Sound of Freedom

Sound of Freedom

Sound of Freedom

Ein Film von Ulrike Neubecker, Bernard Wedig und Chrysanthi Goula, 2 x 52min, arte 2019

Die zweiteilige Dokumentation „Sound of Freedom“ geht zurück zu den Wurzeln der Musik der Hoffnung, der Rebellen und der Unterdrückten. Von der Marseillaise über „Bella Ciao“ bis zu „We Shall Overcome“, „I Will Survive“ und „Wind of Change“. Von Jimi Hendrix über Serge Gainsbourg bis zu Pussy Riot. Von Billy Holiday über Nina Simone bis zu Beyoncé – mit den internationalen Superhits der Freiheit spannen die Filme einen Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

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Manche Lieder haben den Lauf der Geschichte verändert, andere sind zu ikonischen Erkennungsmelodien geworden, untrennbar mit einem Ereignis verknüpft. Wie kein anderes Medium vermag es Musik, Menschen zu berühren, zu trösten und zu motivieren. Gesellschaftliche Umbrüche und politische Lieder sind spätestens seit der Französischen Revolution eng miteinander verknüpft. Musik ist Werkzeug der Mobilisierung, Inbegriff der Hoffnung und Utopie eines besseren Lebens. Sie solidarisiert die Unterdrückten, agitiert die Widerständler und ermutigt die Revolutionäre.

Die Filme suchen nach der gemeinsamen Haltung, die die Musiker trotz unterschiedlicher Stile und politischer Ideale über Generationen hinweg miteinander verbindet. Woher nimmt Billie Holiday das Selbstverständnis, so offen Kritik an der Diskriminierung der Schwarzen zu üben? Was hat das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ mit dem „Punk-Gebet“ der russischen Band Pussy Riot zu tun? Und auf welche Traditionen bezieht sich die Free-Nelson-Mandela-Bewegung oder der Feminismus-Pop von Beyoncé?

Die zweiteilige Dokumentation präsentiert ein Netz popkultureller Bezüge und historischer Momentaufnahmen zum Thema Freiheit. Emblematische Bilder der großen Protestzüge und Aufstände von der Französischen Revolution über den Mauerfall bis zur Black-Lives-Matter-Bewegung werden kombiniert mit Musikvideos, Live-Aufnahmen und legendären Talkshow-Interviews.

Musiker wie Billy Bragg, Don Letts, Jean-Michel Jarre, Klaus Meine, Anna Calvi, Dennis Lyxzén, The Specials, Sookee und Michael Patrick Kelly beziehen Stellung. Assoziativ montiert beschreiben sie die verschlungenen Wege, über die sich Ideen und Ideale des Widerstands, des Protests und der Sehnsucht nach Freiheit entwickelt haben.

Karl Lagerfeld – Deutschland, Deine Künstler

Karl Lagerfeld – Deutschland, Deine Künstler

Karl Lagerfeld - Deutschland, Deine Künstler

Ein Film von Gero von Boehm, 43 min, SWR/DW 2014

Er gehört zu den bekanntesten Menschen auf diesem Planeten. Man nennt ihn auch „Karl der Große“. Kein lebender Modeschöpfer, geschweige denn ein deutscher, wird weltweit so gefeiert wie Karl Lagerfeld. Für seine Mode genauso wie für seine Person. Nahezu jeder weiß, was er macht, doch man weiß nur wenig über den Menschen Karl Lagerfeld. Was ihn antreibt, wie er hinter der Fassade arbeitet und was er hinter der Maske aus Zopf und Brille denkt und fühlt, bleibt weitgehend verborgen.

Der Film führt durch das Turbo-Leben dieses vielseitig Kreativen. Lagerfeld tritt als Künstler vieler Medien, ob Bilder, Fotografien, Buchkunst oder Videos in Erscheinung. Seinem Werk werden Ausstellungen gewidmet. Man kann ihn im Film zur Vernissage seiner Kunstschau im Essener Museum Folkwang als gefeierten Popstar erleben, als Instanz bei den hektischen Vorbereitungen seiner Shows sowie bei Fotoshootings in Paris.

Champions gegen Legenden – Die wahren Helden des Wintersports

Champions gegen Legenden – Die wahren Helden des Wintersports

Champions gegen Legenden - Die wahren Helden des Wintersports

Ein Film von Heinz Leger, 52 min, Berlin Producers & Kensington TV & pre tv 2018

Ständig werden neue Rekorde im Leistungssport aufgestellt. Sind die heutigen Spitzensportler eigentlich besser als ihre Vorgänger? Oder sind da noch andere Kräfte im Spiel? Wir haben fünf Stars des Wintersports herausgefordert: Manuel Feller (Riesenslalom), Christine Nesbitt (Eisschnellaluf), Max Arndt (Bobsport), Anna Schaffelhuber (Monoski) und Shea Weber (Eishockey) – treten an – gegen die Legenden von damals – mit extra dafür nachgebauter original Sportausrüstung.

