Friederike Schlumbom

Friederike Schlumbom

Friederike Schlumbom

Autorin
Friederike Schlumbom

Kontakt:

fschlumbom[at]gmx.net

Friederike Schlumbom, geboren in Basel, absolvierte in der Schweiz und den USA ein Studium in Hispanistik und Anglistik. Nach einer Regieassistenz bei Carlos Saura an der Staatsoper Stuttgart war sie als Pressereferentin beim Schweizer Bundesamt für Flüchtlinge tätig. 1996 siedelte sie nach Deutschland um und betreute dort als Producerin und Redakteurin Fiction- und Dokuformate bei verschiedenen Produktionsfirmen und TV-Sendern (RTL, ZDF). Seit mehreren Jahren realisiert sie Fernsehdokumentationen als freie Autorin.

Filmografie

Kunst auf der Haut – Mit Henna in die Unabhängigkeit, 43′, SR/ ARTE (2026)

Zu Tisch: Asturien, Spanien 32′, ZDF/ ARTE (2025)

Arte Entdeckung: Afrikas Berge – Madagaskar 52’/ 43′, SR/ ARTE (2024)

360° Reportage: Der Duft Indiens 52’/ 32′, NDR/ ARTE (2024)

Zu Tisch: San Sebastian, Spanien 32′, ZDF/ ARTE (2023)

360° Reportage: Die Färöer, zu Hause im Nordatlantik 52’/ 32′, NDR/ ARTE (2023)

Arte re: Tierwohl oder Tradition? – Spaniens Tierschutz-Dilemma, 32′, ZDF/ ARTE, (2022)

Zu Tisch: Guernsey, Großbritannien, 32′, ZDF/ ARTE, (2022)

360° Reportage: Maine, Hummer oder Wale? 52’/ 32′, NDR/ ARTE (2022)

Zu Tisch: Snowdonia, Großbritannien, 32′, ZDF/ ARTE, gemeinsam mit M. Koddenberg (2022)

Arte 42: Leben wir in einem Schwarzen Loch? 30′, ARTE, gemeinsam mit M. Koddenberg (2021)

Zu Tisch: Saarland, Deutschland, 32′, ZDF/ ARTE (2021)

GEO 360° Reportage: Spanien, Ganz ritterlich: die Kämpfer von Kastilien, 52’/ 32′, NDR/ ARTE (2021)

GEO 360° Reportage: Indiens Kurkuma – heilsam und heilig, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2020)

Zu Tisch: Wallis, Schweiz, 30′, ZDF/ ARTE (2020)

Welt der Brücken, Idee und Konzept sowie Realisation von 3×52′, bzw. 5×26´, internationale Coproduktion mit ARTE (2019-2020)

Zu Tisch: La Gomera, Spanien, 30′, ZDF/ ARTE (2018)

Arte Entdeckung: Die Inseln der Queen Isle of Skye, 43′, ZDF/ ARTE (2018)

GEO 360° Reportage: Schottland, die Seenotretter der Orkney Islands, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2017)

Zu Tisch am Mont Blanc, 30′, ZDF/ ARTE (2017)

Arte Entdeckung: Die Inseln der Queen Shetland, 43′, ZDF/ ARTE (2017)

Das Neue Humboldt Forum, 45′, rbb (2017)

Cuisine Royale: Der Marqués de Griñón, 30′, ZDF/ ARTE (2016)

GEO 360° Reportage: Försterinnen auf dem Vormarsch, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2016)

GEO 360° Reportage: Die Bergführer vom Mont Blanc, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2015)

Das neue Schloss, 45′, rbb (2015)

Grenzgänger, 30′, Folge 5, SWR/ ARTE, (2015)

Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg, Teil II, 5 x 45′, ZDF/ ARTE, gemeinsam mit N. Frenz und C. Thomsen, (2015)

Zu Tisch in Prag, 30′, ZDF/ ARTE (2014)

Mission Incognito: Jim Avignon, 30′, ZDF/ ARTE (2014)

