Tschaikowsky in Moskau – Julian Rachlin & Denis Matsuev

Tschaikowsky in Moskau – Julian Rachlin & Denis Matsuev

Tschaikowsky in Moskau – Julian Rachlin & Denis Matsuev

Ein Film von Isabel Hahn, WDR/arte, 43 min., 2021

Für Denis Matsuev und Julian Rachlin ist es eine Herzensangelegenheit. Die beiden Freunde spielen zum ersten Mal gemeinsam das Erste Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky – eines der Schlachtrösser der Musikliteratur. Tschaikowsky hat es in Moskau komponiert, es ist zu einem festen Bestandteil der russischen Kultur geworden. Matsuev geht sogar einen Schritt weiter: „Es ist die Hymne der russischen Musik.“

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Der litauisch-österreichische Violinist und Dirigent Julian Rachlin hat persönliche Wurzeln in Russland. Sein Vater kommt aus Tscheljabinsk am Ural und seine Eltern haben in St. Petersburg und Moskau Musik studiert: „Ich spreche die Sprache und das kommt wahrscheinlich bei den Musikern an“.

Die jungen Musikerinnen und Musiker des Russischen Nationalen Jugendsymphonieorchesters (RNYSO) kommen aus 42 verschiedenen Regionen. „Ich liebe dieses Orchester. Jedes Jahr suchen wir mit unserer Stiftung im ganzen Land nach begabten Jugendlichen. Und jedes Jahr finden wir fantastische junge Musiker, die nicht mal aus Musikerfamilien stammen. Das ist magisch“, erzählt Denis Matsuev. Der Pianist hat die Gründung des größten Jugendorchesterprojekts Russlands im Jahr 2018 mit initiiert.

Er selbst wurde als Jugendlicher in seiner Heimatstadt Irkutsk in Sibirien entdeckt und kam nach Moskau, um am renommierten Tschaikowsky Konservatorium zu studieren. „Das ist Denis‘ zweites Wohnzimmer“, erzählt Rachlin lachend, „vielleicht ist er noch öfter auf dieser Bühne als zu Hause.“ Doch keine Spur von Langeweile: Die Musiker kriegen nicht genug von dem Saal, der wegen seiner exzellenten Akustik zu den besten Konzertsälen weltweit zählt.

Die Proben finden im Süden Moskaus statt. Einen Tag vor dem Konzert kommt Denis Matsuev dazu. Die einzige gemeinsame Probe ist kurz und intensiv, und offenbart die vertraute Beziehung zweier Künstlerpersönlichkeiten, deren Lust am gemeinsamen Musizieren ansteckend ist. Tschaikowskys Musik weckt in Matsuev persönliche Erinnerungen – an eine Jugendliebe und den Moment, als er als Zwölfjähriger zum ersten Mal das Klavierkonzert vor Publikum gespielt hat: „Ich war wahrscheinlich der glücklichste Junge der Welt.“

Nach der Probe nimmt uns Julian Rachlin mit auf einen Streifzug durch die winterliche Stadt und zu alten Freunden, die im Süden Moskaus wohnen und auch Musiker sind. Gemeinsam lassen sie den Abend vor dem Konzert bei einem Abendessen mit kulinarischen Spezialitäten und einer nächtlichen Schlittenfahrt ausklingen.

Reiner Bauer

Reiner Bauer

Reiner Bauer

Kamera
Reiner Bauer

Kontakt:

+491725116145
reinerbauerfilm[at]gmx.de

 

Born 1967 in Hatzfeld

Education

School from 1973 to A-level in 1982
1983 to 1984 Internship at DW
1986 to 1988 Traineeship Sound Assistant
1989 to 1991 Training as camera operator

Work

1992 freelance camera operator for Spiegel TV, Arte, ZDF,
and various ARD productions
1994 Est. of Vincentfilm in Hamburg
1998 Est. of Vincentfilm studios in Los Angeles
2010 Est. of “Reiner Bauerfilm“ in Hamburg

Filmografie

NOMINATED FILMS

Pioniere – Steinway/ Boeing/ Levis (Arte, Documentary – Drama, 3 x 45 Minutes, Nominated: “History Makers New York“, Best
Historical Drama) Production Gebrüder Beetz Filmproduktion
Der grosse Rausch – ein Investmentbanker packt aus (WDR, 45 min,
Nominated: International Emmy Award, Grimme Preis. Winner: Quandt Medien Preis 2009)
Höllenleben – Eine multiple Persönlichkeit auf Spurensuche (ARD, 75 min), Nominated: Adolf Grimme-Prize
Salam Cinema – Portrait der iranischen Filmfamilie Makhmalbaf (funded through Filmstiftung NRW, Filmfest München BR,
Portrait, 45 min)

DOCUMENTARIES WITH RE-ENACTMENT

Die Eroberung der Welt – Crossmedia Documentary, dir. Hannes Schuler (Fernsehbüro, Berlin) “Conquest of the World“ Anima
with Reenactments (Zdf /Arte 2X 52 min)

DOCUMENTARIES WITH RE-ENACTMENT (CONT.)

The Ancestors of the Queen (75 min Arte/ZDF Documentary with Re-enactments) Production Fernsehbüro, Berlin
Terra X – Gottfried – Das Mumienschiff (45 min, ZDF) Production: Caligari Film München
Münchhausen – Die Geschichte einer Lüge (Dokudrama NDR 52 min)
Production: Gebrüder Beetz Filmproduktion
Händel – Der Film (ARD /NDR / 3SAT, Doku – Drama, 60 min) Production: Seelmannfilm
Hindenburg Doku Drama (Arte -90 min) Production: Looks Film Leipzig
Duelle „Marlene Dietrich gegen Zarah Leander“ ARD Doku Drama (30 min)
Production: Eco Media, Hamburg
Terra X – Tauchfahrt in die Vergangenheit „31 Stunden Hölle„ Die letzte Fahrt der Deutschland“ (ZDF, 45 min) Production:
Caligari Film München
Verrat an Polen – Der mysteriöse Tod des Wladislaw Sirkorski (Documentary, MDR) Production: Looksfilm Leipzig
Die Geschichte der Silberpfeile (10 part documentary with Re-enactment, Arte) Production: Casei Media Hamburg
100 Jahre Gräfin Dönhoff (Docu – Drama, 45 min, NDR/Arte) Production: Eco Media Hamburg
Bismarck – Kanzler und Dämon, Vom Landjunker zum Regierungsgründer (ARD, Docu – Drama, 2 x 45 min) Production: Doc
Station Hamburg
Wilhelm II – Die letzten Tage des deutschen Kaiserreichs (ARD, Docu – Drama, 2 x 45 min) Production: Doc Station Hamburg

REPORTAGE

Die stolzen Reiter von Lesotho (Arte Reportage, 43 min)
37 Grad “Zeit des Erwachens (ZDF, 30 min)
Deutschland deine Künstler – Peter Maffay (ARD, 45 min)
37 Grad „Familiengeheimniss Prostitution“ (ZDF, 30 min)
Landträume Cornwall (ZDF/ Arte, 43 min)
Die großen Seebäder: Brighton (ZDF/ARTE, 43 min)
Duelle: Schröder gegen Lafontaine, Piech gegen Porsche, Kohl gegen Schäuble (WDR, Docu-Drama in 3 parts)
Maestro – Salut Salon (Arte)
Länder Menschen Abenteuer – Öland – wo die Royals Urlaub machen (NDR)
Fahrt ins Risiko: Gefährliche Straßen – Bangladesch (Arte, 45 min)
Länder Menschen Abenteuer: Von Kapstadt bis Kenia (ARD, 2×45 min)
Länder Menschen Abenteuer: Grand Canyon National Park (NDR, 45 min)

Weltretter Wurzeln

Weltretter Wurzeln

Weltretter Wurzeln

Ein Film von Stefanie Fleischmann und Christina Gantner, 43 min, 3sat 2021

Wurzeln machen über die Hälfte der Masse einer Pflanze aus und sind doch meist unsichtbar. Ihre besonderen Kräfte helfen, Probleme des Klimawandels und Umweltschutzes zu bewältigen.

Gerade der unsichtbare Teil der Pflanzen hat das Potenzial, bei den Herausforderungen der Menschheit zu helfen: die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, den Klimawandel zu stoppen und Ressourcen, wie Seltene Erden, umweltfreundlich abzubauen.

Dafür müssen Pflanzen jedoch Dürre- und Hitzeperioden aushalten und Überschwemmungen überstehen. Wurzeln sind dabei von entscheidender Bedeutung. Und sie suchen im Boden aktiv nach Nährstoffen und wehren Gefahren wie Krankheitserreger und Gifte ab.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen im Forschungszentrum Jülich das Wurzelwachstum mit Hightech-Verfahren. Das Ziel: stressresistente Samen für Pflanzen mit robusten Wurzeln zu züchten. In Schweden forscht Prof. Linda Maria Mårtensson an einer mehrjährigen Weizensorte, die bodenschonend für höhere Erträge sorgen soll. Und an den Küsten sind Wurzeln Retter in der Not. Der Küstenökologe Prof. Tjeerd Bouma hat entdeckt: Pflanzt man spezielle Gräser vor den Deichen, entsteht dort eine Salzwiese, die wie ein natürlicher Wellenbrecher wirkt. Der Geochemiker Dr. Oliver Wiche von der Technischen Universität Freiberg forscht hingegen am sogenannten Phytomining. Er will wissen, welche Pflanzen sich am besten für den Abbau von Metallen wie Germanium oder Seltenen Erden aus dem Boden eignen. Kann daraus ein neuer, umweltfreundlicher Industriezweig entstehen?

Michael Dreyer

Michael Dreyer

Michael Dreyer

Kamera
Michael Dreyer

Kontakt:

michael[at]michadreyer.de

Michael Dreyer absolvierte nach dem Abitur neben einer Fotografenlehre ein Musik- und Kunststudium, ehe er 1993 als Statist, Beleuchter und Tonmann in Richtung Fernsehen wechselte.

Seit 1995 arbeitet er als freier Kameramann und Steadicamoperator und hat mittlerweile bei über 50 Reportagen und Dokumentarfilmen, sowie diversen Werbe- und Spielfilmen, Shows und Sportveranstaltungen als lichtsetzender Kameramann mitgewirkt.

Filmografie

2014
„Apostel & Partner“, 90 min, inklusiver Spielfilm, Regie: Jürgen Köster

„Worldwide Berlin“, 30 min, RBB, Regie: Claus Wischmann

„Landgut Amalfitana“, 43 min, ARTE, Regie: Stefan Pannen

„Norddeutschland von Oben“, 4 x 45min, NDR, Regie: Marcus Fischötter

„Im Bann der Jahreszeiten“, 43 min, ARTE, Regie: Mirella Pappalardo

2013
„Made in Niedersachen/Grimme“, 45 min., NDR, Regie: Dagmar Wittmers

„Experiment Energiewende“, 74 min, ARTE, Regie: Dirk Laabs, Michael Wech

„Made in Niedersachsen: Flensburger Pilsener“, 45 min, NDR,
Regie: Manfred Uhlig

„Zu Tisch in Pilion“, 30 min. ARTE, Regie: Claus Wischmann

„Zu Tisch in der Sologne“ 30 min., ARTE, Regie: Lorenz Findeisen

„Die Elbe von Oben“ 2 x 45 min., NDR, 90 min Kinodokumentation,
Regie: Markus Fischötter

2012
„Chemie im Wasser“, 52 min. ZDF/ARTE Regie: Peter Podjavorsek

„Dies bisschen Leben“ 2 x 30 min, SWR, Regie: Alexandra Hardorf, Caroline Rollinger

„Ein Tag Im Leben von Patricia Kopachinskaja“, 30 min. ARTE, Regie: C. Wischmann

„Landträume Versilia“, 30 min ARTE, Regie: Ellen Trapp

„Landträume Lombardei“, 30 min. ARTE, Regie: Stefan Pannen

„Zu Tisch in Brüssel“, 30 min. ARTE, Regie: Alois Berger

„Zu Tisch im Ruhrgebiet“, 30 min. ARTE, Regie: C. Wischmann

2011
„Zu Tisch in Finistere“, 30 min. ARTE, Regie: Lorenz Findeisen

„Landträume: Angeln“, 30 min. ARTE, Regie: Hanna Leisner

„ZOOM Verkehrsinfarkt“, 30 min. ZDF, Regie: C. Wischmann/E. Trapp

„Von Marx zu Darwin“ Kinodokumentation 98 min. Regie: M. Wolff

„Seebäder Usedom“, 45 min. ARTE, Regie: Elke Sasse

„Nie wieder Fleisch“, 62 min. ARTE, Regie Jutta Pinzler

„Landträume: Madeira“, 30 min. ARTE, Regie: Yvonne Schwamborn

„Zu Tisch: Madeira“, 30 min. ARTE, Regie: Yvonne Schwamborn

2010
„Zu Tisch in Wien“, 30 min. ARTE, Regie: Wilma Pradetto

„Landträume: Toskana“, 45 min. ARTE, Regie: C. Wischmann/ P. Podjavorsek

„Zu Tisch in Nort pas de Calais“, 30 min. ARTE Regie: Alix Meier

„Zu Tisch in der Molise“, 30 min. ARTE, Regie: C. Wischmann

2009
„Murray Perahia: Musik wird aus Musik gemacht“, 43 min, Arte

Regie: Claus Wischmann, Holger Preusse

„Kinshasa Symphony“, 90 min, Dokumentarfilm Kino (2. Unit)
Regie: Claus Wischmann, Martin Bär

2009
„Zu Tisch in Apulien“, 30 min., Arte, Regie: Wilma Pradetto

„An der Nordseeküste – Land unter“, 45 min, Arte, Regie: Alois Berger

„An der Nordseeküste – Her Majesty’s Coastguard“, 45 min, Arte

Regie: Friederike Schlumbohm

„Bei Anruf Entdeckung – Naturware im Gepäck“, 45min, Arte
Regie: Claus Wischmann

„Lachsfieber / Salmonopoly“, 44/52 min,WDR/ARD
Regie: Willi Huismann, Arno Schumann

2008
„Zu Tisch in: Cambridgeshire“, 26 min, Arte, Regie: C. Wischmann

„HITEC Versteckte Gifte“, 30 min, 3SAT, Regie: M. Fischötter

„HITEC Hafenbau“, 30 min, 3SAT, Regie: M. Wolff

„Sex, Tabus und kalter Krieg“, 45 min, ZDF, Regie: M. Fischötter
Diverse Klassikportraits für ARTE (Andras Schiff, Truls Mork..)
als einer von 3 Kameraleuten, Produktion sounding images, Berlin

„Stahlwerk“ (s. 2007) 3 Reisen

2007
„Expedition Wissen Istanbul“ 30 min

„Expedition Wissen Schottland“ 30 min, ZDF/3SAT, Regie M. Wech, J. Kantara

„Zu Tisch in: Ostanatolien“ 26 min, ARTE, Regie: C. Wischmann

„Seehund, Puma und Co.“ 25 x 45 min, RB (einer von 3 Kameraleuten)

