Oil Promises

Oil Promises

Oil Promises

Ein Film von Elke Sasse, Andrea Stäritz, Ebele Okoye, 80 min., 2020

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2007: Ghana im Ölfieber. Vor der Küste wird eine der größten Ölquellen Afrikas gefunden. Die Entdeckung des schwarzen Goldes soll den lang ersehnten wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand für die Bevölkerung bringen.

Auch entlang der ehemaligen „Goldküste“: Dort wo einst die Kolonialmächte ihre Fahnen in den Sand rammten, warten verschlafene Fischerdörfer auf Entwicklung. Jetzt soll die Ölindustrie hier Wunder vollbringen: Jobs, geteerte Straßen, Strom- und Wasserversorgung.

Schon 2010 beginnt die Förderung. Entlang der Küste werden ehrgeizige Pläne gemacht: Eine Raffinerie soll entstehen, eine Gasverarbeitungsanlage, ein Luxushotel. Land wird gerodet und die Menschen beginnen zu träumen.

Die Langzeitdokumentation beobachtet die Entwicklungen in drei Küstendörfern, in denen die Menschen bislang von Fischfang oder Ackerbau lebten. Was passiert, wenn die „große Welt“ hier plötzlich auftaucht? Wird sich das Öl als Chance erweisen, für die bislang unterprivilegierte Region oder als Fluch wie in Nigeria?

10 Jahre lang begleiten die Filmemacherin Elke Sasse und die Journalistin Andrea Stäritz die Bewohner. Die nigerianische Animationskünstlerin Ebele Okoye ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen durch Animationen und einen persönlichen Kommentar aus der Perspektive der kritischen Beobachterin aus dem Nachbarland.

The war on my phone

The war on my phone

The war on my phone

Ein Film von Elke Sasse, 90 min, WDR | DW 2018

THE WAR ON MY PHONE portraitiert vier Flüchtlinge in ihrer Zerrissenheit zwischen der Sicherheit, die ihnen ihre Zufluchtsorte in Europa bieten, und den Nachrichten und Videos von Freunden und Verwandten in Syrien, die sie täglich auf ihren Telefonen erreichen. Über diese Berichte und Bilder gibt der Film einen intimen Einblick in den syrischen Alltag jenseits der aktuellen Nachrichtensendungen.
Nach dem preisgekrönten Dokumentarfilm #MyEscape (Prix Europa 2016) verwendet Autorin Elke Sasse einmal mehr nicht-professionelles Video- und Tonmaterial, um uns Menschen und ihre Lebensrealität nahe zu bringen.

Zur Website des Films

Trailer:

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Fernsehbeitrag der Deutschen Welle vom 1. November 2018

„Elke Sasse porträtiert in ihrem beklemmenden Film syrische Flüchtlinge in Deutschland, die über ihre Handys kontinuierlich mit ihren Freunden und Verwandten in den IS-Kriegsgebieten verbunden sind.“:

Link zur mobilen Version: https://m.dw.com/de/war-on-my-phone-ein-portr%C3%A4t-gefl%C3%BCchteter-syrer/av-46118217

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Chemie im Wasser – die unsichtbare Bedrohung

Chemie im Wasser – die unsichtbare Bedrohung

Chemie im Wasser - die unsichtbare Bedrohung

Ein Film von Peter Podjavorsek, HD, 52 min., ZDF/arte

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Unser Wasser ist sauber, heißt es. Doch Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.

Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien, Antibiotikaresistenzen und Zeugungsunfähigkeit bei Männern aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann genau sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffe über Wasser zu sich nehmen – und sei es in niedrigen Konzentrationen.
Die Dokumentation „Die unsichtbare Bedrohung – Chemie im Wasser“  beleuchtet Ursachen und Folgen der schleichenden Verunreinigung des Wassers und begleitet Forscher bei der Suche nach Lösungen.

