern können

Ein Film von Claudia Euen. Hergestellt von Berlin Producers Media im Auftrag des MDR in Zusammenarbeit mit BR, HR, RB, RBB, SR, SWR, WDR und NDR für die ARD.

In der ARD-Mediathek

Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht, speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das bewahrte Wissen – all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt?

Protagonistin im Supermarkt mit einem Einkaufszettel

Diese Doku begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema “Gedächtnis“ verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende Vierzig durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis wieder zurückzugewinnen – mit Ergotherapie und auch mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiß, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist – und gleichzeitig wie anpassungsfähig.

Expertin Prof. Dr. Hannah Monyer, Ärztliche Direktorin für Klinische Neurobiologie im Labor

Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, große Textmengen für ihre Rollen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten.

Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem „Gedankenpalast“ zeigt er uns im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst.

Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit. Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur.

Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden.

Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet.