Der Apennin

Der Apennin

Der Apennin

Ein Film von Kristian Kähler und Silvia Palmigiano, 2x43 min, ARTE 2021

Der Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Von Nord nach Süd wechseln sich Hoch- und Mittelgebirge ab und durchziehen das italienische Festland. Der Apennin prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem bienenfressenden Neuntöter oder die noch etwa 500 marsischen Braunbären gibt es hier.
Die italienische Schäfertradition hat die Kulturland-schaft des Apennin entscheidend geprägt. Alte Traditionen, malerische Orte und lebendige Geschichte kann man hier noch finden. „l‘ Italia minore“, „Kleines Italien“, nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin.

Wer Italien und seine Kultur verstehen möchte, muss nicht nach Rom oder Mailand fahren. Eine Reise durch die Serpentinen des nördlichen Apennins reicht völlig aus, um zu verstehen, wo das wahre Herz Italiens schlägt: Genau hier – in den grünen Wäldern, in den verlassenen Dörfern und der sanften Hügel-Landschaft.

Der Gebirgszug des Apennins erstreckt sich von Ligurien quer über den italienischen Stiefel bis nach Kalabrien an der Stiefelspitze. Dabei ist die Gebirgsregion zwischen den Kulturstädten Bologna und Florenz bislang nur Wenigen bekannt.

Der 20-jährige Andrea Barrani träumt, davon genau hier – an den steilen Hängen der Cinque Terre, seinen eigenen Wein zu produzieren.

Auch die Schäferin Cinzia Angiolini hat im Apennin ihr Glück gefunden: sie züchtet die lokale Schafsrasse Zerasca. Alte Traditionen bleiben im Apennin erhalten, denn es gibt Menschen, die sie pflegen – wie die Glockenspieler von Monghidoro.

Der junge Federico Mezzini kämpft zwar noch mit den 400 kg schweren Glocken, doch er ist zuversichtlich, bald ein Konzert spielen zu dürfen.

Laura Sbaccheri hat ihr ganzes Leben auf ihren Traum verzichtet: Sie wollte immer Motorrad fahren. Ein Schicksalsschlag hinderte sie daran. Mit Ende 30 hat sie sich nun endlich ihren Traum erfüllt: Sie fährt auf der Rennstrecke Mugello mit 250km/h und genießt den Kitzel.

In Umbrien endet die Reise entlang des nördlichen Apennins. Hier zeigt der Geologe Andrea Mazzoli auf Mountain-Bike Touren, welches spektakuläre Geheimnis in den Millionen Jahre alten Felsen verborgen liegt.

Der Apennin gilt als das Rückgrat Italiens eine eigene Welt, in der es viel zu entdecken gibt. 

Der zweite Teil unserer Reihe widmet sich dem südlichen Apennin.

Die Reise beginnt am Gran Sasso mit dem fast 3000 Meter hohen Corno Grande, der höchsten Erhebung des Gebirgszuges. Die Landschaft des Campo Imperatore wird seit Jahrhunderten von der Schafzucht geprägt. Der Hirtenhund „Pastore Abruzzese“ bewahrt die Schafe vor den Angriffen der Wölfe.

Weiter gen Süden kommen Braunbären von den bewaldeten Höhenlagen bis ins tiefer gelegene Dorf Villalago. Die Menschen des pittoresken kleinen Ortes haben sich an den Besuch der marsischen Bären gewöhnt.
Forscher haben sich der vom Aussterben bedrohten Tiere angenommen und setzen sich für den Erhalt der Population ein.

Weiter südlich in der Basilikata im Ort Melfi halten Falknerinnen und Falkner die Tradition der Raubvogelzucht aus dem Hochmittelalter aufrecht.
Stauferkönig Friedrich II. – Kaiser des römisch-deutschen Reiches im 13. Jahrhundert – war ein begeisterter Falkner und hat ein wegweisendes Lehrbuch „Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“ geschrieben.

Entgegen der Annahme, in Kalabrien wäre es nur heiß und staubig, überrascht der Apennin mit Mammutbäumen und tiefgrünen Wäldern im südlichsten Teil der Stiefelspitze Italiens.

Nach rund 1500 Kilometern endet die Reise durch den Apennin.

