Max Kiesel
Max Kiesel
Mediengestalter Bild und Ton
Kontakt:
+49 30 44 03 169 – 35
max[at]schnittlauchpostproduktion.de
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Am 11. September 2001 hält die Welt inne als Flugzeuge in das World Trade Center in New York fliegen. Wie aus Trauer und Entsetzen eine musikalische Sternstunde wird, wie Musik in diesen tragischen Momenten ein Mittel des Tröstens sein kann, das zeigt dieser Film über das Konzert von Hélène Grimaud mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Christoph Eschenbach in der Royal Albert Hall.
Eigentlich sollte der 11. September 2001 für die junge französische Pianistin Hélène Grimaud ein Tag der Freude werden. Aus ihrer Wahlheimat New York reist sie nach London, um ihr mit Spannung erwartetes Debüt bei den BBC Proms zu geben, dem weltweit größten Festival für Klassische Musik. Das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven hat sie für ihren Auftritt mit dem Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach vorbereitet.
Doch nach der Generalprobe in der Royal Albert Hall ist von einem Moment auf den anderen alles ungewiss. In ihrem Hotelzimmer sieht Hélène Grimaud die Schreckensbilder aus New York. Ein Flugzeug war in das World Trade Center geflogen. „Ich dachte, es sei eine der neusten Hollywood-Horror-Produktionen“, erinnert sie sich.
Der Dirigent des Abends Christoph Eschenbach ist gerade beim Mittagessen mit dem französischen Botschafter in London als er von dem Terroranschlag islamischer Attentäter hört. Er und der Veranstalter der Proms, Sir Nicholas Kenyon, müssen eine Entscheidung treffen: Kann man ein Konzert an so einem Tag austragen?
Sir Kenyon sagt darüber: „Es gehört viel dazu, ein Proms-Konzert abzusagen. Selbst als Lady Di gestorben ist, haben wir uns dazu entschlossen, das Konzert stattfinden zu lassen. Und die Leute kamen.“ Auch Christoph Eschenbach und Hélène Grimaud sind bereit zu spielen.
Der Saal füllt sich. Die Stimmung ist bedrückt. Über Hélène Grimauds Auftritt liegt der bleierne Mantel des Anschlags mit zahlreichen Toten. „Ihr Konzert war ein Konzert des Friedens“, kommentiert die Pianistin Sophie Pacini. Und tatsächlich, nachdem der eröffnende G-Dur Akkord mit zittrigen Fingern erklungen ist, spielt sich Hélène Grimaud zunehmend frei. Der Moment der katastrophalen Ereignisse, der Druck, die Fragen beflügeln sie mehr und mehr zu einer „Sternstunde der Musik“.
Gesanglich ist ihr Ton im 2. Satz des Beethoven-Konzertes. Der Saal ist mit Spannung aufgeladen. Das Proms-Publikum hält den Atem an, fühlt mit. Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, an das sich die Bratschistin des Orchestre de Paris, Estelle Villotte, mehr als zwei Jahrzehnte später erinnert. „Ich habe während des Konzertes auf meine Bratsche geweint. Aber Christoph Eschenbach und Hélène Grimaud haben mich da durchgetragen.“
Zur Befreiung wird dann der tänzerisch verspielte dritte Satz. Die Bilder von New York erscheinen, zumindest für einen Moment, überstrahlt von Hélène Grimauds Spiel. Die Stimmung löst sich. Das Publikum reagiert mit Standing Ovations.
Das vollständige 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und die anschließende „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz ist im Internet unter concert.arte.tv abrufbar.
Kontakt:
Stella.koenemann[at]berlin-producers.de
Ihre Leidenschaft fürs Filmemachen entdeckte Stella Könemann nach ihrem Bachelorstudium in Maastricht in der Redaktion von ZDF Zoom. Für ihren Master der European Studies zog sie nach Berlin, wo sie auch als Autorin Beiträge für das investigative Magazin ZDF Frontal21 und für „Jäger und Sammler“ (funk) umsetzte. Anschließend arbeitete sie einige Jahre als freie Autorin für die Deutsche Welle und das ZDF. Seit April 2020 realisiert Stella bei den Berlin Producers vor allem Reportagen für das konstruktive Format ZDF Plan b, ist aber auch in der Stoffentwicklung und als Producerin im Einsatz.
