Sternstunden der Musik | Der 11. September 2001: Hélène Grimaud in London

Sternstunden der Musik | Der 11. September 2001: Hélène Grimaud in London

Sternstunden der Musik | Der 11. September 2001: Hélène Grimaud in London

Ein Film von Holger Preusse & Philipp Quiring, ZDF/arte, 43 min., 2022

Am 11. September 2001 hält die Welt inne als Flugzeuge in das World Trade Center in New York fliegen. Wie aus Trauer und Entsetzen eine musikalische Sternstunde wird, wie Musik in diesen tragischen Momenten ein Mittel des Tröstens sein kann, das zeigt dieser Film über das Konzert von Hélène Grimaud mit dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Christoph Eschenbach in der Royal Albert Hall.

Eigentlich sollte der 11. September 2001 für die junge französische Pianistin Hélène Grimaud ein Tag der Freude werden. Aus ihrer Wahlheimat New York reist sie nach London, um ihr mit Spannung erwartetes Debüt bei den BBC Proms zu geben, dem weltweit größten Festival für Klassische Musik. Das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven hat sie für ihren Auftritt mit dem Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach vorbereitet.

Doch nach der Generalprobe in der Royal Albert Hall ist von einem Moment auf den anderen alles ungewiss. In ihrem Hotelzimmer sieht Hélène Grimaud die Schreckensbilder aus New York. Ein Flugzeug war in das World Trade Center geflogen. „Ich dachte, es sei eine der neusten Hollywood-Horror-Produktionen“, erinnert sie sich.

Der Dirigent des Abends Christoph Eschenbach ist gerade beim Mittagessen mit dem französischen Botschafter in London als er von dem Terroranschlag islamischer Attentäter hört. Er und der Veranstalter der Proms, Sir Nicholas Kenyon, müssen eine Entscheidung treffen: Kann man ein Konzert an so einem Tag austragen?

Sir Kenyon sagt darüber: „Es gehört viel dazu, ein Proms-Konzert abzusagen. Selbst als Lady Di gestorben ist, haben wir uns dazu entschlossen, das Konzert stattfinden zu lassen. Und die Leute kamen.“ Auch Christoph Eschenbach und Hélène Grimaud sind bereit zu spielen.

Der Saal füllt sich. Die Stimmung ist bedrückt. Über Hélène Grimauds Auftritt liegt der bleierne Mantel des Anschlags mit zahlreichen Toten. „Ihr Konzert war ein Konzert des Friedens“, kommentiert die Pianistin Sophie Pacini. Und tatsächlich, nachdem der eröffnende G-Dur Akkord mit zittrigen Fingern erklungen ist, spielt sich Hélène Grimaud zunehmend frei. Der Moment der katastrophalen Ereignisse, der Druck, die Fragen beflügeln sie mehr und mehr zu einer „Sternstunde der Musik“.

Gesanglich ist ihr Ton im 2. Satz des Beethoven-Konzertes. Der Saal ist mit Spannung aufgeladen. Das Proms-Publikum hält den Atem an, fühlt mit. Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, an das sich die Bratschistin des Orchestre de Paris, Estelle Villotte, mehr als zwei Jahrzehnte später erinnert. „Ich habe während des Konzertes auf meine Bratsche geweint. Aber Christoph Eschenbach und Hélène Grimaud haben mich da durchgetragen.“

Zur Befreiung wird dann der tänzerisch verspielte dritte Satz. Die Bilder von New York erscheinen, zumindest für einen Moment, überstrahlt von Hélène Grimauds Spiel. Die Stimmung löst sich. Das Publikum reagiert mit Standing Ovations.

Das vollständige 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven und die anschließende „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz ist im Internet unter concert.arte.tv abrufbar.

