Beethovens Neunte: Symphonie für die Welt

Beethovens Neunte: Symphonie für die Welt

Beethovens Neunte: Symphonie für die Welt

Ein Film von Christian Berger, 90 min, Deutsche Welle, ZDF/ARTE 2019

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens (1770–1827) zeigt ARTE am 2. Februar 2020 eine 90-minütige TV-Dokumentation über Beethovens 9. Symphonie op. 125 rund um den Globus. Kein zweites Werk der sinfonischen Literatur hat eine solch breite und vielfältige Weiterverarbeitung erfahren. Das bis heute wohl meistgespielte Werk aller Zeiten bewegt Menschen auf der ganzen Welt.

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Bereits die Uraufführung am 7. Mai 1824 wurde ein fulminanter Erfolg. Zur Überraschung des Publikums hatte Beethoven einen Chor eingesetzt, nie zuvor hatte es derartiges bei Symphoniekonzerten gegeben. Mit dem Schlusschor über Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ spricht die 9. Symphonie von der verbindenden Kraft der Menschen untereinander, von Freude und Freiheit, Musik für die Ewigkeit. Ohne Gehör hat Beethoven ein Meisterwerk geschaffen, das nicht nur die Hymne der Europäischen Union und ins Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen wurde, sondern auch in zahlreichen Spielfilmen und Pop-Hits verwendet wird.

Der Film folgt den Spuren der Neunten auf vier Kontinenten und betrachtet aktuelle Interpretationen. Er trifft Menschen, deren Leben eng mit Beethovens Neunter verknüpft sind. „Wir haben in acht Ländern auf vier Kontinenten gedreht. Es wurde in zehn Sprachen gesprochen, aber es wurde auf Deutsch gesungen. Das war eine große Herausforderung“, sagt Regisseur Christian Berger.

Zu den Protagonisten der sieben Filmgeschichten zählen unter anderem der chinesische Komponist und Oscar-Preisträger Tan Dun, der britische Komponist und DJ Gabriel Prokofiev sowie der griechisch-russische Stardirigent Teodor Currentzis.

Beethovens Neunte gewinnt den Deutschen Kamerapreis 2020 in der Kategorie Schnitt (Dokumentation) sowie den Award für „Best Documentary“ beim International Christian Film and Music Festival 2020

Förderer

Alpendörfer

Alpendörfer

Alpendörfer

Autoren: diverse, 26 min, in Koproduktion mit Wurzingerfilm, SWR/arte 2019

Die Alpen boomen – aber nur als Urlaubsort.

Die Bergkette droht von einem Lebensort zu einer Freizeitlandschaft zu verkommen, denn so schön die Alpen sind, es ist nicht leicht, hier zu leben.

Die Arte-Reihe „ALPENDÖRFER“ besucht fünf Dörfer, in denen Menschen versuchen, die Alpen als Lebensort zu erhalten oder wiederzuentdecken. Fünf Beispiele, die Mut machen, auch für andere ländliche Regionen, denen die Menschen den Rücken kehren.

Folgen:

Frankreich:  Drei Ärztinnen für ein Dorf
Schweiz:  Kastanien und Katastrophen
Italien:  Neues Leben in Ostana
Österreich:  Halbnomaden im Bregenzerwald
Slowenien/Österreich:  Grenzenloses Miteinander

Der Schah und der Ayatollah

Der Schah und der Ayatollah

Der Schah und der Ayatollah

Ein Film von Holger Preuße, 43/52 min., WDR/SWR/ARTE 2019

Vor vierzig Jahren stürzt im Iran eine Revolution unter der Führung von Ayatollah Khomeini den Herrscher Schah Mohammad Reza Pahlavi und damit eine über 2500 Jahre alte Monarchie. Warum scheiterte der letzte persische Kaiser – eine der Schlüsselfiguren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – so tragisch? Die Geschichte des Schahs beginnt mit guten Ideen und Idealen und endet im blutigen Chaos. Von Beginn seiner Herrschaft und der erstrebten Modernisierung des Iran setzt der Schah auch auf die Unterstützung durch den Klerus und die Mullahs. Sie sind es schließlich, die ihn zu Fall bringen. Die Gegnerschaft zwischen dem Schah und Ayatollah Khomeini begleitet sie viele Jahrzehnte. Am Ende siegt der islamische Fundamentalismus, eine neue Herausforderung für die Weltpolitik.

