Hannah Arendt – Die Pflicht zum Ungehorsam

Hannah Arendt – Die Pflicht zum Ungehorsam

Hannah Arendt - Die Pflicht zum Ungehorsam

Ein Film von Ada Ushpiz, HD, WDR/arte, 90 min.

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Hannah Arendt ist eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Doch was sagt ihr Werk jungen Leuten von heute, einer Generation, die sich jenseits nationaler oder kontinentaler Beschränkungen bewegt, und die Partei ergreift für ein „Denken ohne Ge-länder“ (Hannah Arendt) der Systeme, Ideologien und Wunschvorstellungen? Ob im arabischen Frühling, beim Protest gegen politische Repressionen in der Ukraine, in Hongkong, in Kanada, dem Engagement der Occupy-Bewegung, bei NGOs oder beim Publikmachen staatlich sanktionierten Ausspionierens ganzer Völker. Politik wird dort verstanden als eine „Sache der Freiheit gegen das Unheil der Zwangsherrschaft jeglicher Art“, so wie es Hannah Arendt einst beschrieb.

Landträume

Landträume

Landträume

div. Autoren, 32 x 26 min. ZDF/arte 2011 – 2014

Seit einigen Jahren erobern Titel den Zeitschriftenmarkt, die den Traum vom Leben auf dem Lande liebevoll beschreiben und bebildern. Denn neben dem Kochen  und Reisen ist der eigene Garten eines der großen Themen für viele Menschen.  Sie suchen nach einer neuen Einfachheit, möchten zurück zu den Wurzeln – und wo ginge das besser als beim archaischen Buddeln und Hacken, Bauen und Werkeln. Doch ein Garten ist eine kreative und sinnliche Herausforderung, sei es die Laube am Rand der Stadt, die Dachterrasse in der City oder der abgelegene Landsitz.  Wer sie annehmen will, braucht Vorbilder – und wo fände er die, wenn nicht in den Regionen Europas, bei den Menschen, die seit Jahrzehnten oder gar Generationen auf dem eigenen Grund säen und ackern, beschneiden und gestalten, ernten und verarbeiten.

Karneval! Wir sind positiv bekloppt

Karneval! Wir sind positiv bekloppt

Karneval! Wir sind positiv bekloppt

Ein Film von Claus Wischmann. 90 min., WDR 2014

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Ein Jahr, fünf Jahreszeiten, 365 Tage dem Karneval auf der Spur. Der Film blickt hinter die Kulissen eines der größten Volksfeste der Welt. Frei nach dem Motto „Nach der Session ist vor der Session“.
Der Kölner Karneval ist eines der größten Volksfeste der Welt. Millionen Menschen, Einheimische und Fremde, echte Jecken und Touristen taumeln jedes Jahr für ein paar Tage in einen kollektiven Rausch. Aber ist am Aschermittwoch wirklich alles vorbei?
Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Kein Höhepunkt ohne Vorspiel, kein Spektakel ohne Probe. Welche Rolle spielt das große Fest außerhalb der Saison? Claus Wischmann wirft einen Blick hinter die Kulissen und folgt in seinem Dokumentarfilm „Karneval! Wir sind positiv bekloppt“ ein Jahr lang fünf Kölner Karnevalisten.

Kinshasa Symphony

Kinshasa Symphony

Kinshasa Symphony

Ein Film von Martin Baer und Claus Wischmann. 90 min., Kongo, WDR/RBB 2011

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In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte. Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge des einzigen Symphonieorchesters im Kongo. In den fünfzehn Jahren seiner Existenz haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg überlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

„Kinshasa Symphony“ zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester.

Überlebenskünstler

Überlebenskünstler

Überlebenskünstler

Ein Film von Claus Wischmann und Holger Preuße

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Sie leben zwei Leben. Den Job brauchen sie fürs Geld, die Musik für ihr Seelenheil. Sie stehen abends umjubelt auf der Bühne und putzen am nächsten Morgen die Toiletten. Sie greifen in die Tasten und sortieren anschließend den Müll. Sie interpretieren Beethoven und reparieren dann den Auspuff. Sie sind Überlebenskünstler.