 

Michaela Stasch

Michaela Stasch

Michaela Stasch

Cutterin Spielfilmserien, Dokumentationen und Reportagen
Michaela Stasch

Kontakt:

michaela[at]schnittlauchpostproduktion.de

1988-1991
Hochschule für Film- und Fernsehen, „Konrad Wolf“, Studienabschluss – Fachrichtung Regie

1993-1995
Mighty MAZ Film- und Fernsehproduktion GmbH, Cutterausbildung

seit 1995
freiberufliche Cutterin

Preise

2007

Festivalpreis „Der besondere Dokumentarfilm“ (Internationales Dokumentarfilmfestival München)
Festivalpreis „Camera Obscura Jury Special Award“
(Dokumentarfilmfestival Camera Obscura Polen für den Dokumentarfilm „Ich bin doch keine Mörderin“

Filmografie

2014

„Hot Roads – Burundi“
Dokumentation 45 min, ZDF/ARTE
Regie: Adama Ulrich

„Panda, Gorilla & Co“
9 x 45 min, Folgen 309 – 317, RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„Hessinen am Zarenhof“
Dokumentation 43 min, HR
Regie: Holger Weinert

„Zu Tisch auf der Schwäbischen Alb“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Hanna Leissner

„Panda, Gorilla & Co“
8 x 45 min, Folgen 301 -308, RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min „, ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Landträume – Amalfiküste“
Dokumentation Teil 1und Teil 2, a 27 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Landgut – Amalfiküste“
Dokumentation 45 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Landträume – Schwarzwald“
Dokumentation 27 min, ZDF/Arte
Regie: Sabine Zessin

„Landgut – Schwarzwald“
Dokumentation 45 min, ZDF/Arte
Regie: Sabine Zessin

„Zu Tisch in Prag“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Friederike Schlumbom

„Mission Incognito mit Rolando Villazon „
26 min, ZDF/Arte
Regie: Claus Wischmann

„Mission Incognito mit Ulrich Matthes“
26 min, ZDF/Arte
Regie: Adama Ulrich

2013

„Weihnachtsglück in der Mitte Berlins“
Dokumentation 26 min, rbb
Regie: Ellen Trapp

„Zu Tisch im Istrien“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Mirjana Momirovice

„Auf großer Fahrt- Die Piratenpartei“
Dokumentarfilm 90 min, WDR
Regie: Niko Apelt

„Panda, Gorilla & Co“
6 x 45 min RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min „, ARD Spielfilmserie
Regie: Bettina Braun

Familienaufstellung
Dokumentarfilm 90 min, SWR
Regie: Caterina Woj

„Zu Tisch im Grödnertal“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

Grünzeug
Ratgeber 28 min, SWR
Regie: Horst Mager

„Panda, Gorilla & Co“
6 x 45 min RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„Zu Tisch in Transsilvanien“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Hanna Leissner

2012

„Winter im Norden“
Reportage 60 min, NDR
Regie: Hella Schmidt

„Kinshasa Symphony“
Dokumentation 26 min, SWR
Regie: Claus Wischmann

„Mittelstand in China“
Dokumentation 26 min, Arte
Regie: Eberhard Rühle

„Panda, Gorilla & Co“
6 x 45 min RBB (Folgen 233-238)
Regie: Jana von Rautenberg

„Zu Tisch in Langhe“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Giftfrei spielen – wie erkenne ich die Spielverderber“
Reportage – ZDF/Arte 26min
Arte Themenabend
Regie: Nicole Probst

Eröffnung Darwineum
Reportage 60 min, NDR
Regie: Karen Kruse

„Landträume – Lombardei“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Zu Tisch in Albanien“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Eberhard Rühle

„Zu Tisch auf Jersey“
Dokumentation 26 min, ZDF/Arte
Regie: Kristian Kähler

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min „
ARD Spielfilmserie
Regie: Hans Werner

„Im Leben der Anderen“
Reportage 45 min / WDR Die Story
Regie: Caterina Woj

2011

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min „
ARD Spielfilmserie
Regie: Bettina Braun

„Landträume – Tessin“
Reportage 25 min, ZDF/Arte
Regie: Ulrike Neubecker

„Zu Tisch auf Madeira“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Ivonne Salo

„Landträume – Madeira“
Reportage 25 min, ZDF/Arte
Regie: Ivonne Salo

„Seebäder – Forte die Marmi“
Reportage 45min, SWR
Regie: Stefan Pannen

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min „
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Panda, Gorilla & Co“
8 x 45 min RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„Schloss Einstein“
4 Folgen a 25 min
Kinderspielfilmserie KI.KA
Regie: Irina Popow