„Stahlwerk(Arbeitstitel)“ 90 min, Prod. Fact und Film

Regie J. van Hasselt, Dreharbeiten bis 2010 in Brasilien

„Gemachte Metropolen/Die Zukunft der Städte“ 30 min, 3Sat, Regie: M. Wech

2006
„Mit Gott gegen Alle“ 45 min, 3SAT, Regie: Dirk Laabs

„Schäden für die Ewigkeit“ 43 min, WDR/ARTE, Regie: C. Wischmann

„Ruf der Tasten“ 26 min, RBB, Regie: C. Wischmann

„Land Unter“, „Mobil mit Kind und Kegel“, „Im Verborgenen“,

„Stürmisch“ je 30 min, ZDF/3SAT Expedition Wissen
Regie M. Wech, J. Kantara

2005
„Raumtraum/Der Tourismus erobert den Weltraum“ 45 min, ARTE
Regie M. Wolff

„Camille, Monets Dame im grünen Kleid“ 26 min, RB/ARTE, Regie: Axel Rowohlt

„Fisch und Chips“, „Hamburg“, „Wolfs Revier“
je 30 min, ZDF/3SAT Expedition Wissen

Regie M. Wech, J. Kantara

2004
„Unternehmen Blechbox/Container Shops in Dar Es Salaam“
30 min, RB/ARTE, Regie T. Greh

„die story: Fahnenflucht“ 45 min, WDR, Regie: M. Wech

„Perlen des Nordens“ 4 x 60 min, NDR, 2. Kamera, Regie: M. Wech

2003
„Van Goghs letztes Jahr“ 30 min, ARTE, Regie: R. Bergmann

„Schwester bitte kommen“ 45 min, NDR, Regie: Liz Wieskerstrauch

„die story: Im Auftrag des Pentagon“ 45 min, WDR, Regie: Egmont Koch

„Herrenhäuser in Niedersachsen“ 5 x 45 min, NDR, 2. Kamera
Regie M. Wech

2002
„Von grossen und kleinen Fischen“ 45 min, ARTE, Regie: Michael Wolff

„50 Jahre Bild/ Eine Zeitung bewegt Deutschland“ 50 min, ZDF/ARTE
Regie M. Botros

2001
„Das Fleisch, dass uns noch bleibt“ 50 min, ARTE, Regie: Michael Wech

Liebesduette

Liebesduette

Liebesduette | mit Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo in der Arena di Verona

Ein Film von Claus Wischmann, WDR/arte, 43 min.

Verona ist der Schauplatz der berühmtesten Liebesgeschichte der Weltliteratur: „Romeo und Julia“ von William Shakespeare.  In der imposanten Arena di Verona präsentieren die Sopranistin Sonya Yoncheva und der Tenor Vittorio Grigolo einen Abend mit den schönsten Opern-Liebesarien und -duetten. Plácido Domingo dirigiert Szenen aus „Romeo und Julia“ von Charles Gounod sowie aus „Tosca“ und „La Bohème“ von Giacomo Puccini. Ein Konzertabend um Liebe, Lust und stürmische Leidenschaft. Der Film zeigt die letzten Vorbereitungen und Proben, nimmt uns mit auf die Hinterbühne und präsentiert Ausschnitte aus dem Konzert.

Sonya Yoncheva führt uns in einer Probenpause durch Verona und begibt sich auf die Spur der von ihr gesungenen Julia. Sie besucht die „Casa di Giulietta“ – das Haus der Julia mit dem weltberühmten Balkon.  Hier soll die Familie der Julia Capulet gelebt haben, die mit Romeos Familie, den Montagues, verfeindet war.

Einen Tag vor dem Konzert holen sich die Sänger aus dem Fundus der Arena mittelalterliche Kostüme und spielen improvisierte Szenen aus „Romeo und Julia“ in historischer Kulisse nach.

Für den Tag des Konzertes ist schlechtes Wetter angesagt. Noch während der Proben zieht ein heftiger Sturm auf und setzt die Stadt und die antike Opern-Arena unter Wasser. Wird das Konzert dennoch stattfinden können? Bis eine Stunde vor dem Auftritt herrscht Ungewissheit. Doch dann klart der Himmel plötzlich auf. Innerhalb von Minuten befreit ein eingespieltes Putzkommando die Bühne und die Zuschauerränge vom Wasser. Das Konzert „Love Duets“ kann beginnen.