Stadt der Könige – Schützenfest in Neuss

Stadt der Könige – Schützenfest in Neuss

Stadt der Könige - Schützenfest in Neuss

Ein Film von Martin Koddenberg und Claus Wischmann, 88 min., WDR 2017

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Schützenfest in Neuss – das bedeutet Fackelzüge, Marschmusik und sehr viel Bier. Es ist das größte von einem einzigen Verein organisierte Schützenfest der Welt. 7.500 Neusser Männer marschieren im Gleichschritt zur Musik zahlreicher Blaskapellen durch die Stadt. Hunderttausende Gäste wohnen dem Schauspiel bei. Es ist ein Fest ohne Nachwuchssorgen, irgendwo zwischen Geselligkeit und Moderne, Tradition und Party.

Die Website zum Film

 

 

Prinz Max von Baden. Kanzler zwischen Monarchie und Republik

Prinz Max von Baden. Kanzler zwischen Monarchie und Republik

Prinz Max von Baden – Kanzler zwischen Kaiserreich und Republik

Ein Film von Holger Preusse, 44 min, SWR 2018

Herbst 1918. Seit mehr als vier Jahren tobt der Erste Weltkrieg. Millionen von Soldaten sind gestorben. Die deutsche Niederlage ist unabwendbar. In dieser Krise wird ein politisch unerfahrener Mann zum Reichskanzler ernannt: Prinz Max von Baden. Er soll einen Waffenstillstand aushandeln und die Monarchie in Deutschland retten.

Die Aufgabe gleicht einem Himmelfahrtskommando. Was bewegt den Aristokraten und Schöngeist, auf der großen politischen Bühne zu agieren? Die Dokumentation von Holger Preuße begleitet Bernhard Prinz von Baden, den Urenkel des Reichskanzlers, und den Historiker Konrad Krimm auf einer historischen Spurensuche.

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Bernhard Prinz von Baden ist es wichtig, die Erinnerungen an seinen Urgroßvater lebendig zu halten. Er will herausfinden, wie Prinz Max gedacht und gehandelt hat, und zeigen, wie vielseitig dessen Leben war. Die Recherchen führen nach Schloss Salem, wohin sich Max von Baden nach seiner Reichskanzlerschaft zurückzieht und das bekannte Internat gründet, und ins Generallandesarchiv Karlsruhe, wo Prinz Bernhard gemeinsam mit dem Historiker Konrad Krimm den Nachlass seines Ahnen sichtet. Die Spurensuche führt weiter von Karlsruhe nach Capri am Golf von Neapel. Dort lassen sich Prinz Max und seine Frau Marie Luise von einem Arzt therapeutisch beraten, nachdem sich auch nach mehreren Jahren kein Nachwuchs einstellt.

Prinz Max fühlt sich eher zu Männern hingezogen als zu Frauen. Doch da sein Vetter, Großherzog Friedrich II., kinderlos bleibt, sieht sich Prinz Max stets dem Druck ausgesetzt, für den dynastischen Fortbestand des Hauses Baden zu sorgen. Zu den geistigen Mentoren und engen Vertrauten des Prinzen Max zählen der evangelische Theologe Johannes Müller ebenso wie Cosima Wagner, die Witwe des Komponisten Richard Wagner. Sie ist eine Art Ersatzmutter und Seelentrösterin für ihn. Mit Johannes Müller kann Prinz Max über seine Homosexualität sprechen.

Nicht nur für den Theologen Müller gilt Prinz Max als Hoffnungsträger, der Deutschland aus der Krise am Ende des Ersten Weltkrieges herausführen soll. Doch die Amtszeit von Prinz Max endet schon nach fünf Wochen. Angesichts des wachsenden Drucks von der Straße kann er die Monarchie nicht mehr retten, am 9. November 1918 verkündet er die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und übergibt das Amt des Reichskanzlers an den Sozialdemokraten Friedrich Ebert. Damit macht Prinz Max den Weg frei für die erste Demokratie in Deutschland – und wird somit zum Kanzler zwischen Kaiserreich und Republik.