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Bettina Braun

„Achtung Kontrolle -Fahrkartenkontrolle“
Reportage 40 min, Kabel 1
Regie: Jens Heyken

„Achtung Kontrolle -Plagiate“
Reportage 40 min, Kabel 1
Regie: Jens Heyken

„Jenseits der Stille“
Reportage 15 min, ZDF/Info
Regie: Caterina Woj

2010

„Schloss Einstein“
Kinderspielfilmserie KI.KA
Regie: Till Müller Edenborn

„Zu Tisch im Altaigebirge“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Zu Tisch in der Toskana“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Michael Grotenhoff

„bloghaus-tv“
7 Folgen a 25 min.
Kinder/Jugendspielfilmserie BR
Regie: Peter Wekwerth

„Über Nacht zur Firmenchefin“
Dokumentarfilm 43 min, SWR
Regie: Caterina Woj

„Panda, Gorilla & Co“
8 x 45 min RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„In aller Freundschaft“
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Benny und Nicole. Eine Liebe von der Strasse“
Dokumentarfilm 27 min, ARD
Regie: Caterina Woj

„Die Laubenpieper von Pankow“
Doku-Soap  48 min, RBB
Regie: Jana von Rautenberg

2009

„Panda, Gorilla & Co-Weihnachtsspezial“
90 min RBB
Regie: Jana von Rautenberg

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Bettina Braun

„Die Laubenpieper von Pankow“
Doku-Soap 10 x 48 min, ARD
Regie: Jana von Rautenberg

„Rahel rennt“
Dokumentarfilm 43 min, SWR
Regie: Caterina Woj

„Zu Tisch in Lettland“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Michael Grotenhoff

Fliegende Flüsse
Dokumentarfilm 45 min, ZDF/Arte
Regie: Eberhard Rühle

Sonne, Salsa, Sozialismus – Kuba’s Wandel nach Fidel Castro
Dokumentarfilm 45 min, ARD
Regie: Sabine Christiansen, Tayfun Midilli

2008

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Bettina Braun

„Monsterland“
Dokumentarfilm 80 min, ZDF/Arte
Regie: Jörg Buttgereit

András Schiff im Teatro Olimpico
Konzert 43 min, ZDF/Arte
Regie: Claus Wischmann

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Verschleppt und Verkauft“ Frauenraub in China
Reportage 30 min, SWR
Regie: Eberhard Rühle

„Mobbing im Namen Gottes“
Dokumentarfilm 43 min, WDR/Story
Regie: Caterina Woj

„Frauenmangel in China“
Dokumentarfilm 43 min, NDR/Arte
Regie: Eberhard Rühle

2007

„Durch die Nacht mit Joy Denalane und Michael Michalsky“
Reportage 52 min, ZDF/Arte
Regie: Hanna Leisner

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Zu Tisch in Ligurien“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„Durch die Nacht mit Joe Coleman und Asia Argento“
Reportage 52 min, ZDF/Arte
Regie: Jörg Buttgereit

„Endlich Samstag“
ARD –  Kinderspielfilmserie (Folgen 26-38)
Regie: Peter Wekwerth

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Kinderkreuzzüge“
Galileo Mystery, 45 min

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

2006

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Ramadan in Marrakesch“ mit Sarah Wiener
Reportage 45 min, SWR
Regie: Stefan Pannen

„Zu Tisch in der Bretagne“
Reportage 26 min, ZDF/Arte
Regie: Alois Berger

„Tholey“
Dokumentation 26 min, SR
Regie: Eberhard Rühle

„Durch die Nacht mit Bondy und Lothar“
Dokumentation 58 min, ZDF/Arte
Regie: Robert Kreuzaler

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Abenteuer Zoo“
Reportage 45 min, ARD
Regie: Stefan Reiss

„Endlich Samstag „
8 Folgen a 25 min
ARD Kinderspielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

Metropolis – Pyramiden
ZDF/Arte
Regie: Caroline Haertel

„Zu Tisch in Sant Petersburg“
Reportage 30 min, ZDF/Arte
Regie: Hanna Leissner

„Ich bin doch keine Mörderin“ Der Fall Dennis
Dokumentarfilm 90 min, WDR
Regie: Caterina Woj

Metropolis – Berlinale
ZDF/Arte
Regie: Sibylle Darendorf

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

2005

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Der Fall: Harrys letzte Chance“
Dokumentation 30 min, ZDF
Regie: Gunther Scholz

„Lauter nette Leute – Wie die NPD in Sachsen groß wurde“
Dokumentation 45 min, ARD
Regie: Caterina Woj

„Mein Leben – Tomi Ungerer“
Dokumentation 45 min, ZDF/Arte
Regie: Frank Eggers

„Zu Tisch in Dänemark“
Reportage 30 min, ZDF/Arte
Regie: Stefan Pannen

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Durch die Nacht mit Lüpertz und Nitsch“
Dokumentation 58 min, ZDF/Arte
Regie: Hasko Baumann

„Keiner hat was gemerkt“ – Der Fall Dennis
Dokumentation 45 min, ARD
Regie: Caterina Woj

„Zu Tisch auf La Palma“
Reportage 30 min, ZDF/Arte
Regie: Elke Sasse

„Gründer“
Reportage 45 min, Kabel 1
Regie: Claus Wischmann

2004

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Schulgeschichten – Norwegen“
Dokumentation 30 min, ZDF
Regie: Stefan Pannen

„Zu Tisch in Bulgarien“
Reportage 30 min, ZDF
Regie: Adama Ulrich

„Mein Leben – Hanna Schygulla“
Dokumentation 45 min, ZDF/Arte
Regie: Frank Eggers

„Tod eines Fluglotsen“
Dokumentation 45 min, WDR
Regie: Caterina Woj

„Der Tierretter“
Reportage 40 min, Kabel 1
Regie: Klaus Wischmannn

Metropolis
ZDF/Arte
Regie: Frank Eggers

„Mein Leben – Marcel Reich Ranicki“
Dokumentation 43 min, ZDF/Arte
Regie: Diane von Wrede

„Dänisch Hollywood“
Reportage, ZDF
Regie: Frank Eggers

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

2003

„In aller Freundschaft“
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

High Tec – „Wald von der Stange“
Dokumentation 30 min, ZDF
Regie: John Kantara

„Mein Leben – Franziska von Almsick“
Dokumentation 43 min, ZDF/Arte
Regie: Jörg Hafgemeyer

„Zu Tisch in Sizilien“
Reportage 30 min, ZDF
Regie: Stefan Pannen

High Tec „Logistik – Der Weg ist das Ziel“
Reportage 30 min, ZDF
Regie: Eberhard Rühle

„Ein deutsches Leben“ (Franz Josef Strauss)
Dokumentation 45 min, ARD
Regie : Prof. Jörg Hafkemeyer

„In aller Freundschaft
3 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie: Peter Wekwerth

„Modells“
Regie: Patrick Keppler

„Bahnhof Zoo“
Reportage 45 min, SAT.1
Regie: Adama Ulrich und Michael Grothenhoff

2002/2001

„In aller Freundschaft“
15 Folgen a 43 min
ARD Spielfilmserie
Regie : Peter Wekwerth

„Spektakel auf der Rollbahn“
Reportage 45 min, Kabel 1
Regie: Klaus Wischmann

„In aller Freundschaft“
ARD Spielfilmserie
Regie: Oktober Peter Wekwerth, Celino Bleiweiss, Jürgen Brauer

2000

„Zimt“ Das Aroma aus dem Garten der Sinne
Dokumentarfilm 45 Minuten, ZDF/Arte
Regie: Holger Preuße

„großstadtträume“ Grundy UFA
Fernsehserie/RTL

„Menü, Models und Matratzen“
ARD Exklusiv, 30 min, ARD
Regie: Stefan Pannen, Christian Kähler

1999

„IG Farben“
Dokumentarfilm 45 min, MDR
Regie: Thorsten Jess

„Kochtours“ Deutschland
Reise- und Kochmagazin 5 mal 30 min, VOX
Redaktion: Jörg Theberath

„Bela Balazs“
Dokumentarfilm 60 min, ZDF
Regie: Claudia Lenssen

„Christen 2000“
Dokumentarfilm 60 min, ZDR/Arte
Regie: Dietmar Buchmann

„Hierzulande“
Reportage 60 min, MDR
Redaktion: Lutz Rentner

„Kochtours“ Andalusien
Reise- und Kochmagazin 30 min, VOX
Redaktion: Michaela Stasch