GEO 360° Reportage: Das Abschmelzen der Gletscher – die Schweiz, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2014)

Wir bauen ein Schloss, 45′, rbb (2013)

Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg, Teil I, 5 x 45′, ZDF/ ARTE, NDR, gemeinsam mit N. Frenz und U. Stein (2013)

Ein Tag im Leben von Francesco Tristano, 30′, WDR/ ARTE (2013)

GEO 360° Reportage: Shetland – das Ende des Öls, 52’/ 45′, NDR/ ARTE (2013)

Die Spanische Hofreitschule, 18 ‚, rbb und weitere Europäische Sender (2012)

Der Große Friedrich Remix, 52′, rbb/ ARTE (2012)

Landträume: Provence, 30′, ZDF/ ARTE/ ServusTV (2011)

Landträume: Lake District, 30′, ZDF/ ARTE/ ServusTV (2011)

Zu Tisch in Shetland, 30′, ZDF/ ARTE (2010)

Zu Tisch in Bulgarien, 30′, ZDF/ ARTE (2010)

Her Majesty’s Coast Guard, 45′, ARTE/ RB (2010)

Die Laubenpieper von Pankow, Dokusoap, 10 x 45′, ARTE/ ARD, gemeinsam mit anderen Autoren (2009)

Von der Utopie zur Wirklichkeit I und II, 2 x 30′, Schweizer Bundesverkehrsamt, DVD, Buch (2003 und 2009)

8mm Liebe, 75′ und 43′, ARTE/ MDR, gemeinsam mit A. Ulrich (2008/ 2009)

 

7 Leben für die Musik – Die Familie Kanneh-Mason

7 Leben für die Musik – Die Familie Kanneh-Mason

7 Leben für die Musik – Die Familie Kanneh-Mason

Ein Film von Catharina Kleber, ZDF/3sat, 60 min, 2022

Eine Familie mit sieben Kindern, jedes einzelne ein musikalisches Ausnahmetalent.
Die Kanneh-Mason Geschwister beweisen mit begeisternder Energie und großem Erfolg, dass klassische Musik nicht nur von Weißen für Weiße ist. Die Dokumentation „7 Leben für die Musik – Die Familie Kanneh-Mason“ von Catharina Kleber, zu sehen in 3sat am Samstag, 5. Februar 2022, 20.15 Uhr, gibt mitreißende, emotionale und überraschende Einblicke in das private und das berufliche Leben der Familie. 

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Mit Sheku fing alles an: Das englische Königshaus lud den Gewinner der „BBC Young Musician Competition 2016“ ein, um die Trauung von Prinz Harry und Meghan Markle auf dem Cello zu begleiten. Über Nacht war er weltberühmt und zog seine Geschwister mit ins Rampenlicht. Isata, die älteste der sieben, spielt beim Schleswig-Holstein Musikfestival, die kleine Schwester Jeneba in der Londoner Wigmore Hall, jede und jeder machen ihren Weg. Sie treffen dabei auf prominente Namen, auf Simon Rattle und Christoph Eschenbach, auf Daniel Hope und Thomas Hampson. Vor allem aber gehen sie gemeinsam durchs Leben und stärken einander im Besteigen der Siegertreppchen der Welt. So tritt die Familie in der Royal Albert Hall bei einem der legendären BBC Proms Konzerte auf und spielt in den sagenumwobenen Abbey Road Studios eine CD ein.

Die Eltern sind oft dabei, aber die Kinder werden von ihnen nicht gedrillt wie Bach, Mozart oder die Jackson Five. Kadie und Stuart, mit ihren Wurzeln in Sierra Leone und der Karibik, sind selbst vom Talent und Willen ihrer sieben Kinder überrascht. Sie schaffen es diese Eigenschaften zu fördern ohne sie zu überfordern.