Arte „Zu Tisch Kreta“ (2024) (Co-Autorin Chrysanthi Goula)
Arte „Psycho: Ich und die Hypochondrie“ (2024) (Co-Autorin Silvia Palmigiano)
ARD Story „Der Mafiaboss, Präsident Erdogan und ich“ (2024) (Co-Autor Can Dündar)
ZDF plan b „Helfen, wenn es ernst wird” (2024)
Arte „Zu Tisch in Røros“ (2024)
Bundesverfassungsgericht „Meine Grundrechte“ – Kurzfilme zu den Themen „Klimabeschluss“, „Meinungs- und Versammlungsfreiheit“, „Inklusives Wahlrecht“ und „Suizidhilfe“ (2023) (Co-Autorin Antje Behr)
ZDF plan b / Arte Re: „Klima ahoi“ (2023), Producerin
ZDF plan b „Moor for Future” / Arte Re: „Es lebe das Moor“ (2023), Producerin
ZDF plan b „Waldschutz in der Klimakrise” / Arte Re: „Feuer, Flammen, Funkenschlag“ (2023), Producerin
ZDF plan b „Fairohrhasen – Tierisch gute Ostern“ (2022) (Co-Autorin Saskia Geisler)
ZDF plan b „Leben mit dem Ende – Vom anderen Umgang mit der Trauer“ (2022)
ZDF plan b / Arte Re: „Essen für alle – Wie wir in Zukunft satt werden“ (2022) (Co-Autorin Christina Gantner)
Arte „Zu Tisch in Zentralportugal“ (2021)
ZDF plan b „Mit der Kraft der Natur – Die Rohstoff Revolution“ | Arte Re: „Die Rohstoff-Revolution – Neu, natürlich, nachwachsend“ (2021) (Co-Autor Felix Franz)
RBB/Zeit Online „Baseballschlägerjahre – Die Häutung“ (2020) (Co-Autor Paul Buske)
ZDF plan b „Heimvorteil – Sicher produzieren auch in Krisen“ (2020)
ZDF plan b / Arte Re: „Frisch auf den Tisch – Gärtnern für die Selbstversorgung“ (2020) (Co-Autorin Saskia Heim)
ZDF plan b „Konstruktiv durch die Krise – Lösungen in Corona-Zeiten“ (2020) (Co-Autorin Stefanie Fleischmann)
ZDF plan b „Es geht um die Wurst – Genuss mit Verantwortung“ (2020) (Co-Autorin Sybille Koller, Hanna Leissner)
ZDF plan b „Wirtschaft, die gut tut – Wie Unternehmen die Zukunft planen“ (2020) (Autorin Sybille Koller)
ZDF plan b “Patientenwohl vor Profitstreben – Medizin im Sinne des Menschen” / Arte Re: „Patient vor Profit“ (2020)
ZDF plan b „Backen, Sägen, Schneidern – Comeback des Handwerks“ (2019)
ZDF plan b „Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt“ (2018)
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Mehr InformationenFür Olivier Messiaen sind die Vögel „die größten Musiker, die unseren Planeten bewohnen“. Ihre endlosen Melodien mit feinsten Tonabstufungen, ihr variantenreicher Gesang und die unendliche Vielfalt an Rhythmen sind das Lebenselixier des französischen Musikers. Anlässlich seines 30. Todestages am 27. April 2022 erzählen wir Olivier Messiaens Geschichte aus der Perspektive der Vögel.
Messiaen lernt die Vögel schon in jungen Jahren kennen und als er mit Anfang 20 aus der französischen Provinz nach Paris kommt, flattern sie weiter in seinem Kopf. Als Organist der Pfarrkirche La Trinité in Paris sind sie es, die ihm ihre Gesänge anvertrauen, über die er improvisiert. Musikbegeisterte aus ganz Europa pilgern zu ihm. Wie ein Heiliger zieht er die Menschen an. Mit großer Spannung wird 1983 die Uraufführung seiner Oper in Paris erwartet: In „Der Heilige Franz von Assisi“ („Saint François d’Assise“) spielen die Vögel eine zentrale Rolle. Die Vögel sind für ihn etwas Metaphysisches, die direkte Verbindung zu Gott.
Vor dem Hintergrund der „Stimme der Vögel“ schildert der Film das bewegte Leben des Komponisten und Ornithologen Messiaen anhand von musikalischen Beispielen und Erzählungen ausgesuchter Gesprächspartner: Da ist der Dirigent Kent Nagano, die Cellistin Camille Thomas, die Ondes Martenot Interpretin Natalie Forget und der Organist Thomas Lacôte, der Messiaen-Biograf Peter Hill, der DJ und Biologe Dominik Eulberg und nicht zuletzt Pierre-Laurent Aimard, der exemplarisch ausgewählte Passagen aus Messiaens „Catalogue d’oiseaux“ („Vogelkatalog“) anschaulich erläutert.
Kontakt:
adama.ulrich[at]berlin-producers.de
Adama Ulrich ist in Berlin geboren, studierte an der Humboldt-Universität Kulturtheorie/Ästhetik und promovierte 1993 in Theaterwissenschaft. Bis 1995 volontierte sie beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg. Seit dem ist sie als freie Autorin für Fernsehen und Radio tätig.
Porträts bekannter und unbekannter, auf jeden Fall interessanter Menschen, sowie Reportagen und Dokumentationen aus dem In- und Ausland sind ihre Spezialität. Zahlreiche Stipendien und ihre unstillbare Neugierde auf andere Kulturen und Lebensformen, führen sie immer wieder auf filmische Entdeckungsreisen nach Afrika, Lateinamerika und in die USA.