„Bitterfeld“
Dokumentarfilm 45 min, MDR
Regie: Torsten Jess

„Rund ums Mittelmeer“
15-teilige Serie a 45 min, VOX
Schnittregie: Michaela Stasch

1998

„Rund ums Mittelmeer“
15-teilige Serie a 45 min, VOX
Schnittregie: Michaela Stasch

„UFO“
Dokumentarfilm 45 min, RTL 2
Regie: Alexander Semjow

„Vaclav Havel“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie Thomas Baumann

„Prager Frühling“
Dokumentarfilm 45 min, MDR / Arte
Regie: Thomas Baumann

„Casanova“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie: Caesar Langnickel

„Adriana Ljubowa“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie: Caesar Langnickel

„Freiheit auf zwei Raedern“
Dokumentarfilm 30 min,
Regie: Caesar Langnickel

1997

„Der Finowkanal“
Dokumentarfilm 45 min, ORB
Regie: Thomas Uhlmann

Pilotfilm „Rund ums Mittelmeer“
Reisereportage 45 min, VOX
Regie: Detlef Schröter

„Doping im Schwimmsport“
Dokumentarfilm 30 min, SFB
Regie: Hajo Seppelt

„Alle Zusammen“
Daily-Soap Grundy UFA 6 Folgen

„Ein Anglerfilm“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie: Rene Römer

„Wunderkinder“
Dokumentarfilm 45 min, NDR
Regie: Galina Diran

„Unterwegs in Thüringen“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie: Ulli Hendelmann

„Hundestaffel“
Dokumentarfilm 30 min, MDR
Regie: Katja Herr

1996

„Schreber“
Dokumentarfilm 45 min
Regie: Jan Peter

„Ich werde jung zu Grunde gehen“ – Die Straßenkinder von Kaliningrad,
Dokumentarfilm 45 min, NDR
Regie: Mario Damolin

„Abenteuer Rotes Meer“
15 teilige Fernsehserie, VOX
Idee, Co-Autor und Co-Regie

1995

„Abenteuer Rotes Meer“
15 teilige Fernsehserie, VOX
Idee, Co-Autor und Co-Regie

1993/1994

Beiträge und Reportagen für diverse Fernsehsender

1992

„Zwischen Himmel und Erde“
mit Reinhold Messner, 26-teilige Fernsehserie , SAT.1
Assistenzregie

1990/1991

„Ich war so nah…“
Abschlussfilm an der Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“
Dokumentarfilm 30 min
Regie: Michaela Stasch

Die Stimme der Vögel – Olivier Messiaen, Komponist und Ornithologe

Die Stimme der Vögel – Olivier Messiaen, Komponist und Ornithologe

Die Stimme der Vögel – Olivier Messiaen, Komponist und Ornithologe

Ein Film von Holger Preusse und Philipp Quiring, SWR/ARTE, 52 min, 2022

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Mehr Informationen

Für Olivier Messiaen sind die Vögel „die größten Musiker, die unseren Planeten bewohnen“. Ihre endlosen Melodien mit feinsten Tonabstufungen, ihr variantenreicher Gesang und die unendliche Vielfalt an Rhythmen sind das Lebenselixier des französischen Musikers. Anlässlich seines 30. Todestages am 27. April 2022 erzählen wir Olivier Messiaens Geschichte aus der Perspektive der Vögel.

Messiaen lernt die Vögel schon in jungen Jahren kennen und als er mit Anfang 20 aus der französischen Provinz nach Paris kommt, flattern sie weiter in seinem Kopf. Als Organist der Pfarrkirche La Trinité in Paris sind sie es, die ihm ihre Gesänge anvertrauen, über die er improvisiert. Musikbegeisterte aus ganz Europa pilgern zu ihm. Wie ein Heiliger zieht er die Menschen an. Mit großer Spannung wird 1983 die Uraufführung seiner Oper in Paris erwartet: In „Der Heilige Franz von Assisi“ („Saint François d’Assise“) spielen die Vögel eine zentrale Rolle. Die Vögel sind für ihn etwas Metaphysisches, die direkte Verbindung zu Gott.

