Das Humboldt Forum

Das Humboldt Forum

Das Humboldt Forum – Ein Schloss für Berlin und die Welt?

Ein Film von Dag Freyer und Friederike Schlumbom, 60 min, rbb/ARD 2021

Das Humboldt Forum im Berliner Stadtschloss ist das aufsehenerregendste und meistdiskutierte Kulturprojekt der letzten Jahre in Deutschland. Warum wurde der Palast der Republik abgerissen, um ein Schloss wiedererstehen zu lassen, das auch an kaiserliche Weltmachtfantasien von Deutschlands „Platz an der Sonne“ erinnert? Wie können an diesem Ort auch Sammlungsbestände ausgestellt werden, die aus kolonialen Kontexten stammen? Kann an diesem Ort wirklich der Dialog auf Augenhöhe der Weltkulturen initiiert werden, für den das Humboldt Forum stehen möchte? Wie funktional ist der moderne Neubau hinter den rekonstruierten Fassaden? Wie entwickelt sich die Nutzungskonzept, das ganz unterschiedliche Akteure unter einem Dach und der Bezeichnung „Humboldt Forum“ vereint?

Wie die Elbphilharmonie in Hamburg ist das Berliner Stadtschloss ein Bau mit einer großen Strahlkraft weit über die Stadt hinaus. Nach seiner Fertigstellung wird es Besucher aus aller Welt anlocken. Der Film zeichnet die Genese des Humboldt Forums nach, erzählt von der Baugeschichte der Schlossrekonstruktion ebenso wie von den Debatten um seine Inhalte, und gibt einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher hinter den strahlenden Barockfassaden erwarten dürfen.

Regisseure des Filmes sind Dag Freyer, der die Bestände der Stiftung Preußischer Kulturbesitz kennt wie kaum ein anderer Filmemacher, und Friederike Schlumbom, die das Humboldt Forum seit dem Baubeginn des Berliner Schlosses filmisch begleitet hat.

Pitch, der plan b-Podcast

Pitch, der plan b-Podcast

Pitch, der plan b-Podcast

Moderatorin Salwa Houmsi spricht mit ihren Gesprächspartner*innen über ihre Ideen und Visionen, ihren Plan B.

Jede Woche ein Thema, jede Woche ein Gast. Die Gespräche werden ergänzt durch interessante Wissensblöcke, Hintergrundfakten und unterhaltsame Rubriken. Kurzweilig, informativ, lösungsorientiert.

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In der ersten Folge geht es um Frauen und Finanzen. Natascha Wegelin, auch bekannt als „Madame Moneypenny“ ermutigt Frauen, den Weg in Richtung finanzielle Unabhängigkeit einzuschlagen und gibt Tipps, wie das gelingt. Mit frischen Infos zeigt Nicole Klaski von „The Good Food“ neue Wege um weniger Lebensmittel zu verschwenden. „Pitch, der plan b-Podcast“ bietet in den nächsten Wochen auch Hörenswertes zu den Themen Verhütung für den Mann, zirkuläres Bauen oder bedingungsloses Grundeinkommen und scheut sich auch nicht vor Tabu-Themen wie Pornografie oder Sterben. Begleitet wird der Podcast von einem Instagram-Kanal. Hier kann sich die „Pitch“-Community weiter informieren und über neue Lösungsansätze austauschen.

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ZDF-Mediathek

 

Weltretter Wurzeln

Weltretter Wurzeln

Weltretter Wurzeln

Ein Film von Stefanie Fleischmann und Christina Gantner, 43 min, 3sat 2021

Wurzeln machen über die Hälfte der Masse einer Pflanze aus und sind doch meist unsichtbar. Ihre besonderen Kräfte helfen, Probleme des Klimawandels und Umweltschutzes zu bewältigen.

Gerade der unsichtbare Teil der Pflanzen hat das Potenzial, bei den Herausforderungen der Menschheit zu helfen: die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, den Klimawandel zu stoppen und Ressourcen, wie Seltene Erden, umweltfreundlich abzubauen.

