Digital Africa

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Ein Film von Elke Sasse und Bettina Haasen, 52 min, arte 2018

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Dieses crossmediale Projekt stellt unser Afrikabild auf den Kopf: Mobile Payment in entlegensten Dörfern; Drohnen, die Felder überwachen; 3-D-Drucker, die Ersatzteile herstellen; ein Roboter, der den Verkehr regelt; Apps, die Landwirte beraten oder Kranke. Eine kreative Start-up-Szene tüftelt in Hightech-Hubs von Nairobi bis Kumasi technische Innovationen aus, die weltweit inspirieren.

In der Dokumentation (52‘) unternimmt re:publica-Kuratorin Géraldine de Bastion eine Entdeckungsreise durch die Innovationsszene des afrikanischen Kontinents. Der Film wurde am 4. Mai 2018 auf der re:publica präsentiert, bevor er seine Premiere auf ARTE am 31. Juli um 22:40 Uhr hat.

In der Web-Video-Serie (6 x 3‘)

stellen Afrikaner innovative Ideen aus Afrika vor. Die Animationskünstlerin Ebele Okoye/Shrinkfish „transportiert“ diese in humorvoller Weise nach Europa.

Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Cameron Carpenter Superstar

Ein Film von Caroline Beiersdorf und Claus Wischmann, 26 min.

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Die weißen Schuhe rasen mit einer Geschwindigkeit über die Pedale, die dem Zuschauer den Mund offen stehen lässt. Das eigenwillige Schuhwerk ist Teil des Phänomens Cameron Carpenter. Im mit Pailletten besetztem Glamour-Outfit spielt Carpenter auf einer zweihundert Jahre alten Kirchenorgel Cindy Laupers „True Colours“. Beine, Arme, Hände und Füße sind in konstanter, koordinierter Bewegung und rasen der Ziellinie eines vollendeten Auftritts entgegen, und dem donnernden Applaus der Zuhörer.

Mit seinem Orgelspiel ist der junge New Yorker dabei, Musikgeschichte zu schreiben. Die Orgel ist reif für einen neuartigen, bedeutenden Ausdruck von Ideen meint Cameron Carpenter, während er sich mit einigen Liegestützen für das Konzert warm macht. Seine Vision der Orgel umfasst nicht nur das klassische Repertoire, sondern auch Bearbeitungen von Klavier-, Orchester- und Popmusik. Ganz selbstverständlich steht bei Carpenters imposanten Auftritten Bachs „Wohltemperiertes Klavier“ neben Bob Dylans „Mr. Tambourine Man“ und Filmmusik von John Williams. Cameron hat über 200 musikalische Werke für die Orgel transkribiert, komponiert eigene Stücke und mischt diese selbstverständlich in sein buntes Programm.

Karl Lagerfeld – Deutschland, Deine Künstler

Karl Lagerfeld – Deutschland, Deine Künstler

Karl Lagerfeld - Deutschland, Deine Künstler

Ein Film von Gero von Boehm, 43 min, SWR/DW 2014

Er gehört zu den bekanntesten Menschen auf diesem Planeten. Man nennt ihn auch „Karl der Große“. Kein lebender Modeschöpfer, geschweige denn ein deutscher, wird weltweit so gefeiert wie Karl Lagerfeld. Für seine Mode genauso wie für seine Person. Nahezu jeder weiß, was er macht, doch man weiß nur wenig über den Menschen Karl Lagerfeld. Was ihn antreibt, wie er hinter der Fassade arbeitet und was er hinter der Maske aus Zopf und Brille denkt und fühlt, bleibt weitgehend verborgen.

Der Film führt durch das Turbo-Leben dieses vielseitig Kreativen. Lagerfeld tritt als Künstler vieler Medien, ob Bilder, Fotografien, Buchkunst oder Videos in Erscheinung. Seinem Werk werden Ausstellungen gewidmet. Man kann ihn im Film zur Vernissage seiner Kunstschau im Essener Museum Folkwang als gefeierten Popstar erleben, als Instanz bei den hektischen Vorbereitungen seiner Shows sowie bei Fotoshootings in Paris.

An der Nordseeküste

An der Nordseeküste

An der Nordseeküste

Deutschland, Frankreich, Niederlande, Norwegen, UK, 5 x 43 min., RB/arte 20??
https://vimeo.com/121231199
Jeder meint sie zu kennen, doch die Nordsee birgt an ihren jeweiligen Küsten noch viele unbekannte Facetten. Die Landschaften und Menschen in Großbritannien, Norwegen, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden bestechen durch ihre unverwechselbaren Charaktere und vielfältigen Lebensformen.

Filme und Autoren:

  1. Shetland
    Ein Film von Friederike Schlumbom
  2. Norwegen
    Ein Film von Peter Podjavorsek
  3. Pas de Calais
    Ein Film von Alix F. Meier
  4. Helgoland
    Ein Film von Ivonne Schwamborn
  5. Die Niederlande
    Ein Film von Alois Berger

Gefördert von der nordmedia

Chemie im Wasser – die unsichtbare Bedrohung

Chemie im Wasser – die unsichtbare Bedrohung

Chemie im Wasser - die unsichtbare Bedrohung

Ein Film von Peter Podjavorsek, HD, 52 min., ZDF/arte

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Unser Wasser ist sauber, heißt es. Doch Medikamente und Chemikalien gelangen in stetig wachsenden Mengen in Gewässer und Trinkwasser. Viele Jahre beschwichtigten Behörden und Wissenschaftler, die gemessenen Konzentrationen seien weit unterhalb der Wirkschwelle, Gefahren deshalb ausgeschlossen. Doch immer häufiger entdecken Forscher negative Auswirkungen dieses chemischen Cocktails.

Fische und Amphibien verweiblichen, Schäden an Gehirn, Leber und Kiemen nehmen zu. Auch bei Menschen breiten sich Allergien, Antibiotikaresistenzen und Zeugungsunfähigkeit bei Männern aus. Bislang fehlen eindeutige Belege für einen Zusammenhang mit den chemischen Rückständen im Wasser. Doch niemand kann genau sagen, welche Folgen es hat, wenn Menschen über lange Zeit Hunderte von Stoffe über Wasser zu sich nehmen – und sei es in niedrigen Konzentrationen.
Die Dokumentation „Die unsichtbare Bedrohung – Chemie im Wasser“  beleuchtet Ursachen und Folgen der schleichenden Verunreinigung des Wassers und begleitet Forscher bei der Suche nach Lösungen.