Vor dem Hintergrund der „Stimme der Vögel“ schildert der Film das bewegte Leben des Komponisten und Ornithologen Messiaen anhand von musikalischen Beispielen und Erzählungen ausgesuchter Gesprächspartner: Da ist der Dirigent Kent Nagano, die Cellistin Camille Thomas, die Ondes Martenot Interpretin Natalie Forget und der Organist Thomas Lacôte, der Messiaen-Biograf Peter Hill, der DJ und Biologe Dominik Eulberg und nicht zuletzt Pierre-Laurent Aimard, der exemplarisch ausgewählte Passagen aus Messiaens „Catalogue d’oiseaux“ („Vogelkatalog“) anschaulich erläutert.

Dr. Adama Ulrich

Dr. Adama Ulrich

Dr. Adama Ulrich

Autorin
Adama Ulrich

Kontakt:

adama.ulrich[at]berlin-producers.de

Adama Ulrich ist in Berlin geboren, studierte an der Humboldt-Universität Kulturtheorie/Ästhetik und promovierte 1993 in Theaterwissenschaft. Bis 1995 volontierte sie beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg.  Seit dem ist sie als freie Autorin für Fernsehen und Radio tätig.

Porträts bekannter und unbekannter, auf jeden Fall interessanter Menschen, sowie Reportagen und Dokumentationen aus dem In- und Ausland sind ihre Spezialität. Zahlreiche Stipendien und ihre unstillbare Neugierde auf andere Kulturen und Lebensformen, führen sie immer wieder auf filmische Entdeckungsreisen nach Afrika, Lateinamerika und in die USA.

Filmografie

2024
Zu Tisch Banat, 30 min, ARTE/ZDF
Afrikas Berge – Das Rwenzorigebirge in Uganda, 52 min, ARTE/SR

2023
Zu Tisch Korfu, 30 min, ARTE ZDF

2022
Heldinnen der Lüfte – Alaska, 30 min, ARTE/RBB
Heldinnen der Lüfte – Jordanien, 30 min, ARTE/RBB

2021
Psychobugs: Ich brauche es. Jetzt!, ARTE-Online, 10 min.
Zu Tisch Lettland, 30 min, ARTE/ZDF
Zu Tisch Kaschubei, 30 min, ARTRE/ZDF

2020
Goldgrube Wohnungsnot. Spekulanten gegen Mieter, (Co-Autorin) ZDF, 45 min.
Baseballschlägerjahre: Himmelfahrtskommando, RBB/Zeitonline, 15 min.
Zu Tisch – Kapverden, 30 min, ARTE/ZDF

2019
Echtes Leben: Warum bin ich so allein? Wege aus der Einsamkeit, 30 min., ARD

2018
Plan B: Ackern für die Zukunft. Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten“, 30 min., ZDF
Partisan. Die Volksbühne 1992 – 2017, (Co-Autorin), 130 min.

2017
Geo-Reportage. Die letzten wilden Bisons im Yellowstone Nationalpark, 52 min., arte
Zu Tisch in der Wetterau, 30 min., arte/ZDF
Menschen hautnah. Gisela on the road, 43 min., WDR

2016
Afro. Deutschland, (Co-Autorin) 56 min., DW

2015
Zu Tisch in Aragonien, 30 min., arte/ZDF
Zu Tisch im Bergischen Land, 30 min., arte/ZDF
Menschen hautnah: Das ganze Leben plötzlich fremd, 45 min., WDR
Alles gelöscht, 30 min., ARD

2014
Fahrt ins Risiko – Burundi, 45 min, arte/ZDF
Zu Tisch in den Lechtaler Alpen, 30 min., arte/ZDF
Mission Incognito – Ulrich Matthes, 30 min., arte/ZDF

2013
Die letzten Jäger in Kamerun – Die Baka (Buch), 43 min., arte/MDR
Wild in Art. Patrice undercover in Köln, 26 min., arte/ZDF