Adoptiert

Adoptiert

Adoptiert

Eine Serie von Jean Boué, 3x 25min, WDR 2021

Jetzt in der ARD-Mediathek verfügbar

Eine Adoption. Das ist, wenn ein Paar ein fremdes Kind annimmt und wenn ein Kind fremde Eltern bekommt. Eine Adoption ist, wenn ein Traum in Erfüllung geht und ein Notstand aufhört. Doch bevor es dazu kommt, haben Paare oft kaum etwas unversucht gelassen, um ein leibliches Kind zu bekommen. Künstliche Befruchtungen, abgebrochene Schwangerschaften, Fehlgeburten. Die Adoption ist für viele die allerletzte Chance, überhaupt ein Kind zu bekommen.

Wenn eine Adoption gelingt, ist die Freude zunächst groß. Über Nacht entstehen Familien, in der sich das Kind und seine Eltern kennen und mit der Zeit lieben lernen. Doch es ist ein Einschnitt, es stellt das Leben der Eltern auf den Kopf. Adoptierte Kinder bringen unerklärliche Eigenarten und Vorgeschichten mit, die ihre neuen Eltern überraschen, sie herausfordern und immer wieder an Grenzen bringen. Eine Adoption ist eine Reise ins Ungewisse mit Höhen und Tiefen.

Für seine dreiteilige Erzählserie „Adoptiert“ hat Jean Boué fünf Paare getroffen, die von ihren Erfahrungen erzählen. So treten die Paare miteinander in einen Dialog, fast so, als sässen sie in einem Raum, als hörten sie einander zu oder würden miteinander interagieren. Die Erfahrungen der Elternpaare sind vergleichbar, sie ähneln und verdichten sich, manchmal scheint es fast, als sprächen sie von ein und demselben Kind. Dabei könnten die Paare unterschiedlicher kaum sein, sie sind alt und jung, aus Ost und West, ihre Adoption hat gerade begonnen oder sie ist schon ewig her.

In drei Folgen erzählen Die Paare von ihren Erlebnissen. Der erste Teil, „Schwierige Geburt“, handelt von den vergeblichen Versuchen, ein leibliches Kind zu bekommen und von der Entscheidung, eines zu adoptieren. Der zweite, „Begegnung des Lebens“, thematisiert den gemeinsamen Weg in ein neues Leben. In der letzten Folge, „Was drin steckt, steckt drin“, geht es um die Überraschungen und Unwägbarkeiten, mit denen alle Paare in ihrem Alltag mit adoptierten Kindern zu tun haben und hatten.

Die Idee für diesen Elternblick auf die Adoption entstand Ende 2019, gemeinsam mit dem Produzenten Stefan Pannen, der wie der Autor auch Adoptivvater ist. Doch während der Pandemie waren Recherchen, Reisen und Dreharbeiten fast unmöglich. Der Auslöser, den Film ausschließlich mit Gesprächen zu machen und auf andere Bilder gänzlich zu verzichten, entstand sozusagen aus der Not. Doch „Erzählfilme“ wie diesen hat es im Fernsehen und Kino immer wieder gegeben. Erfunden hat diese Form Eberhard Fechner, der vor über 50 Jahren die ersten Filme aus Gesprächen mit seinen Protagonisten montiert hat.

Psycho

Psycho

Unsere Psyche kann so einiges: Sie kann uns Angst einjagen, uns Schmetterlinge in den Bauch zaubern, uns mit Langweile quälen und mit kreativen Ideen fluten. Sie kann uns stark machen und krank, und was immer wir auch tun: entkommen können wir ihr nicht.

Diesen vielfältigen Phänomenen widmen wir uns in „Psycho“: In halbstündigen Filmen, die sich jeweils einem Thema zuwenden, zeigen wir, was das Unbewusste so alles drauf hat. Da geht es etwa um Angst, um Resilienz oder sexuelle Lust. Die Palette der Themen ist so vielfältig, wie die Spielarten der Psyche. Egal, welches Thema wir angehen, unsere Botschaft ist immer dieselbe: Wir alle haben Angst. Verbotene Lüste gibt es nicht. Jeder ist mal schwach. Anders zu ticken, ist völlig okay. Kurz gesagt: Wir alle sind Psycho. Lass uns darüber reden.

Auftraggeber für die ersten vier Folgen ist der deutsch-französische Kultursender ARTE. Veröffentlicht werden die Filme 2021. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.

