Sophia Wischmann
Sophia Wischmann
Redakteurin, Autorin
Kontakt:
sophia.wischmann[at]sounding-images.de
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Einst von den Kommunisten geschasst, erleben die Royals vom Balkan nach dem Fall des Eisernen Vorhanges in ihren Ländern ein bemerkenswertes Comeback und spielen in ihren Ländern eine wichtige Rolle: Bulgariens König Simeon II., Kronprinz Nikola II. von Montenegro sowie Kronprinzessin Margareta von Rumänien.
Autor Alix François Meier beleuchtet den Prozess der Rückkehr von Bulgariens König Simeon II., Kronprinz Nikola II. von Montenegro sowie von Rumäniens König Mihai I. und seiner Tochter, Kronprinzessin Margareta und zeigt wie sie eine wichtige Rolle in ihren Ländern, heute Republiken, spielen: nach außen als Repräsentanten ihres Staates und im Inneren als moralische und neutrale Institution.
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In der WDR-Mediathek verfügbar
Sie sind drei Stardirigenten und kommen aus einer Familie: Paavo, Kristjan und Neeme Järvi. Seit 2011 treffen sie sich jeden Sommer in der kleinen estnischen Hafenstadt Pärnu am Rigaischen Meerbusen, um Konzerte und Workshops zu geben. In diesem Jahr steht beim Pärnu Music Festival das Stück „Korale for 80“ von Kristjan Järvi als einer der Höhepunkte auf dem Programm. Er hat es für seinen Vater Neeme zum 80. Geburtstag komponiert. Dirigieren wird es Kristjans Bruder Paavo Järvi.
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1980 verließen die Järvis Estland, das damals zur Sowjetunion gehörte. Die Familie emigrierte in die USA und verstreute sich von da in alle Welt. Nach der Unabhängigkeit Estlands hatten Vater Neeme und Sohn Paavo die Idee für ein Festival in ihrem Heimatland. Nicht zuletzt, um die ganze Familie zumindest einmal im Jahr in Estland zusammenzubringen. Eine kleine Datscha am Rande von Pärnu ist Rückzugsort der Järvis im Festivaltrubel. Hier sind sie ganz für sich. „Einer von uns hat immer geübt – Klavier zum Beispiel. Einer meiner Cousins spielt Cello, meine Schwester Flöte, ein anderer Geige. Alle meine drei Cousins sind großartige Musiker, einer Bratschist, der andere Cellist. Und auch Miina ist eine wunderbare Geigerin. Und auch ein Onkel spielt Cello… Vier Järvis sitzen mit im Festival-Orchester und meine Schwester spielt zweite Flöte. Ein ziemlich großer Anteil also…“, so Paavo Järvi.
Zum Festival in Pärnu kommen aber auch weltbekannte Künstler. In diesem Jahr ist der norwegische Ausnahme-Cellist Truls Mørk dabei. Paavo Järvi hat zahlreiche Konzerte mit ihm dirigiert. Die familiäre Atmosphäre in Pärnu hat ihren besonderen Reiz. Hier ist man unter sich. Die Probenzeit ist zwar auch begrenzt, aber alles läuft ein wenig entspannter als in den großen Konzertsälen dieser Welt. Truls Mørk spielt mit dem Festivalorchester das Cello-Konzert von Antonín Dvořák. Ein weiterer Höhepunkt des Festivals in diesem Jahr.
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Mehr InformationenAm rumänischen Königshof wird das 90-jährige Thronjubiläum von König Mihal dem 1 gefeiert!
Das Hofpersonal hat alle Hände voll zu tun: das passende goldene Geschirr und eine besondere Abendgarderobe müssen ausgewählt werden.
Prinzessin Margateta, älteste Tochter von König Mihai I empfängt derweil im Palastgarten. Als Präsidentin des Roten Kreuzes in Rumänien setzt sie sich für Menschen ein, die dringend Unterstützung benötigen.
Die Tischordnung wird nach dem strengen Hofprotokoll festgelegt. Die wichtigste Frage ist dabei: Wer darf beim Galadinner neben der Prinzessin sitzen? Für den besonderen Abend sucht Prinzgemahl Radu persönlich die Weine aus – und entdeckt im Weinkeller einen Schatz aus dem 1. Weltkrieg.
Die Anreise der royalen Familie zur Feier des 90-jährigen Thronjubiläum ist für die royalen Rumänen ein ganz besonderes Ereignis: Die königliche Familie reist mit dem eigenen Traditionszug und einer Lokomotive in den Landesfarben an. In den Bahnhöfen warten die Zuschauer bereits seit Stunden. Jeder möchte der Prinzessin und dem Prinzen für einen Moment ganz nah sein.
Am großen Tag des Galadinners wartet noch eine besondere Überraschung auf die Gäste: Der König gilt als ein Schokoladenliebhaber und so serviert der königliche Hof ein unvergessliches Dessert!
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Mehr InformationenCorona hat unser Leben verändert. Und unser Zeitempfinden. Am 9. März erklärte Italien das ganze Land zur Sperrzone, ab 16. März ging Deutschland in den Lockdown. Das alles kommt uns vor, als sei es schon ewig her.
Die Dokumentation „Corona Diaries“ zeichnet 30 Tage der Pandemie nach – anhand von Material, das Protagonisten in aller Welt mit ihrem Handy gedreht haben. Sie erzählen ihren ganz persönlichen Alltag in Form eines globalen Videotagebuches: Die Krankenschwester auf der Corona-Station in Spanien, die Virenforscherin in Frankreich oder der LKW-Fahrer aus Deutschland; der Fotograf im Iran, der Student in China und der Bauarbeiter in Indien; das junge Mädchen im Flüchtlingslager in Griechenland, der Aktivist in Sao Paolo oder der Lieferbote in New York.
Was soll man machen, wenn nichts mehr geht, wenn die Läden und Büros geschlossen sind, die Straßen leer oder ganze Regionen unter Quarantäne gestellt werden? Wohin mit der Angst, der Ungewissheit, mit der Langeweile, der Unzufriedenheit, wenn die Freunde nicht mehr erreichbar sind? Das Handy bleibt. Ihm vertrauen Menschen ihre Gedanken an, mit ihm dokumentieren sie, was sich verändert.
So erleben wir, was jenseits der Fakten liegt: Die Leere, die Langeweile, die Furcht vor der Infektion, die Sorge um den Job und die Existenz; ihre Wohnung, ihre Straße, ihre Stadt; die große Welt, die in die kleine reicht, mit Nachrichten, Verordnungen, Veränderungen. Und wir nehmen teil am neu entdeckten Miteinander, den kleinen Hoffnungszeichen.
„Corona Diaries“ ist ein persönliches und authentisches Dokument dieses weltumspannenden Ereignisses im Zeitraffer.
Redaktion ARTE/RBB: Dagmar Mielke
Redaktion RBB: Ute Beutler
Redaktion DW Deutsche Welle: Hanne Kehrwald, Frauke Sandig
Corona Diaries Online
Die „Corona Diaries“ sind ein multimediales Online- und TV-Projekt. Eine Reihe von Social Videos sind bei ARTE veröffentlicht und die Deutsche Welle hat sie in vier Sprachen adaptiert:
DW Documentary’s YouTube channel (auf Englisch)
DW Documentary’s Instagram (Englisch)
DW Documental (Spanisch)
DW Documentary Arabic (Arabisch)
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