2012
Zu Tisch in Nürnberg, 26 min., arte/ZDF
Vergessene Völker Europas – Die Kaschuben in Polen, 43 min., arte/MDR

2011
Zu Tisch in Basel, 26 min., arte / ZDF

2010
360° Geo-Reportage. Mit der Lok durch Angola, 52 min., arte/WDR
Die Story. Albtraum im Märchenland, (Co-Autorin) 43 min., WDR

2009
Zu Tisch in Ägypten, 26 min., arte / ZDF
Zu Tisch in Kastillien, 26 min., arte / ZDF
Die Laubenpieper von Pankow, 10×48 min, ARD/RBB

2008
8 mm Liebe, 75 / 43 min., arte/MDR
Zu Tisch in Asturien, 26 min., arte/ZDF
Mein Leben: Frank Castorf, 43 min., arte/ZDF

2007
Der Supersegen. Warum Wenzel zum Papst will, 30 min., ARD/MDR
Der 4. Nilkatarakt. Rettungsgrabung im Sudan, 45 min., arte/ZDF
Ein Laden in Posen, 26 min., arte/ZDF

2006
Zwischen Kiosk und Café Platte – Christliche Teamarbeit in Neukölln, 30 min. RBB
Zu Tisch in Makedonien, 26 min., arte/ZDF

2005
Das Wunder von Westend – Wenn Wünsche wahr werden, 30 min., RBB
Schulgeschichten – Die Loxford School in Redbridge, 30min., arte/ZDF

2004
Zu Tisch in Bulgarien, 30 min., arte/ZDF
Auf Brettern und Kufen, 45 min., arte/ZDF

2003
Im Revier der Gottlosen, 30 min., ARD
Zu Tisch in Franken, 30 min., arte/ZDF
Mythos auf Abruf –Der Berliner Bahnhof Zoo, 35 min., Sat .1

2002
Zu Tisch in Sachsen, 30 min., arte/ZDF
Berlin bei Nacht, 45 min., Kabel 1
Hossa! Hossa! Schlagerwettbewerb, 45 min., VOX

2001
Zu Tisch in Schottland, 30 min., arte/ZDF
High-Tech-Land Ostdeutschland, 30 min., 3Sat

2000
24 Stunden: Alleinunterhalter, 25 min., SAT1

1999
Mein Land, meine Liebe: In Wörtern wohnen –
Jonathan Coe in Birmingham und London, 30 min., arte/ZDF

1998
Cops, Gangs, Bronx, 45 min., arte/MDR
Kinder der Nacht – Satanskult in Brandenburg, 30 min., ORB
24 Stunden: Massensturz in den Canyon, 25 min., SAT.1
Reiche Leute kenne ich nicht – Der Modemacher Wolfgang Joop, 30 min., Deutsche Welle TV

Caroline Haertel

Caroline Haertel

Caroline Haertel

Autorin
Caroline Haertel

Kontakt:

c.c.haertel[at]web.de

Ob Reisen in das Reich der Zeichen, den Libanon oder nach Südsizilien, ob Umbrüche auf dem Arbeitsmarkt, Geschichten von verliebten Priestern, Kuckucksvätern, überforderten Lehrern, ob Tanz, Theater oder Architektur, das was Caroline Haertel am meisten interessiert waren und sind die Menschen in ihren Filmen. Mit dem Herzen auf der Zunge und der Leidenschaft im Blick sucht sie nach dem, was uns antreibt und bewegt. Nach Passionen und Problemen, nach Träumen und Visionen.

Filmografie (Auswahl Dokumentationen)

Mit der Tuba fühle ich mich größer (SFB 2000)
(mit Mirjana Momirovic)

Genies im Kinderzimmer (ZDF, 37Grad 2001)
Vom Glanz und Elend hochbegabter Kinder
(mit Mirjana Momirovic)

Kolossal Demokratisch (SFB 2001)
Das neue Bundeskanzleramt
(mit Mirjana Momirovic)

Außer Rand und Band (ZDF,37Grad 2002)
Menschen mit ADS
(mit Mirjana Momirovic)

Jan Fabre – Der Wolkenvermesser (ARTE 2003)
Künstlerporträt mit Inszenierungen
(mit Mirjana Momirovic)

Mit dem Latein am Ende (ZDF,37Grad 2003)
Vom harten Alltag der Lehrer
(mit Mirjana Momirovic)

