Pressestimmen

Stadt der Könige. Schützenfest in Neuss

Ein Film von Claus Wischmann und Martin Koddenberg, 88 min, WDR 2017

WDR.DOKDoku schafft Sympathie für diese Tradition
Am 9.7.2018 schreibt Filmkritikerin Nurit Seewi auf WDR.DOK: „Der Film zeigt mit viel Wärme, warum diese für manche vielleicht militaristisch anmutende Tradition auch heute noch die Menschen in Neuß verbindet. […] Das ist möglicherweise Kultur, Glaube, Heimat – in einem Sinn, der nicht ausgrenzt, wie diese Doku vermittelt.“ Artikel lesen

Rheinische Post.de –  ein Gefühl von Heimat
Am 21.7.2018 schreibt die Rheinische Post: Der Film von Claus Wischmann und Martin Koddenberg nähert sich auf subtile Weise einem schwierigen Gefühl. Ein Gefühl von Heimat, das in diesem Dokumentarfilm […] gesucht und gefunden wird. Artikel lesen

wunschliste.dein bester dokumentarischer Manier
Ein Film in bester dokumentarischer Manier des genauen Beobachtens und Betrachtens dort, wo Deutschland liegt. Artikel lesen

plan b – Ackern für die Zukunft

Ein Film von Stefanie Fleischmann und Adama Ulrich, 30 min, ZDF 2018

dpa wegweisende Reportage
Am 15.8.2018 schreibt dpa in einem Vorbericht über „Ackern für die Zukunft. Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten“: […] Mit ihrem spannenden Thema hat die anschauliche und wegweisende Reportage von Stefanie Fleischmann und Adama Ulrich eine ungeahnte Aktualität bekommen: Sie zeigen, wie mit Äckern und Pflanzen anders umgegangen werden kann – möglichst so, dass es dennoch genug zu ernten gibt. Zur plan b Website vom ZDF – Mediathek

Kirche ohne Priester?

Ein Film von Stefan Pannen und Jonas Daniels, 43 min. WDR/ARD 2018

tagesschau.de – ein bisschen weniger Zöllibat?
[…] In der Kirche in Deutschland kann sich die Mehrheit der Bischöfe längst vorstellen, auch verheiratete Männer zu Priestern zu weihen. Doch es gibt Widerstand aus konservativen Kreisen, zum Beispiel von Gerhard Ludwig Kardinal Müller. Der Kardinal sagt, nun zu meinen, durch die „Viri Probati“ könne man den Priestermangel im Amazonasgebiet oder in Europa lösen, das sei eine sehr vordergründige Einstellung, eher ein Kurieren an Symptomen.. Artikel lesen

domradio.de – Priestermangel als Problem und Chance
[…] Das Fazit der Regisseure: Kirche muss sich einer veränderten Situation stellen, Beziehungen zu den Menschen herstellen und drängende Fragen angehen, wenn sie der titelgebenden Prognose „Kirche ohne Priester“ etwas entgegensetzen will… Artikel lesen

br.de – Verzichtet die Kirche auf den Zölibat?
[…] Doch was passiert, wenn sich die katholische Kirche nicht dafür öffnet? Wie kann eine Kirche ohne Priester dann aussehen? Diese Fragen dürfte sich auch Papst Franziskus stellen. Wie seine Antwort ausfällt, könnte sich bei der Synode im Oktober 2019 zeigen. Artikel lesen

Marx und seine Erben

Ein Film von Peter Dörfler, 52 min, ARD 2018

heise.de – guter Marx, schlechter Marx
[…] „Der Film verbindet geschickt und auf das Wesentliche reduziert verschiedene Stränge: die Lebensstationen und der Bildungsgang von Marx werden ergänzt um Kommentare von linken Politikern wie Sarah Wagenknecht und Yanis Varoufakis sowie von Historikern und Publizisten. Artikel lesen

berliner-zeitung.de – „Resultat schlechter Propaganda“
[…] Autor Peter Dörfler fragt bei linken Politikern und Aktivisten wie Sarah Wagenknecht, Werner Rätz von Attac, Pierre Laurant, Vorsitzender der Kommunistischen Partei Frankreichs und Yanis Varoufakis nach, was Marx heute für die konkrete Politik bedeutet. Parallel zeigt die Reportage, wie hoch im Kurs Karl Marx im offiziellen China steht, und blickt darauf zurück, wie unterschiedlich und radikal seine Thesen in der Vergangenheit interpretiert wurde, bis hin zu den Terrorregimes von Stalin und Mao. Artikel lesen

geschichte-wissen.dewelche Bedeutung hat er noch in unserer Welt?
[…] Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich die Rezeption von Marx ist: In Deutschland folgte auf das Unrechtssystem der DDR und den Kalten Krieg Ernüchterung und Ablehnung des Sozialismus. China hat dagegen einen Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus gefunden, der einen beinahe unheimlichen Erfolg feiert – Politikwissenschaftler reden von einem sich nähernden chinesischen Jahrhundert. Mit diesen Mitteln gelingt es der Dokumentation die Bedeutung von Karl Marx darzustellen. Artikel lesen.