Die Dokumentation porträtiert alle Mitglieder der Familie, blickt auf ihre Wünsche und Ziele, aber auch auf ihre Hürden und Sorgen. Sie ist bei den Proben im Wohnzimmer, beim Kicken auf dem Fußballplatz und bei vielen Konzerten dabei. Die Familie weiß, dass es auch heute für schwarze Musikerinnen und Musiker schwerer ist, in der Klassikszene erfolgreich zu sein. Aber sie zeigt überzeugend, dass es auf keinen Fall so bleiben darf.

Sternstunden der Musik | Nigel Kennedy & die vier Jahreszeiten

Sternstunden der Musik | Nigel Kennedy & die vier Jahreszeiten

Sternstunden der Musik | Nigel Kennedy & die vier Jahreszeiten

Ein Film von Silvia Palmigiano und Isabel Hahn, ZDF/arte und C Major Entertainment, 43 min., 2022

Als Nigel Kennedy 1989 Vivaldis ‚Vier Jahreszeiten‘ einspielt, mischt er die Klassikwelt auf. „Punk-Geiger“ wird der Musiker von der Presse betitelt und von vielen belächelt. Doch die Platte verkauft sich besser als jedes andere Klassikalbum davor und danach. Kennedy gelingt es, Berührungsängste eines Publikums zu überwinden, dem Klassik bis dahin zu elitär war. Der Film erzählt vom überraschenden Aufstieg eines Außenseiters zum Superstar und einer Vivaldi-Interpretation, die Kultstatus hat.

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Als Nigel Kennedy der Plattenfirma EMI seine Vision eines neuen Klassik-Albums vorstellt, sind zunächst alle skeptisch. Kommt er doch eher leger daher: Seine Haare stehen ab, sein Outfit ist ein wilder Mix aus Punk, Gothic und New Wave. Manager John Stanley wittert eine Chance: „Wenn Kennedy so sein darf wie er ist, könnt ihr Millionen Platten verkaufen.“ Er sollte recht behalten.

Der Film nimmt die Zuschauer mit ins Jahr 1989, als Kennedy und das English Chamber Orchester mit ihrer Einspielung von Vivaldis Vier Jahreszeiten die Musikwelt aufmischen. Die Aufnahme schafft es mit über drei Millionen verkauften Platten ins Guinnessbuch der Rekorde. Kennedy spricht ein Publikum an, das bislang Berührungsängste mit Klassik hatte.

Früh fällt der Schützling von Yehudi Menuhin als „Rebell“ auf: tagsüber studiert er an der renommierten Juilliard School, nachts spielt er in New Yorker Jazz-Clubs und lernt die Kunst der Improvisation – unter anderem von Stéphane Grappelli.

Kennedy erinnert sich: „Die Klassikwelt hat sich wie eine Zwangsjacke angefühlt. Ich musste etwas ändern, sonst wäre ich ausgestiegen. Ich hatte nichts zu verlieren.“ Bei der Aufnahme der ‚Vier Jahreszeiten‘ will er sich weder von der historischen Aufführungspraxis noch von der russischen Schule leiten lassen. Er sucht und findet eine Interpretation, die in die Zeit passt. Mit seiner Spielweise und seinem Look bricht er mit den Konventionen des klassischen Konzertbetriebs. Das sorgt sogar für Streit im Parlament des Vereinigten Königreichs.

In der wie ein Popkonzert gefilmten Konzertaufzeichnung sitzt das Londoner Publikum in Jeans und Pulli dicht am Bühnenrand. Die Outfits der Orchestermusiker und die Bühnenbeleuchtung wechseln je nach Jahreszeit. Stargeiger Maxim Vengerov zeigt, was an Kennedys Spiel revolutionär ist. Die Modedesignerin Esther Perbandt kommentiert: „Er ist Individualist und zieht sich nicht aus Marketing-Gründen so an.“ Nigel Kennedy selber sagt von sich: „Ich kann nur der sein, der ich bin. Und so bin ich halt.“

Mit seiner Aufnahme hilft Kennedy jungen Musikern, die Grenzen und Regeln der Klassikwelt zu hinterfragen. Dabei hat er die Tür ganz weit aufgestoßen – für ein Publikum, das Vivaldis Musik ansonsten ferngeblieben wäre.