Kuckucksväter (ZDF,37Grad 2004)
Von betrogenen Männern und ihren Kindern
(mit Mirjana Momirovic)

Ich hab euch doch beide lieb (ZDF,37Grad 2004)
Das Leid der Scheidungskinder
(mit Mirjana Momirovic)

Im Reich der Schilder (ARTE,2005)
Wie Leitsysteme uns durchs Leben führen
(mit Mirjana Momirovic)

Die bosnischen Pyramiden (ARTE,2006)
(mit Mirjana Momirovic)

Kann die Liebe Sünde sein?
Wenn Priester sich verlieben (ZDF, 37 Grad 2006)

Schattenkinder (ZDF,37Grad,2007)
Leben mit kranken Geschwistern
(mit Mirjana Momirovic)

ARD Exclusiv: Endlich ein Baby (ARD,2007)
Wunschkinder aus dem Reagenzglas
(mit Mirjana Momirovic)

Mein Kind nimmt Drogen (ZDF,37Grad 2007)
Eltern zwischen Angst und Hoffnung
(mit Mirjana Momirovic)

Gesichter Europas: (ZDF/ARTE,2008)
Der Reetdachdecker von Sylt
(mit Mirjana Momirovic)

Arm trotz Arbeit (ARTE, 2008)
Von Zeitarbeitern und Billigjobbern
(mit Mirjana Momirovic)

Mein Leben:
Gloria von Thurn und Taxis (ZDF/ARTE, 2009)

Arbeiten um jeden Preis (ZDF,37Grad,2009)
Über den harten Alltag
der Leiharbeiter
(mit Mirjana Momirovic)

Ich will das Beste für mein Kind (ZDF,37Grad,2010)
Karrierestress im Kindergarten
(mit Mirjana Momirovic)

Die Last mit den Eltern (ARD 2011)
Wenn die Mutter plötzlich Pflege braucht
(mit Mirjana Momirovic)

Ich will’s mal besser haben (ZDF,37Grad 2011)
Zwei Kinder kämpfen um ein anderes Leben
(mit Mirjana Momirovic)

Zu Tisch in Volterra (ARTE 2012)

Mein verrücktes Leben (ZDF 2013)
Von starken Kindern und ihren
Kranken Müttern
(mit Mirjana Momirovic)

Eine für Alle (ARTE 2013)
Frauen zwischen Kindererziehung
und Elternpflege
(mit Mirjana Momirovic)

Zu Tisch im Libanon (ARTE 2013)

Wild in Art (ARTE 2013)
Vladimir Malakhov

Aufhören? Jetzt Nicht! (SWR 2013)
Wenn Rentner weiterarbeiten wollen
(mit Mirjana Momirovic)

Landträume Wales (ARTE 2013)

Zu Tisch in Südsizilien (ARTE 2014)

Landgut Südtirol (ZDF 2014)

Landtraum Südtirol (ARTE 2014)

Mannsbilder (ZDF,37Grad 2014)
Was Väter und Söhne verbindet
(mit Mirjana Momirovic)

Cuisine Royale
Auf Schloss Le Lude (ARTE 2014)

Deutsche Dynastien: (ARD 2015)
Die Villeroys und Bochs

Das Zimmer meines Bruders  (ZDF, 37°, 2016)
Wenn Geschwister trauern
 
Cuisine Royale auf Schloss Hex (ARTE 2016)

Daheim oder ins Heim? (SWR 2016)

Zu Tisch in Sachsen Anhalt (ARTE 2016)

Cuisine Royale auf Schloss Emmeram (ARTE 2017)

Die Inseln der Queen Scilly Inseln (ARTE 2017)

Der alte Mann und der Storch (ARTE 2017)

Zu Tisch: Ibiza (ARTE 2017)

Was bin ich ohne dich? (ZDF, 37Grad 2018)
Wie Angehörige den Suizid überleben

Jetzt bin ich dran – Wenn Frauen sich trennen (SWR 2018)

Die Metropolen des Balkans 
Sarajevo, Belgrad, Sofia, Ljubljana, Bukarest (ARTE 2019)

Zu Tisch: Kalabrien (ARTE 2023)