fr.de (Frankfurter Rundschau) das Arte -Doppel zu Marx
[..] „Karl Marx und seine Erben“ erzählt die Marx-Biographie noch einmal, kostümfrei; und fügt hinzu die Sowjetunion, China, Kuba, die DDR usw. usw. Es gibt darin allerdings etwas wirklich Interessantes: das Gespräch zwischen dem Trierer Kulturreferenten und dem chinesischen Bildhauer Wu Weishan, der die fünf Meter große Marx-Statue für Trier gemacht hat. Marx sei für ihn „der große Wanderer“. Artikel lesen

Das geheime Leben der Hunde

Ein Film von Claus Wischmann, 52 min, SWR 2017

suedkurier.de
Mit der Dokumentation „Das geheime Leben der Hunde“ greift der SWR das Thema Trennungsangst bei Hunden auf, das ein weit verbreitetes Problem auch für die Halter darstellt. Artikel lesen

badische-zeitung.de
Ein Drittel aller Hunde, so mutmaßen Wissenschaftler, gerät in schlimmen Stress, wenn sie ohne Herrchen oder Frauchen sein müssen. Der Mensch hat lange daraufhin gearbeitet, dass der Hund sein bester Freund wird. Nun ist er ein Wesen, das von uns abhängig ist – fast wie ein kleines Kind. Das aber scheint vielen Hundebesitzern nicht klar zu sein. Die Doku zeigt das Problem sehr eindrucksvoll – die Lösungen allerdings kommen zu kurz. Schade, denn deutliche Hinweise auf die Fehler der Besitzer wären wichtig gewesen. Artikel lesen

2017 schreit nach Hannah Arendt – hier ist der passende Film auf arte

„Wir müssen uns wieder mit Hannah Arendt beschäftigen“ – wie oft habe ich diesen Satz seit dem 09. November 2016 schon gesagt? Oft genug. Das Problem ist: Hannah Arendt zu lesen ist eine Mammutaufgabe. Zwar empfehle ich immer die Biografie von Alois Prinz als Einstieg, aber geht es an ihr Werk, scheue ich oft, anderen die Lektüre zu empfehlen. Denn sie ist mühsam. Arendts Gedanken sind irre komplex und sich da hindurch zu kämpfen ist bestimmt nicht jederfraus Sache. Sie hat jeden Satz mit Bedeutung aufgeladen und sie schafft es oft nicht, herunterzubrechen.

Umso erfreulicher, wenn im Öffentlich-Rechtlichen Dokus gezeigt werden, die genau das Thema aufgreifen, das mir am Herzen liegt: das Heute mit ihrem Leben und ihrem Denken zusammenzubringen! Auf arte läuft noch bis 2. Mai 2017 die Doku „Hannah Arendt und die Pflicht zum Ungehorsam“ – und für eure französischen Freunde auch in ihrer Sprache: „Hannah Arendt – Du devoir de la désobéissance civile“! Was gut ist, denn auch Frankreich wählt dieses Jahr und Marine Le Pen könnte als Siegerin daraus hervorgehen.

„Hannah Arendt ging es vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Massenbewegung und dem totalitären Bewusstsein stets darum, den Menschen vor seiner Degradierung zum Konsumenten, „Automaten“ und reinen Bürokraten zu bewahren. Denn diese sind willenlose Wesen, die „leer“ sind und mit denen Ideologen alles machen können. Hannah Arendts politisches Denken blieb stets der Aktualität verbunden. Und so schlägt der Film immer wieder Brücken zu gegenwärtigen Entwicklungen und Brennpunkten.“

Was braucht eine gute Revolution, um Demokratie zu ermöglichen? Wie beginnt Totalitarismus? Was kennzeichnet Menschen in düsteren Zeiten? Wie geht das tätige, das politische Leben? Was ist Ungehorsam und warum ist es wichtig zu urteilen? Wir müssen uns mehr mit Hannah Arendt beschäftigen – hier wäre ein Anfang!

piqd, Katrin Rönicke, 20.02.2017

Der Mann ohne Eigenschaften

Vorneweg: Wer in diesem Portrait sensationelle Enthüllungen über den Ex-Außenminister und Bald-Bundespräsidenten erwartet, der wird enttäuscht: Steinmeier ist einfach kein Mann der Überraschung. Tatsächlich könnte man argumentieren, dass seine ganze politische Laufbahn darauf beruht.