Der Film erzählt die Geschichte vom Kampf zweier Rivalen: von Schah Mohammad Reza Pahlavi und von Ayatollah Khomeini, der Leitfigur der Islamischen Revolution und dem ersten Herrscher der islamischen Republik Iran. Khomeini wird schon kurz nach dem Amtsantritt des Schahs in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu seinem größten Gegner und bekämpft ihn während seiner gesamten Herrschaft bis zum bitteren Ende. Hatte ihn der Schah einst außer Landes verwiesen, so wird er in der Islamischen Revolution zum Heiligen und Hoffnungsträger all derer, die sich vom Schah und von der Monarchie betrogen fühlen. Welche Rolle religiöser Fanatismus und Fundamentalismus spielen, ist ebenso Thema der Dokumentation.

Redaktion:
Beate Schlanstein (WDR)
Ulrike Becker (SWR)
Peter Gottschalk (ARTE)

Mission K

Mission K

Mission K

Autoren: diverse, 8-10 min., ZDFkultur

Nirgends gibt es so viel Oper, Operette, Ballett, Musical, Schauspiel und klassische Konzerte wie in Deutschland. Kultur entsteht hier fast wie am Fließband. Aber wer sind die Menschen in den Orchestergräben und auf den Bühnenbrettern, die die Welt bedeuten? Welche Geschichten schreibt ihre Liebe zur Kunst, was bestimmt ihren Alltag? Moderatorin und Sopranistin Lisa Ruhfus ist auf einer Mission – auf „Mission K“ und begibt sich dafür hinter die Kulissen. Auf Augenhöhe begleitet sie die Kulturschaffenden ein Stück bei ihren täglichen Herausforderungen und nimmt den Zuschauer mit in ihre Welt.

Sternstunden – Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan: Das Beethoven-Konzert

Sternstunden – Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan: Das Beethoven-Konzert

Sternstunden der Musik | Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan – Das Beethoven-Konzert

Ein Film von Eric Schulz, 43 min., ZDF/arte und C Major Entertainment 2019

In der legendären Zusammenarbeit zwischen Herbert von Karajan und Anne-Sophie Mutter nahm das Violinkonzert von Beethoven eine Sonderstellung ein. Mit keinem Werk traten sie häufiger gemeinsam auf als mit diesem berühmtesten aller Violinkonzerte.

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Ein alter Magier spricht aus der Seele und mit der Geigenstimme eines Teenagers. Hierin bestand und besteht ein Teil der Faszination dieser musikalischen Partnerschaft. Sechzehn war die junge Geigerin bei ihrem Beethoven-Debüt unter Karajan und Zwanzig beim letzten Durchlauf. Und beide Male war kein Publikum im Saal. Während sich das aufsehenerregende Debüt auf Schallplatte in aller Welt verbreitete, blieb die filmisch dokumentierte letzte Aufführung bis über Karajans Tod hinaus unveröffentlicht und anschließend auf Video Disc weitestgehend unbeachtet. Dabei war das die eigentliche Sternstunde!

Es könnte sogar mit Fug und Recht als das kostbarste Dokument der gemeinsamen Zusammenarbeit bezeichnet werden. Eine Sternstunde zweier Weltstars und kaum jemand weit und breit, der davon Notiz nahm? Wie kann das sein? Wir begeben uns auf die Suche, denn musikalische Sternstunden kommen nicht aus heiterem Himmel. In der Retrospektive öffnen wir den Blick und lassen Neues entstehen.

Vierzig Jahre nach ihrem Beethoven-Debüt mit Karajan und den Berliner Philharmonikern ist Anne-Sophie Mutter mit dem Beethoven-Konzert auf den Konzertpodien der Welt unterwegs. Sie kann unbeschwert und ohne wehmütig-verklärenden Blick zurückschauen und mit uns die Geschichte dieses Konzertes in der Zusammenarbeit mit Karajan nacherleben.