Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Ein Film von Caroline Beiersdorf und Claus Wischmann, 26 min.

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Die weißen Schuhe rasen mit einer Geschwindigkeit über die Pedale, die dem Zuschauer den Mund offen stehen lässt. Das eigenwillige Schuhwerk ist Teil des Phänomens Cameron Carpenter. Im mit Pailletten besetztem Glamour-Outfit spielt Carpenter auf einer zweihundert Jahre alten Kirchenorgel Cindy Laupers „True Colours“. Beine, Arme, Hände und Füße sind in konstanter, koordinierter Bewegung und rasen der Ziellinie eines vollendeten Auftritts entgegen, und dem donnernden Applaus der Zuhörer.

Mit seinem Orgelspiel ist der junge New Yorker dabei, Musikgeschichte zu schreiben. Die Orgel ist reif für einen neuartigen, bedeutenden Ausdruck von Ideen meint Cameron Carpenter, während er sich mit einigen Liegestützen für das Konzert warm macht. Seine Vision der Orgel umfasst nicht nur das klassische Repertoire, sondern auch Bearbeitungen von Klavier-, Orchester- und Popmusik. Ganz selbstverständlich steht bei Carpenters imposanten Auftritten Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ neben Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“ und Filmmusik von John Williams. Cameron hat über 200 musikalische Werke für die Orgel transkribiert, komponiert eigene Stücke und mischt diese selbstverständlich in sein buntes Programm.

Nicht von dieser Welt – Der Pianist Murray Perahia

Nicht von dieser Welt – Der Pianist Murray Perahia

Nicht von dieser Welt – Der Pianist Murray Perahia

Ein Film von Claus Wischmann und Holger Preuße, 43 min., ZDF/arte

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Er wird in einem Atemzug mit Brendel, Gould und Rubinstein genannt: Murray Perahia. Schon als junger Musiker arbeitete er mit lebenden Legenden zusammen: Rudolf Serkin, Pablo Casals und Benjamin Britten waren seine Partner. Mit Vladimir Horowitz verband ihn eine innige Freundschaft. Murray Perahia ist mittlerweile selbst zur Legende geworden. Er gehört zu den gefragtesten Pianisten unserer Zeit, egal ob im Konzert oder auf CD. Dabei wurde Murray Perahias Karriere immer wieder durch eine Krankheit an seiner rechten Hand unterbrochen. In diesem Film lässt er einen seiner sehr seltenen Einblicke in die Werkstatt eines Weltpianisten zu.

Gozo – Eine Insel, zwei Opern

Gozo – Eine Insel, zwei Opern

Gozo - Eine Insel, zwei Opern

HD, 53 min. Ein Film von Claus Wischmann.

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Große Oper im kleinen Gozo. Die Nachbarinsel von Malta hat mit zwei rivalisierenden Opernhäusern für dreißigtausend Einwohner die höchste Operndichte der Welt. Amateure organisieren, inszenieren und singen. Leider sind sich die beiden Opernhäuser nicht ganz grün. Startenor Joseph Calleja vermittelt im alljährlichen Showdown.

Kinshasa Symphony

Kinshasa Symphony

Kinshasa Symphony

Ein Film von Martin Baer und Claus Wischmann. 90 min., Kongo, WDR/RBB 2011

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In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte. Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters im Kongo. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

„Kinshasa Symphony“ zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester.

Ein Tag im Leben von…

Ein Tag im Leben von…

Ein Tag im Leben von…

Ein Film von Holger Preuße, Friederike Schlumbom, Claus Wischmann, 3 x 30 min. WDR/arte 2012

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Die Reihe „Ein Tag im Leben von…“ begleitet außergewöhnliche Musiker der Klassik. Die Kamera ist dabei wenn die Künstler mit Freunden zusammen proben, wenn sie ihren Alltag verleben, von Ort zu Ort hasten und in unverkrampfter Stimmung und an ungewöhnlichen, privaten Orten musizieren. Die Reihe möchte ganz bewusst Künstler in einem anderen Licht als auf den großen Bühnen des internationalen Musikbusiness zeigen.

Die lockere Atmosphäre ermöglicht Eindrücke, die im disziplinierten Konzertbetrieb sonst nie möglich sind. Die Zwangsjacke des perfekten Funktionierens ist abgelegt. Das Private, die andere Seite im Leben der Musiker tritt zutage und gibt die Möglichkeit eines neuen, anderen Verständnisses ihrer Kunst.