Entsprechend werfen alle politischen Weggefährten, Journalisten und sogar Psychologen die altbekannten Steinmeier-Klischees in die Runde: Die „Unaufdringlichkeit bis hin zum Verblassen“ wird da hervorgehoben, sein „Beamtentum“, und dass er sich „nicht in den Vordergrund drängt, sondern an Ergebnissen arbeitet“. Bei diesem Ringen um die freundlichsten Umschreibungen für „unauffällig“ schießt Innenminister Thomas de Maizière schließlich den Vogel ab und attestiert Steinmeier „Abgeklärtheit, Ruhe, Professionalität, Sachkenntnis und … Abgeklärtheit“. Irgendwann fallen selbst den Profi-Rednern keine Synonyme mehr ein.

Nachdem die erfahrenen TV-Reporter Thomas Bittner, Jessica Krauß und Stefan Pannen dem öffentlichen Bild von „Deutschlands beliebtestem Politiker“ (die Reportage wurde offenbar vor dem Schulz-Hype zusammengestellt) so gar nichts Neues hinzuzufügen haben, konzentrieren sie sich 45 Minuten lang lieber auf eine interessantere Frage: Sind das Eigenschaften, die ein Politiker heute haben kann? Oder vielleicht: sollte? Oder sogar: muss?

Die Antwort lautet: ja und nein. Und an jeder Stufe von Steinmeiers Karriere kommt eine neue Antwort dazu. „Ich gehöre ja zu denjenigen, die sich tatsächlich für Inhalte interessieren“, sagt er vorsichtig, und fügt beinahe entschuldigend an: „Ich hab daran nichts Nachteiliges gesehen.“ (Wie weit ist es nur gekommen, dass dies eine erstaunliche Aussage für einen Politiker ist?) Tatsächlich war er als Büroleiter und später Kanzleramtsminister hinter Schröder perfekt besetzt: Der kluge, bedächtige Sacharbeiter hinter der schillernden, aber instabilen Rampensau. Als zweite Geige hinter der selbst pragmatischen Angela Merkel dagegen musste er wie eine unnötige Sicherheitskopie wirken.

Das ist vielleicht die Ironie seiner politischen Karriere: Er war für die große Koalition wie geboren. In turbulenten Zeiten war er der richtige Mann zur richtigen Zeit mit der richtigen Sachlichkeit – doch eine Frau mit den gleichen Eigenschaften hatte die Schaltzentrale bereits besetzt. Unter dem Vizekanzler Steinmeier hätte Angela Merkel tot umfallen können, die Pragmatik der politischen Mitte wäre unverändert weiter an der Macht geblieben. Kein Wunder, dass die SPD unter ihm stetig an Profil verlor. „Es gibt Leute, die wären gute Kanzler, kommen aber nie dahin, weil sie keine gute Kanzlerkandidaten sind“, fasst der Journalist Jens König trocken das Dilemma zusammen.

Behutsamkeit wirkt plötzlich wieder reizvoll

Andererseits wirkt Steinmeiers Behutsamkeit in diesen Tagen plötzlich wieder reizvoll. Denn genau der mangelnde Wille zur Polarisierung, der ihn als Kanzlerkandidat so farblos machte, verschafft ihm nun das höchste Amt im Staat: Zur notwendigen Überparteilichkeit eines Bundespräsidenten ist es bei ihm nicht mehr weit, das hat letztlich auch der Koalitionspartner eingesehen. Steinmeiers außen- und innenpolitische Bilanz fällt zwar insgesamt ambivalent aus. Aber in Zeiten, da fachfremde Dampfplauderer und Populisten ohne Selbstdisziplin auf dem Vormarsch scheinen, wirkt ein bedachter, kluger „Superbeamte“ wie Balsam für die Volksseele.

Nicht zu Unrecht bezeichnet ihn ein Kommentator als den Anti-Trump: Sein kontroversestes Hobby ist das Kochen und die sensationellste Neuigkeit aus seinem Privatleben war eine selbstlose Nierenspende an seine schwer kranke Ehefrau.

Ganz ehrlich: Sehnen wir uns angesichts der globalen Schaumschläger und Geiferer nicht nach solchen Leuten? Umso absurder erscheinen die abschließenden Stimmen der Reportage, die Steinmeier ein neues Temperament für die neue Rolle ans Herz legen. „Ein Mann des Ausgleichs, der Ruhe, das darf er nicht mehr sein“, wird da gefordert.

Vor allem der politische Rand in Gestalt von Frauke Petry und Sahra Wagenknecht will, dass sich Steinmeier ebenfalls mehr an den politischen Rand begibt und mehr als Mahner und Donnerer auftritt als seine Vorgänger. Eine solche Veränderung scheint glücklicherweise unwahrscheinlich. „Was können die Deutschen erwarten?“, fragt die Reportage abschließend. Die Antwort ist eindeutig: Abgeklärtheit, Ruhe, Professionalität, Sachkenntnis und … Abgeklärtheit.