Das außergewöhnliche unserer Filme ist die Perspektive, die wir einnehmen: Wir sind kein Wissenschaftsprogramm, wir erklären keine biologischen oder gesellschaftspolitischen Zusammenhänge, wir konzentrieren uns auf die subjektive Sicht unserer Helden vor der Kamera. Nur aus ihren Augen wollen wir uns der Psyche nähern. Deswegen heißen die Filme auch „Ich, ängstlich“ oder „Ich, begehrend“. Ob Betroffener, Therapeut, Bekannter oder Geliebter, bei uns sprechen die Menschen über sich und nicht die anderen.

Dazu kommt unser spezieller Look: Wenn wir versuchen zu erklären, wie wir und fühlen, was in unserem Inneren gerade abgeht, dann sprechen wir bildhaft: „Es ist so als wären Fliegen in meinem Gehirn“ oder „Es fühlt sich an wie zu ertrinken“. Wir nehmen diese Aussagen ernst, kreieren diese Bilder und erzählen damit die Geschichten unserer Protagonisten. So holen wir die geheimnisvolle Innenwelt der Psyche ans Licht.

Es geht ein Weg da raus und es ist ihn auch schon jemand gegangen. Das ist es, was wir mir Psychobugs zeigen wollen. Wir alle hocken im gleichen, virusverseuchten Pandemie-Boot und kämpfen mit ähnlichen Problemen: Wir trinken zu viel, langeweilen uns, vermissen Berührungen oder wollen endlich mal wieder allein sein. Unsere Instagram-Reichweite nimmt ab, wir nehmen zu, wir wollen Sex und kriegen keinen und die Langeweile wird unser ständiger Begleiter. Manche Menschen macht das depressiv, und das nicht im umgangssprachlichen Sinn, sondern tatsächlich. Andere werden aggressiv, wieder andere kämpfen mit Panikattacken.

Und jetzt? Überall in Europa gibt es Menschen, die genau das durchmachen und einen Weg gefunden haben, damit umzugehen. Sie sind nicht perfekt, sie sind real. Sie sind keine Ratgeber oder studierte Experten, sie sind sie selbst. Was sie tun, das haben sie selbst ausprobiert. Sie haben keine Patentrezepte, aber sie machen was. Das beste aber: Sie erzählen es uns. Damit wir es genauso machen oder ganz anders. Damit wir voneinander lernen, aber noch viel mehr damit wir voneinander erfahren. Denn wir alle sind Psychos! Wir alle kämpfen mit unserer Psyche, wir alle sind verrückt. Und dass das normal ist, das zeigen wir in Psychobugs.

Dazu veröffentlichen wir nach und nach zehn Videos mit einer Länge von circa zehn Minuten. Die Filme werden auf dem YouTube-Kanal des deutsch-französischen Kulturkanals ARTE ebenso zu sehen sein wie in deren Mediathek. Los geht es im Dezember 2020:

Es ist besser geworden, aber gut ist es noch lange nicht. Zugegeben, man kann heute offener als noch vor zehn Jahren darüber reden, dass man depressiv ist, von Panikattacken heimgesucht wird, auf Sex in Fesseln steht oder zwanghaft bis 100 zählt, bevor man das Haus verlässt, aber selbstverständlich ist es noch lange nicht. Während solche Offenbarungen in liberalen Milieus vielleicht mit einem Schulterklopfen, der Empfehlung eines Lebens-Coaches oder einem schiefen Blick abgetan sind, gibt es Umgebungen, in denen man besser die Klappe hält. Zumindest, wenn man noch mitspielen will beim Tischtennis, die Pause lieber mit Kollegen als allein verbringt oder auf eine Beförderung hofft.

Denn wenn die Psyche nicht mehr mitspielt, wenn vielleicht eine psychische Erkrankung vorliegt, dann sind Vorurteile, Ressentiments und Ängste immer noch an der Tagesordnung. Dabei ist das Quatsch: Depressive sind nicht schwach, ein Fetisch macht einen nicht zum Perversling und Schizophrenie ist nicht ansteckend.

Was richtig wäre: Wenn die Psyche Kapriolen schlägt, redet man darüber, holt sich Hilfe und gut ist. So wie bei Gastritis oder einem Beinbruch. Solange die Lage also nur besser, aber nicht gut ist, muss man was dagegen tun.