Fünf hochkarätige Wettkämpfe, fünf unterschiedliche Herausforderungen, überraschende Wendungen und auch ein bisschen Augenzwinkern.

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Meine Gemeinde, meine Familie

Meine Gemeinde, meine Familie

Meine Gemeinde, meine Familie

Ein Film von Jonas Daniels und Stefan Pannen, 43 min. WDR 2018

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Die katholische Kirche in Deutschland verliert zunehmend an Relevanz. Als Folge daraus müssen die Bistümer sich umstrukturieren. Die im Glauben verwurzelten Menschen werden vor neue Herausforderungen gestellt und müssen dabei lernen sich an diese Veränderung anzupassen. Der Film begleitet Gläubige aus drei Bistümern, die diesen Relevanzverlust auf unterschiedliche Arten auffangen müssen.

In Essen Margaretenhöhe lebt Chiara Pöllen. Die 22-jährige studiert Heilpädagogik und engagiert sich nebenbei in der Gemeinde zur Heiligen Familie in Essen. Die Gemeinde organisiert sich durch motivierte Mitglieder wie Chiara seit zwei Jahren selber. „Auf der Margaretenhöhe zu leben und in dieser Gemeinde zu sein, das ist Familie, das ist Freude, das ist Leben, das ist Liebe, das ist wirklich alles für mich!“

Johann Thomas ist Teil des Eifler Widerstandes gegen die Reformen im Bistum Trier. Er und seine Mitstreiter sind es leid, dass von oben herab über ihr Gemeindeleben entschieden wird. Nun demonstrieren sie gegen das Bistum in der Hoffnung eine friedliche Lösung zu finden. „Demokratie kennt die Kirche nicht. Darum müssen wir darauf hoffen, dass von oben der Geist kommt.“

Pastor Liju aus dem indischen Kerala ist seit dem Frühjahr 2017 Aushilfspriester im Bistum Paderborn. Deutschland ist gewöhnungsbedürftig. Neben der neuen Kultur, muss er auch lernen, mit der Sprache und seinem Heimweh klar zu kommen: „Ich vermisse meine Eltern und meine Geschwister, aber auch andere Verwandte.“

betrifft: Jetzt bin ich dran! Wenn Frauen sich trennen

betrifft: Jetzt bin ich dran! Wenn Frauen sich trennen

betrifft: Jetzt bin ich dran! Wenn Frauen sich trennen

Ein Film von Caroline Haertel und Mirjana Momirovic, 45 min, SWR 2018

Seit Jahren ist die Scheidungsrate in Deutschland anhaltend hoch.  Waren es früher fast ausschließlich die Männer, die sich meist wegen einer Jüngeren trennten, sind es heute auch die Frauen, die gehen –  viele von ihnen um die 50.  Seit Frauen ihr eigenes Geld verdienen, können sie sich eine Trennung finanziell leisten.

betrifft begleitet drei Frauen in der Lebensmitte, die nicht mehr in unglücklichen Ehen durchhalten wollen, sondern die zweite Hälfte ihres Lebens noch einmal richtig leben, glücklich und unabhängig. Und dafür viel in Kauf nehmen. Denn der Weg von der Trennung zur Scheidung ist meist lang und mit vielen zermürbenden  Verhandlungen und gegenseitigen Verletzungen verbunden. Doch sie sind fest entschlossen, für ein freies Leben zu kämpfen.

Julianna hat sich kurz vor der Silberhochzeit getrennt. Jetzt will sie ihre Unabhängigkeit zurück und beruflich noch einmal richtig durchstarten: 25 Jahre nach ihrem Abschluss will sie endlich als Gymnasiallehrerin arbeiten. Dafür muss sie jedoch erst die schwere Eignungsprüfung bestehen.

Isabelle hat sich nach langer Ehe von ihrem Mann getrennt, weil sie es nicht mehr aushielt, dass sie nur noch ein Team waren, ohne Liebe ohne Erotik. Doch seit der Scheidung vor einem Monat knistert es plötzlich wieder zwischen den Beiden. Gibt es eine zweite Chance für sie und ihren Exmann? Und wenn ja, was wird sie anders machen, besser?

Die Ärztin Franziska hat über zehn Jahre lang ihre Karriere für Mann und Kinder zurückgestellt und im Laufe ihrer immer unglücklicheren Ehe ihr Selbstbewusstsein verloren. Jetzt will sie ihr Leben zurück.

Julianna, Isabelle, Franziska, drei Frauen, die sagen: Jetzt bin ich dran!