Happy Birthday, Giora Feidman!

Happy Birthday, Giora Feidman!

Happy Birthday, Giora Feidman! Der König des Klezmer wird 85 Jahre.

Konzert-Matinee, 75 min., ZDF 2021

Der „König des Klezmer feiert seinen 85. Geburtstag gemeinsam mit Topstars aus der Musik- und Schauspielszene und mit Musik von der Klassik bis zu Tango und Pop – und natürlich Klezmer.   

Hannes Jaenicke präsentiert eine ebenso unterhaltsame wie emotionale Konzertmatinee aus dem „Glashof“ des Jüdischen Museums Berlin – und die prominenten Gäste haben eine Menge Überraschungen für den Jubilar parat.

So wird der Rundgang durch das Jüdische Museum, den Iris Berben mit dem Jubilar macht, auch zu einem Streifzug durch 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – noch ein ganz anderer, historischer Geburtstag des Jahres 2021.

Zusammen mit Anne-Sophie Mutter spielt Giora Feidman die Filmmusik zu „Schindlers Liste“, Klavier-Weltstar Lang Lang gratuliert per Video-Schalte von zu Hause aus China und spielt ein kurzes Duett mit dem Geburtstagskind.

Dann reihen sich auch drei Stars der aktuellen Popmusik-Charts in die Reihe der Gratulanten ein: Tim Bendzko, Gil Ofarim und Cassandra Steen haben einige ihrer Hits eigens für dieses Geburtstagskonzert neu arrangiert. Axel Prahl, begleitet von seinem Inselorchester, serviert sein Geburtstagsständchen mit ordentlich Power und Drive.

Gemeinsam mit dem Mandolinen-Star Avi Avital unternimmt Giora Feidman einen musikalischen Ausflug in das Barock – und taucht schließlich mit den vier Virtuosinnen von Salut Salon ein in die mitreißenden Tangoklänge seiner argentinischen Heimat.

Mit:

Giora Feidman & Klezmer Virtuos

Iris Berben
Anne-Sophie Mutter
Lang Lang
Tim Bendzko
Axel Prahl & Das Inselorchester
Salut Salon
Gil Ofarim
Cassandra Steen
Avi Avital

Moderation: Hannes Jaenicke

Regie: Andreas Morell

Betrifft: Wohnen ab 60 – Wo leben im Alter?

Betrifft: Wohnen ab 60 – Wo leben im Alter?

Betrifft: Wohnen ab 60 - Wo leben im Alter?

Ein Film von Jonas Geisler und Peter Podjavorsek, 45 min., SWR, 2023

Bis zum 28.02.2025 in der ARD-Mediathek

Das Thema Wohnen ist im Alter mit Herausforderungen verbunden. Wie vermeidet man Einsamkeit, wenn man keine Kolleg:innen mehr hat und die Kinder längst ausgezogen sind? Was tun, wenn die Gesundheit irgendwann nicht mehr mitspielt oder die finanziellen Mittel nicht mehr für die bisherige Wohnung ausreichen? Karin Stütz und Gereon Niekamp, beide bald im Ruhestand, besuchen Wohnprojekte, die sich speziell für Ältere eignen.

Gereon besitzt ein eigenes Haus, Karin lebt zur Miete. Beide wissen, dass sie ihre Wohnsituation im Ruhestand anpassen müssen. Um Ideen zu sammeln, begeben sich die beiden auf eine Reise durch den Südwesten des Landes. Sie besuchen ein Mehrgenerationenhaus, wo Jung und Alt in Gemeinschaft leben. Sie schauen sich einen Senioren-Bauernhof an, auf dem sich die Bewohner:innen aktiv mit einbringen. Sie lernen die Immobilienrente kennen, finden eine Senioren-Studenten-WG und vieles mehr. Ihnen ist wichtig, sich früh nach Antworten umzusehen auf die Frage: Wo wollen wir im Alter leben?