Unser Weg: Wir reden darüber. Wir lassen Menschen ihre Geschichte erzählen: Die, die betroffen sind, die, die versuchen zu helfen und die, die mit den Betroffenen leben. Jeder hat seine Sicht, jeder darf sie erzählen. Wir bemitleiden nicht. Wir dramatisieren nicht. Wie beschönigen nicht. Wir hören zu.

Und wann ist es gut? Wenn alle wissen: „Psycho“ sein ist einfach nur normal.

Wir sprechen nicht übereinander, bei uns kommen die zu Wort, die es betrifft. Menschen, die mit ihrer Psyche kämpfen, sprechen über sich, ihr Leben und ihre Wahrnehmungen. Sie erklären nicht, sie geben keine Ratschläge, sie erzählen.

Dazu äußern sich diejenigen, die mit professioneller Hilfe unterstützen: Therapeuten, Ärzte, Coaches. Auch sie reden über sich. Warum machen sie, was sie machen? Was begeistert oder ärgert sie? Was lässt sie hoffe, was verzweifeln? Bei uns sitzt niemand im weißen Kittel, sondern jemand der sich mit der Psyche auf eine andere Art vertraut gemacht haben als die Betroffenen. Wir blicken hinter das Bild des allwissenden Experten und lernen sie als Menschen kennen. 

Dazu hören wir auch dem Umfeld zu. Wie ist es als Bruder, Mitbewohner*in, Kolleg*in oder Liebhaber*in mit dieser Spielart der Psyche umzugehen? Beängstigend oder unbedeutend? Nervig oder anregend? Was denken sie und wie sieht es in ihrem Inneren aus?

Wer sind die Psychos bei den Berlin Producers? Im Grunde haben wir hier alle mehr als einen Tick und das ist vermutlich auch der Grund, warum wir uns so gut verstehen: Wir begegnen uns mit liebevollem Respekt und nehmen uns nicht immer allzu ernst. Denn wir haben verinnerlicht: Wir alle sind Psycho.

Um die langen und kurzen Filme kümmern sich eine ganze Menge Menschen: Kamerafrauen und -männer, Tonassistent*innen, Editor*innen, Grafiker*innen, Produktionsverantwortliche, Sprecher*innen und, und, und. Hier stellen wir mal die drei Personen näher vor, die für den Inhalt der Filme verantwortlich sind.

Antje Behr

Antje füttert Fliegenlarven mit Zuckerwasser, fährt Gewittern hinterher und stellt Leitern in Seen auf, kurzum, sie macht alles, was man für ein gutes Bild braucht. Ihren Abschluss in Regie im Dokumentarfilm hat sie in Berlin gemacht und ein Semester in Israel studiert. Neben Studium und Beruf beschäftigt sich Antje seit jeher mit Fotografie, Grafikdesign und produziert Videos. Wenn das alle nicht reicht, um das Energiebündel auszulasten lernt sie Bibel-Hebräisch und arbeitet im Freiluftkino.

Psycho liegt ihr besonders am Herzen. Es ist ihr wichtig, Vorurteile abzubauen und den Menschen zu zeigen: Wir alle kämpfen doch mit irgendwas. Ist es da nicht leichter, wenn man darüber spricht?

 

Marie Villetelle

Marie kann zaubern: Immer, wenn man einen Protagonisten sucht, der seine Geschichte gut erzählen kann, sagt sie: Warte einen Moment. Dann tippt sie wild auf dem Smartphone rum, schreibt was am Laptop und schwupp, zieht sie jemanden aus dem Hut, der sympathisch und wunderbar ist. Die Französin ist bestens vernetzt, ebenso vielseitig interessiert wie klug und so charmant, dass man ihr nichts abschlagen kann. Sie studierte Geisteswissenschaften mit Schwerpunkt Literatur und Film in Frankreich und in Deutschland deutsch-französischen Journalismus.

Marie ist Feuer und Flamme für das Projekt Psycho. Sie will Menschen eine Bühne geben, damit sie sich zeigen können, wie sie sind. Ihre Überzeugung: Wir sind weder verrückt noch schwach, wir sind nur Psycho.

