#MyEscape

#MyEscape

#MyEscape

Ein Film von Elke Sasse, 90 min. | WDR | DW 2015

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Hunderttausende von Menschen fliehen nach Deutschland. Diese Zahlen sind ebenso einmalig wie die Tatsache, dass viele dieser Fluchtwege erstmalig direkt auf Video dokumentiert wurden. Nicht von Filmemachern oder Nachrichtenteams, sondern von den Flüchtlingen selbst.

Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene und einige dokumentieren damit auch die Fluchtstationen.

In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht über sondern von der Flucht nach Deutschland erzählen, nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm #myescape hat solche Fluchtgeschichten gesammelt:

Die (Handy-)Videos der Flüchtlinge erzählen von ihrer Heimat, von ihrem Abschied, den verschiedenen Stationen der Flucht, der Ankunft in Deutschland und schließlich den ersten Eindrücken hier. Die Flüchtlinge kommentieren ihr Filmmaterial in ausführlichen Interviews. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und sich auf den Weg machen – auf der Suche nach Sicherheit.

Hannah Arendt – Die Pflicht zum Ungehorsam

Hannah Arendt – Die Pflicht zum Ungehorsam

Hannah Arendt - Die Pflicht zum Ungehorsam

Ein Film von Ada Ushpiz, HD, WDR/arte, 90 min.

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Hannah Arendt ist eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Doch was sagt ihr Werk jungen Leuten von heute, einer Generation, die sich jenseits nationaler oder kontinentaler Beschränkungen bewegt, und die Partei ergreift für ein „Denken ohne Ge-länder“ (Hannah Arendt) der Systeme, Ideologien und Wunschvorstellungen? Ob im arabischen Frühling, beim Protest gegen politische Repressionen in der Ukraine, in Hongkong, in Kanada, dem Engagement der Occupy-Bewegung, bei NGOs oder beim Publikmachen staatlich sanktionierten Ausspionierens ganzer Völker. Politik wird dort verstanden als eine „Sache der Freiheit gegen das Unheil der Zwangsherrschaft jeglicher Art“, so wie es Hannah Arendt einst beschrieb.

Handgemacht

Handgemacht

Handgemacht

Dokumentations-Reihe mit Rosa Lübbe und Philippe Schröder

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Die ARTE-Reihe „Handgemacht“ taucht ein in die Welt der „Makers“: Rosa Lübbe, Künstlerin und Tausendsassa, durchstreift gemeinsam mit Philippe Schröder, Betreiber eines Burgerladens auf dem Tempelhofer Feld, die DIY-Szene in fünf europäischen Metropolen: In London, Stockholm, Marseille, Berlin und Turin suchen sie nach kreativen Köpfen, traditionsbewussten Handwerkern und phantasievollen Lebenskünstlern. Sie sind dabei, wenn Fahrräder aus Bambus und Gitarren aus Zigarrenboxen entstehen, sie kochen Karamellbonbons nach altem, schwedischen Rezept
und lassen Büffelschädel zu Wandschmuck werden.

Der Trend zum Handgemachten ist ungebrochen: In ganz Europa wird gezimmert, gestrickt und gebastelt. Laien wie Profis gestalten mit Leidenschaft, entwerfen immer wieder Neues und sind stolz auf ihre Produkte. Dabei verkörpert das Siegel „Handgemacht“ zunehmend nicht nur eine Arbeitsweise, sondern sie steht für ein Lebensgefühl. Diese Menschen, die Dinge mit der Hand erschaffen, stehen für Nachhaltigkeit, Entschleunigung und einen schonenden Umgang mit sich und der Umwelt. Ein Ende dieser Bewegung ist nicht absehbar, im Gegenteil – die
Szene dehnt sich zunehmend aus. Waren es früher eher Handwerker und Künstler, die in ihren Werkstätten Neues erschufen, so ist es heute die breite Masse, die sich in kleinen und großen
Werken ausprobiert. Entstanden ist so, quer durch Europa, eine lebendige Szene mit kreativen Köpfen, die etwas zu zeigen und zu sagen haben. 