FRANKFURTER RUNDSCHAU, 07.02.2017

Zwei sounding images Produktionen auf dem Golden Prague Festival 2016 ausgezeichnet

Zwei sounding images Filme haben einen Preis beim Golden Prague-Festival gewonnen. „Gozo – Eine Insel, zwei Opern“ erhielt den Preis für „Best Documentary“, die „Überlebenskünstler“ den „Vice Foundation Award“ der Dagmar und Václav Havel Foundation. Die „Überlebenskünstler“ waren außerdem auf der Shortlist des Prix d’Italia.

Die Begründung der Jury für Gozo:
A masterpiece of structure and story telling, this film shows music as the engine of social life in a small community. For treating its subject with respect, affection and humour – showing the discipline, the hard work and the unbridled joy of  friendly competition that holds an entire community together.

Die Begründung zum  „Vice Foundation Award“:
The Dagmar and Václav Havel Foundation VIZE 97 has awarded its international Prize to significant thinkers whose work exceeds the traditional framework of scientific knowledge, contributes to the understanding of science as an integral part of general culture and is concerned with unconventional ways of asking fundamental questions about cognition, being and human existence.

Kein Zickenfox – Hier dürfen nur Frauen mitspielen

66 Frauen, 21 Instrumente, unterschiedlichste Biografien und Lebensentwürfe – das ist das semi-professionelle Frauenblasorchester Berlin. Einmal in der Woche treffen sich die Musikerinnen zur Probe. Sie spielen Jazz, Pop und Klassik – in Bierzelten, Turnhallen und Konzertsälen. Astrid Graf, Musikerin mit Klarinettendiplom, hat das Ensemble ins Leben gerufen und leitet es seitdem. Der Dokumentarfilm „Kein Zickenfox“ über die Frauentruppe kommt am 17. März in die Kinos.

Ein bunter Haufen, dieses Frauenblasorchester Berlin. Da sitzt die Polizeibeamtin neben der Rechtsanwältin, die Lesbe neben der alleinerziehenden Mutter, die Ossie neben der Wessie. Und alle wollen sie Musik machen: „Ich kann mich da ausleben. Mit dem was ich fühle, wie ich denke, wie ich bin. Ich bin manchmal mehr Mensch in der Musik, als ich das sonst bin“, sagt Astrid Graf, die Dirigentin. Und ist selbst ein bisschen erstaunt darüber, was sie da sagt. Doch das ist das Geheimnis ihrer Truppe: gelebtes  Miteinander, aus Spaß an der Freude, ohne große Worte. Frauen, die alle ihr Leben haben – und die diesem Leben mit der Musik noch eins draufsetzen. Egal, aus welchem Grund.

Schlaglichtartig erschließt sich in diesem Film der Kosmos seiner Protagonistinnen. Pointierte, rasch hintereinander geschnittene Statements machen uns mit den Musikerinnen bekannt. Und wechseln sich ab mit liebevollen, gemächlichen Portraits: die Biobäuerin bei der Arbeit auf dem Feld; die Pfarrerin im Ruhestand, die ihr reiches Leben resümiert. Und Margrit, die Posaunistin, die nach schwerer Krankheit – zumindest für kurze Zeit – ins Orchester, in ihre musikalische Heimat zurückkehrt. Ihr ist der Film gewidmet.

Kein Kommentar aus dem Off macht sich während dieser 70 Minuten wichtig; die Geschichte erklärt sich selbst. Für die Stimmung, für Melancholie und Witz sorgen die Frauen – und die Kamera. Sie verharrt, als sich zu Beginn der wöchentlichen Probe alle einstimmen, auf der Schlagzeugerin, die ungerührt eine Stulle verdrückt – sie hat ja noch nichts zu tun und ist in einem Blasorchester zweifellos privilegiert: „Schlagzeug spielen ist eigentlich optimal“, freut sie sich. „Du kannst Luft holen, wann du willst, du kannst dabei essen und du kannst Lippenstift tragen.“

„Kein Zickenfox“ – der Film erzählt auch vom täglichen Kampf um Anerkennung. Und davon, wie schwierig es ist, in ein „demokratisch“ geführtes Orchester so was wie „Zug“ reinzubringen. Und er erzählt mit unglaublicher Leichtigkeit davon, wie schön es ist, wenn ganz unterschiedlichen Menschen mit Musik was Gemeinsames – und was Besonderes – gelingt. „Musik hat mir auch immer geholfen, empfindlich zu bleiben fürs Leben“, sagt eine der Musikerinnen. „Sensibel zu bleiben für all das, was um mich herum passiert.“

BR KLASSIK, 16.03.2016