Jessica Krauß

Jessica entwickelt und produziert schon seit vielen Jahren Film, doch Psycho ist was besonders für sie. Protagonisten eine Plattform zu geben, die mit ihrer Psyche zu tun haben, ist ihr ein Herzensanliegen, denn sie weiß aus persönlicher Erfahrung, was für Kapriolen die Psyche schlagen kann. Daher hat ihr Herz einen Sprung gemacht, als ARTE in Form eines ebenso schlauen wie witzigen Redakteurs zu ihr kam und sie bat ein Konzept zu schreiben: Mach was über die Psyche. Nix wissenschaftliches. Nix bedrückendes. Sondern was Ehrliches und was, das Mut macht. Herausgekommen sind „Psycho“ und „Psychobugs“. Jessica freut sich, dass sie mit einen so kreativen, engagierten und humorvollen Team ihr Herzensprojekt umsetzen darf.

Die Welt der Brücken

Die Welt der Brücken

Die Welt der Brücken

Autoren: diverse, 5 x 52 min., in Zusammenarbeit mit ARTE, in Koproduktion mit Agent Double (Belgien), LIC (China), PIC Film (Schweiz), 2019

Brücken führen Ideen, Orte und Erdteile zusammen. Sie sind identitätsstiftend für Menschen, für eine Stadt und eine Kultur. Oft wurden sie von großartigen Baumeistern entworfen – aus Holz, Stein oder Stahl. „Brücken sind viel mehr als nur materielle Verbindungen zwischen zwei Punkten. Sie können auch helfen, die Kluft zwischen Arm und Reich, Kapitalismus und Sozialismus, Demokratie und totalitären Systemen zu überwinden.“  (Tung-Yen Li)

Die Dokumentationsreihe „Die Welt der Brücken“ zeigt ausgewählte Brücken der Welt, ihre Geschichte und Geschichten, die sich auf ihnen abspielen, heute und gestern. Die Dokumentationsreihe eröffnet dem Zuschauer Ansichten und Eindrücke, die sonst nur die Erbauer selbst zu Gesicht bekommen; Fahrten entlang der Ketten einer Hängebrücke, über die Dächer einer Autokolonne hinweg, zwischen den Brückenpfeilern hindurch, hinaus auf das offene Meer.  Und erzählt Geschichten der Menschen, deren Leben von den Brücken beeinflusst werden. „Die Welt der Brücken“  kombiniert fesselnde Bilder aus der ganzen Welt mit faszinierenden Inhalten, Einzigartiges mit Ungewöhnlichem, Bekanntes mit Unbekanntem.

Jede Folge kombiniert zwei Brücken an oft entgegengesetzten Enden der Welt, die etwas gemein haben, sei es ihre Bauweise, ihren Zweck oder die Art ihrer Nutzung. Die Folgen und Sendezeiten im Einzelnen:

25.03. um 17:50 Uhr: Alte Baukunst aus Holz und Stein
25.03. um 18:30 Uhr: Einfallstore für den Handel
26.03. um 17:50 Uhr: Stählerne Kolosse
26.03. um 18:30 Uhr: Hoch über weite Täler
27.03. um 17:40 Uhr: Auf Schienen über das Wasser

„Die Welt der Brücken“ ist eine Produktion von Berlin Producers Media in Zusammenarbeit mit ARTE, in Koproduktion mit Agent Double (Belgien), LIC (China) und PIC Film (Schweiz).

Förderer

Alpendörfer

Alpendörfer

Alpendörfer

Autoren: diverse, 26 min, in Koproduktion mit Wurzingerfilm, SWR/arte 2019

Die Alpen boomen – aber nur als Urlaubsort.

Die Bergkette droht von einem Lebensort zu einer Freizeitlandschaft zu verkommen, denn so schön die Alpen sind, es ist nicht leicht, hier zu leben.

Die Arte-Reihe „ALPENDÖRFER“ besucht fünf Dörfer, in denen Menschen versuchen, die Alpen als Lebensort zu erhalten oder wiederzuentdecken. Fünf Beispiele, die Mut machen, auch für andere ländliche Regionen, denen die Menschen den Rücken kehren.

Folgen:

Frankreich:  Drei Ärztinnen für ein Dorf
Schweiz:  Kastanien und Katastrophen
Italien:  Neues Leben in Ostana
Österreich:  Halbnomaden im Bregenzerwald
Slowenien/Österreich:  Grenzenloses Miteinander