Die Ahnen der Queen

Die Ahnen der Queen

Die Ahnen der Queen

Ein Film von Hannes Schuler. ZDF/arte, HD, 75 min.

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Im Mittelpunkt der Dokumentation steht die schillernde Figur des Prinzen Leopold von Sachsen-Coburg, der aus einem verarmten Adelshaus Mitteldeutschlands stammend, im 19. Jahrhundert europäische Geschichte schreibt. Er selbst bringt es bis zum König der Belgier, seine Kinder und Enkel vermählt er mit allen wichtigen europäischen Königshäusern. Sein größter Coup ist der englische Königsthron, den er durch seine Nichte Victoria in den eigenen Stammbaum derer von Coburg einreiht.

Der Film begibt sich mithilfe von Schauspielern auf Spurensuche. Immer wieder treten sie aus ihren Rollen und schaffen dadurch eine augenzwinkernde Distanz zu ihren historischen Vorbildern.

 

Das Geheimnis der Bergkräuter

Das Geheimnis der Bergkräuter

Das Geheimnis der Bergkräuter

China, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz T. 5 x 52 min., 2017

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in der Servus Tv Mediathek

Kräuter stehen hoch im Kurs – ob in der Medizin, naturnahen Heilverfahren, in Küche und Kosmetik oder als bewusstseinserweiternde Präparate. Besondere Beachtung finden bei Kennern und Konsumenten die Bergkräuter, die in oft unzugänglichen Lagen wachsen und denen aufgrund der eigenen klimatischen Bedingungen ungewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden. Die Dokumentationsreihe „Das Geheimnis der Bergkräuter“ führt in diese sagenumwobene Welt der Heilpflanzen. Jede Folge der fünfteiligen Reihe zeigt einen bestimmten Aspekt der Nutzung und stellt dabei dem alpenländischen Raum Bergregionen in aller Welt gegenüber.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Heilkraft der Kräuter – dabei kommt den Bergkräutern eine besondere Bedeutung zu. Die harten Witterungsbedingungen, die extremen Lagen, in denen sie wachsen, schaffen ihnen einen Nimbus des Außergewöhnlichen und einer verstärkten Wirksamkeit. Doch was ist dran am Mythos der Bergkräuter? Wie groß ist ihre Kraft wirklich? Und was verraten uns mittelalterliche Schriften über deren Heilkraft?

Jahrhundertelang entschieden Heilkräuter über Leben und Tod der Menschen: Arnika heilte die im Kampf Verwundeten, Bibernelle und Beifuß senkten das Fieber, Eisenkraut und Engelwurz beruhigten den Magen. Als Hildegard von Bingen Mitte des 12. Jahrhunderts ihr medizinisches Werk schrieb, war es ihre große Leistung, dieses volkskundliche Wissen und die antike medizinische Tradition miteinander zu vereinen. Nicht erst seit ihrer Heiligsprechung durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2012 boomt die esoterische Abteilung der Pflanzenkunde.

Die Dokumentations-Reihe „Das Geheimnis der Bergkräuter“ will Licht in das mystische Dunkel der Kräuterkunde bringen. Von den Alpen über den Himalaya bis in die Bergwelt der Mayas und Azteken erkunden wir die magische Welt der Berggewächse, sprechen mit Kräuterbauern, Heilern, Historikern und lassen Wissenschaftler die Versprechungen der Kräuterkunde überprüfen. Die Filme wollen nicht rein affirmativ abbilden, was es in der Welt der Bergkräuter zu entdecken gibt, sondern hinterfragen kritisch, was sich hinter dem Boom versteckt. Auf diese Weise entsteht ein heterogenes, faszinierendes Bild über eines der letzten Geheimnisse der Natur.

Die Filme der Reihe sind forschend angelegt. Die Recherche selbst ist ein wesentlicher Bestandteil der Wissenschaftsdokumentationen. Ihre Kulisse sind die Bergpanoramen, in denen die Pflanzen wachsen. Mit ungewöhnlichen Aufnahmen und Perspektiven werden sie in Szene gesetzt.