2024
Zu Tisch Banat, 30 min, ARTE/ZDF
Afrikas Berge – Das Rwenzorigebirge in Uganda, 52 min, ARTE/SR
2023
Zu Tisch Korfu, 30 min, ARTE ZDF
2022
Heldinnen der Lüfte – Alaska, 30 min, ARTE/RBB
Heldinnen der Lüfte – Jordanien, 30 min, ARTE/RBB
2021
Psychobugs: Ich brauche es. Jetzt!, ARTE-Online, 10 min.
Zu Tisch Lettland, 30 min, ARTE/ZDF
Zu Tisch Kaschubei, 30 min, ARTRE/ZDF
2020
Goldgrube Wohnungsnot. Spekulanten gegen Mieter, (Co-Autorin) ZDF, 45 min.
Baseballschlägerjahre: Himmelfahrtskommando, RBB/Zeitonline, 15 min.
Zu Tisch – Kapverden, 30 min, ARTE/ZDF
2019
Echtes Leben: Warum bin ich so allein? Wege aus der Einsamkeit, 30 min., ARD
2018
Plan B: Ackern für die Zukunft. Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten“, 30 min., ZDF
Partisan. Die Volksbühne 1992 – 2017, (Co-Autorin), 130 min.
2017
Geo-Reportage. Die letzten wilden Bisons im Yellowstone Nationalpark, 52 min., arte
Zu Tisch in der Wetterau, 30 min., arte/ZDF
Menschen hautnah. Gisela on the road, 43 min., WDR
2016
Afro. Deutschland, (Co-Autorin) 56 min., DW
2015
Zu Tisch in Aragonien, 30 min., arte/ZDF
Zu Tisch im Bergischen Land, 30 min., arte/ZDF
Menschen hautnah: Das ganze Leben plötzlich fremd, 45 min., WDR
Alles gelöscht, 30 min., ARD
2014
Fahrt ins Risiko – Burundi, 45 min, arte/ZDF
Zu Tisch in den Lechtaler Alpen, 30 min., arte/ZDF
Mission Incognito – Ulrich Matthes, 30 min., arte/ZDF
2013
Die letzten Jäger in Kamerun – Die Baka (Buch), 43 min., arte/MDR
Wild in Art. Patrice undercover in Köln, 26 min., arte/ZDF
2012
Zu Tisch in Nürnberg, 26 min., arte/ZDF
Vergessene Völker Europas – Die Kaschuben in Polen, 43 min., arte/MDR
2011
Zu Tisch in Basel, 26 min., arte / ZDF
2010
360° Geo-Reportage. Mit der Lok durch Angola, 52 min., arte/WDR
Die Story. Albtraum im Märchenland, (Co-Autorin) 43 min., WDR
2009
Zu Tisch in Ägypten, 26 min., arte / ZDF
Zu Tisch in Kastillien, 26 min., arte / ZDF
Die Laubenpieper von Pankow, 10×48 min, ARD/RBB
2008
8 mm Liebe, 75 / 43 min., arte/MDR
Zu Tisch in Asturien, 26 min., arte/ZDF
Mein Leben: Frank Castorf, 43 min., arte/ZDF
2007
Der Supersegen. Warum Wenzel zum Papst will, 30 min., ARD/MDR
Der 4. Nilkatarakt. Rettungsgrabung im Sudan, 45 min., arte/ZDF
Ein Laden in Posen, 26 min., arte/ZDF
2006
Zwischen Kiosk und Café Platte – Christliche Teamarbeit in Neukölln, 30 min. RBB
Zu Tisch in Makedonien, 26 min., arte/ZDF
2005
Das Wunder von Westend – Wenn Wünsche wahr werden, 30 min., RBB
Schulgeschichten – Die Loxford School in Redbridge, 30min., arte/ZDF
2004
Zu Tisch in Bulgarien, 30 min., arte/ZDF
Auf Brettern und Kufen, 45 min., arte/ZDF
2003
Im Revier der Gottlosen, 30 min., ARD
Zu Tisch in Franken, 30 min., arte/ZDF
Mythos auf Abruf –Der Berliner Bahnhof Zoo, 35 min., Sat .1
2002
Zu Tisch in Sachsen, 30 min., arte/ZDF
Berlin bei Nacht, 45 min., Kabel 1
Hossa! Hossa! Schlagerwettbewerb, 45 min., VOX
2001
Zu Tisch in Schottland, 30 min., arte/ZDF
High-Tech-Land Ostdeutschland, 30 min., 3Sat
2000
24 Stunden: Alleinunterhalter, 25 min., SAT1
1999
Mein Land, meine Liebe: In Wörtern wohnen –
Jonathan Coe in Birmingham und London, 30 min., arte/ZDF
1998
Cops, Gangs, Bronx, 45 min., arte/MDR
Kinder der Nacht – Satanskult in Brandenburg, 30 min., ORB
24 Stunden: Massensturz in den Canyon, 25 min., SAT.1
Reiche Leute kenne ich nicht – Der Modemacher Wolfgang Joop, 30 min., Deutsche Welle TV
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