Dafür müssen Pflanzen jedoch Dürre- und Hitzeperioden aushalten und Überschwemmungen überstehen. Wurzeln sind dabei von entscheidender Bedeutung. Und sie suchen im Boden aktiv nach Nährstoffen und wehren Gefahren wie Krankheitserreger und Gifte ab.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen im Forschungszentrum Jülich das Wurzelwachstum mit Hightech-Verfahren. Das Ziel: stressresistente Samen für Pflanzen mit robusten Wurzeln zu züchten. In Schweden forscht Prof. Linda Maria Mårtensson an einer mehrjährigen Weizensorte, die bodenschonend für höhere Erträge sorgen soll. Und an den Küsten sind Wurzeln Retter in der Not. Der Küstenökologe Prof. Tjeerd Bouma hat entdeckt: Pflanzt man spezielle Gräser vor den Deichen, entsteht dort eine Salzwiese, die wie ein natürlicher Wellenbrecher wirkt. Der Geochemiker Dr. Oliver Wiche von der Technischen Universität Freiberg forscht hingegen am sogenannten Phytomining. Er will wissen, welche Pflanzen sich am besten für den Abbau von Metallen wie Germanium oder Seltenen Erden aus dem Boden eignen. Kann daraus ein neuer, umweltfreundlicher Industriezweig entstehen?

Eine Polin für Oma

Eine Polin für Oma

Eine Polin für Oma

Ein Film von Mirjana Momirovic und Caroline Haertel, 43min, SWR/ARD 2021

Was bedeutet es, wenn leben nicht mehr allein geht, weil Körper oder Geist nicht mehr mitspielen und die Familie nicht rund um die Uhr für einen da sein kann? Viele holen sich Hilfe aus dem Ausland, engagieren eine Betreuerin. Plötzlich ist sie da: die fremde Frau, permanent präsent, helfend, pflegend – aber eben auch die fortwährend schmerzhafte Erinnerung daran, dass man es allein nicht mehr packt.

Es ist eine emotionale Achterbahn für zwei Menschen, die sich nicht gesucht haben, aber urplötzlich aufeinander angewiesen sind. Der eine, weil er die Hilfe braucht, die andere, weil sie angewiesen ist auf das Geld. Geld für ein besseres Leben – nicht in Deutschland, sondern zu Hause, etwa in Polen. Doch eben dieses Zuhause sehen die Betreuerinnen über lange Zeiträume nicht.

Der Film zeigt die Höhen und Tiefen von durch das Schicksal – Pflegebedürftigkeit hier, Armut dort – erzwungenen Zweierbeziehungen. Nicht zuletzt ist die Betreuung pflegebedürftiger auch ein Geschäft. Der Markt ist für die Angehörigen Pflegebedürftiger nicht leicht zu durchschauen, die Seriosität der Anbieter nicht leicht zu prüfen. In den vergangenen Monaten haben Staatsanwälte umfangreiche Ermittlungen in der Szene aufgenommen. Auch damit beschäftigt sich die Dokumentation.

Sternstunden der Musik – Anna Netrebko & Rolando Villazón singen La Traviata

Sternstunden der Musik – Anna Netrebko & Rolando Villazón singen La Traviata

Sternstunden der Musik – Anna Netrebko & Rolando Villazón singen La Traviata

Ein Film von Anaïs Spiro, ZDF/arte und C Major Entertainment, 43 min.

Salzburg 2005 – Verdis Traviata schlägt ein wie eine Bombe: nie zuvor waren Opernstars so scheinbar zum Anfassen nah, nie zuvor so präsent in den Medien. Anna Netrebko und Rolando Villazón in den Hauptrollen stehen zwar nicht zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne – doch hier in Salzburg werden sie endgültig zu Superstars. Jeder für sich, vor allem aber  als Paar auf der Bühne, das die Phantasien des Publikums beflügelt.

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Die moderne Inszenierung von Willy Decker gibt Netrebko und Villazón – alias Violetta und Alfredo – den Raum, den sie für ihre Performance brauchen.

Die junge Violetta hat als Edelkurtisane ein flottes Leben in Paris. Doch sie ist krank und weiß, dass sie bald sterben wird – da verliebt sie sich zum ersten Mal.

Ein tragischer Stoff, in Salzburg so zeitgemäß und greifbar wie vielleicht nie zuvor auf die Bühne gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten teilen 15 Jahre nach diesem legendären Auftritt ihre Emotionen mit dem Zuschauer. Willy Decker plaudert aus dem Nähkästchen. Die kaum bekannten Filmaufnahmen der Probenarbeit geben einen intimen und persönlichen Einblick von der Atmosphäre am Set. Die junge französische Sopranistin Erminie Blondel erzählt von ihrer Bewunderung für das Traumopernpaar. Die Traviata in Salzburg 2005 : Ein Fest der höchsten Gesangskunst und des lebensechten Spiels.