Schatzkammer Berlin – die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Schatzkammer Berlin – die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Schatzkammer Berlin - die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Ein Film von Dag Freyer, 90 min. China, Kamerun, Russland, Deutschland, DW/rbb/arte 2018

Berlin hat eine einzigartige Schatzkammer: die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, eine der fünf großen Universalsammlungen der Welt. Zu ihr gehören 15 Museen mit über fünf Millionen Objekten, die von der Steinzeit bis zur zeitgenössischen Kunst alle Sparten der kulturellen Überlieferung umfassen. Zu den „Stars“ der gigantischen Sammlung zählen die Büste der Nofretete im Neuen Museum, Hans Holbeins Porträt des Kaufmanns Georg Gisze in der Gemäldegalerie und die Installation „Das Kapital“ von Joseph Beuys im Hamburger Bahnhof.

Die Berliner Museen stellen nicht nur aus, sie suchen auch nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit: Wie können wir die Welt und ihre Ressourcen erschließen und doch im Einklang mit ihr Leben? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit der eigenen Geschichte um? Und wie können wir mit Hilfe unseren reichen kulturellen Erbes die Wirklichkeit besser verstehen und gestalten? Regisseur Dag Freyer enthüllt die Geheimnisse der spektakulärsten Kunstobjekte, zeigt die Arbeit der Museumsmacher, begleitet Archäologen nach China und reist mit einem Kurator nach Kamerun. Die Berliner Museen offenbaren sich so nicht nur als Tempel der Schönheit und hochmoderne Forschungszentren, sondern auch als ein Hort unendlich vieler Geschichten.

Laut, hart, magisch – So klingen die Finnen

Laut, hart, magisch – So klingen die Finnen

Laut, hart, magisch – So klingen die Finnen

Ein Film von Ulrike Neubecker und Wilma Pradetto, 52 min, arte 2017

Der Film begibt sich auf einen Road-Trip in die spannende finnische Musikszene zwischen Melancholie, Metal und Humor. Bassist und Sibelius-Erbe Lauri Porra sowie das Cello Quartett Apocalyptica interpretieren die inoffizielle finnische Nationalhymne Finlandia auf ihre Art und tauchen dabei tief ein in die Mentalität und Kultur dieser jungen Nation. Die Finnen pflegen eine wilde Mischung von Musik-Stilen – mit schrägem und anarchischem Humor und gleichzeitig tief empfundener Melancholie. Die musikalische Bandbreite reicht von finnischem Tango über ohrenbetäubenden Heavy Metal und schreienden Männerchören bis hin zu einer langen Riege erfolgreicher finnischer Dirigenten.

Sternstunden – Maria Callas singt Tosca

Sternstunden – Maria Callas singt Tosca

Sternstunden - Maria Callas singt Tosca

Ein Film von Holger Preuße

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Nicht jedes singuläre Musik-Ereignis muss auch eine Sternstunde gewesen sein. Und nicht jede musikalische Sternstunde war ein singuläres Ereignis. Maria Callas‘ Auftritt als Tosca 1964 war beides. Die Pilotfolge für die Maestro-Reihe „Sternstunden der Musik“ lässt diesen legendären Auftritt in Covent Garden wieder auferstehen und zeigt die ganze dramatische Geschichte. Leidenschaft pur und große Gefühle wie es Oper nun einmal ist.

Überlebenskünstler

Überlebenskünstler

Überlebenskünstler

Ein Film von Claus Wischmann und Holger Preuße

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Sie leben zwei Leben. Den Job brauchen sie fürs Geld, die Musik für ihr Seelenheil. Sie stehen abends umjubelt auf der Bühne und putzen am nächsten Morgen die Toiletten. Sie greifen in die Tasten und sortieren anschließend den Müll. Sie interpretieren Beethoven und reparieren dann den Auspuff. Sie sind Überlebenskünstler.

Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Ein Film von Caroline Beiersdorf und Claus Wischmann, 26 min.

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Die weißen Schuhe rasen mit einer Geschwindigkeit über die Pedale, die dem Zuschauer den Mund offen stehen lässt. Das eigenwillige Schuhwerk ist Teil des Phänomens Cameron Carpenter. Im mit Pailletten besetztem Glamour-Outfit spielt Carpenter auf einer zweihundert Jahre alten Kirchenorgel Cindy Laupers „True Colours“. Beine, Arme, Hände und Füße sind in konstanter, koordinierter Bewegung und rasen der Ziellinie eines vollendeten Auftritts entgegen, und dem donnernden Applaus der Zuhörer.

Mit seinem Orgelspiel ist der junge New Yorker dabei, Musikgeschichte zu schreiben. Die Orgel ist reif für einen neuartigen, bedeutenden Ausdruck von Ideen meint Cameron Carpenter, während er sich mit einigen Liegestützen für das Konzert warm macht. Seine Vision der Orgel umfasst nicht nur das klassische Repertoire, sondern auch Bearbeitungen von Klavier-, Orchester- und Popmusik. Ganz selbstverständlich steht bei Carpenters imposanten Auftritten Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ neben Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“ und Filmmusik von John Williams. Cameron hat über 200 musikalische Werke für die Orgel transkribiert, komponiert eigene Stücke und mischt diese selbstverständlich in sein buntes Programm.