Handgemacht

Handgemacht

Handgemacht

Dokumentations-Reihe mit Rosa Lübbe und Philippe Schröder

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die ARTE-Reihe „Handgemacht“ taucht ein in die Welt der „Makers“: Rosa Lübbe, Künstlerin und Tausendsassa, durchstreift gemeinsam mit Philippe Schröder, Betreiber eines Burgerladens auf dem Tempelhofer Feld, die DIY-Szene in fünf europäischen Metropolen: In London, Stockholm, Marseille, Berlin und Turin suchen sie nach kreativen Köpfen, traditionsbewussten Handwerkern und phantasievollen Lebenskünstlern. Sie sind dabei, wenn Fahrräder aus Bambus und Gitarren aus Zigarrenboxen entstehen, sie kochen Karamellbonbons nach altem, schwedischen Rezept
und lassen Büffelschädel zu Wandschmuck werden.

Der Trend zum Handgemachten ist ungebrochen: In ganz Europa wird gezimmert, gestrickt und gebastelt. Laien wie Profis gestalten mit Leidenschaft, entwerfen immer wieder Neues und sind stolz auf ihre Produkte. Dabei verkörpert das Siegel „Handgemacht“ zunehmend nicht nur eine Arbeitsweise, sondern sie steht für ein Lebensgefühl. Diese Menschen, die Dinge mit der Hand erschaffen, stehen für Nachhaltigkeit, Entschleunigung und einen schonenden Umgang mit sich und der Umwelt. Ein Ende dieser Bewegung ist nicht absehbar, im Gegenteil – die
Szene dehnt sich zunehmend aus. Waren es früher eher Handwerker und Künstler, die in ihren Werkstätten Neues erschufen, so ist es heute die breite Masse, die sich in kleinen und großen
Werken ausprobiert. Entstanden ist so, quer durch Europa, eine lebendige Szene mit kreativen Köpfen, die etwas zu zeigen und zu sagen haben. 

1648 – Der lange Weg zum Frieden

1648 – Der lange Weg zum Frieden

1648 – Der lange Weg zum Frieden. Wie der 30jährige Krieg beendet wurde

Buch und Regie: Holger Preusse | Drehbuch: Simone Kollmorgen | Regie Reenactment: Peter Wekwerth | HD, 90 min.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Unvorstellbare dreißig Jahre lang verwüsten ab 1618 Heerführer und marodierende Söldnertruppen halb Europa. Doch dieser Krieg um Konfessionen und um Macht auf dem Kontinent wird nicht auf dem Schlachtfeld entschieden, sondern erstmals am Verhandlungstisch. Das Doku-Drama konzentriert sich auf die Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück und seine wichtigsten Akteure. Damit rückt es erstmals die Friedensmacher in den Mittelpunkt einer filmischen Beschäftigung mit dem Dreißigjährigen Krieg. Der Film ist eine deutsch-tschechisch-belgische Koproduktion. Mit Rüdiger Vogler, Axel Wandtke, Manfred Möck, Anna Císařovská Marková u.v.a.m.

Philip Kiessling

Philip Kiessling

Philip Kiessling

Schnitt und Design

Philip Kiessling

Kontakt:

info[at]halbbild.de

Philip Kiessling studierte in Hamburg Grafikdesign und arbeitete danach als freier Mitarbeiter unter anderem für Scholz und Friends, Springer und Jacobi und Lintas. Anschliessend war er als Screendesigner bei MME, Hamburg tätig, wo er seine Leidenschaft für den Schnitt entdeckte und eine Ausbildung zum Cutter absolvierte. Dort schnitt er unter anderem für VH-1 Livekonzerte und Trailer. Danach war Philip frei für Rebel Media tätig, die sich auf die Produktion von Extremsport-Sendungen spezialisiert haben (STOKE, Rebel-TV). Seit 2003 ist er freier Cutter in Berlin. Hier hat er mittlerweile über 20 Folgen der Dokumentarreihe “Durch die Nacht mit…” geschnitten. Darüber hinaus arbeitet er unter anderem häufiger mit dem Regisseur und Autor Dag Freyer zusammen, mit dem er beispielsweise die Dokumentationen “Shakespeares Traumfabrik”, “Europas Erbe. Die grossen Dramatiker. Jean-Paul Sartre” und “Too young to die – Heath Ledger” schnitt.

Auf seiner Homepage www.halbbild.de ist eine ausführlichere Übersicht seiner Arbeiten zu sehen.

Ralf Streese

Ralf Streese

Ralf Streese

Schnitt
Ralf Streese Portrait

Kontakt:

post[at]ralfstreese.de

Ralf Streese war Tontechniker und Kameraassistent. Anschließend arbeitete er zehn Jahre als Kameramann. Seit 1999 ist er als freier Cutter tätig.  Seiner Leidenschaft für Bilder, seinem Gefühl für Dramaturgie und dem richtigen Rhythmus verdanken einige seiner zahlreichen Filme Preise.

Auswahl Preise

Deutscher Kamerapreis Kategorie Schnitt, Dokumentation Screen („Im Labyrinth – Der Musiker Jörg Widmann, 2023)

Grimme Preis („Durch die Nacht“, 2006)

Quandt Medien Preis („Aktie – Die Lust am Geld“ 2000)

Hauptpreis Fernsehen beim Internationalen Festival des spanischen Fernsehens, RTVE („Zu Tisch … In der Extremadura“ 2006)

Hans-Strothoff-Journalistenpreis für Wirtschaftsjournalismus („Ein Laden in Paris“ 2008).

Filmografie (Auswahl)

Rudolf Nurejew in Wien,  52min 2023

Im Labyrinth – Der Musiker Jörg Widmann, 52min 2023

Hélène Grimaud – am 11. September 2001, 52min 2022

Der Karneval der Tiere – Ein Musikstück erzählt, 53min   2022

Das West-Eastern Divan Orchestra in Ramallah,  52min   2022

Martha Agerich in Warschau, 52min   2021

Arthur Rubinstein – Das Abschiedskonzert, 52min   2021

Anna Netrebko und Rolando Villazón singen „La Traviata“, 52min   2020

Im Vorgarten der Karparten, 52min   2020

Metropolen des Balkan, 52min   2019

Der Schah und der Ayatollah, 52min   2019

Maria Callas: Tosca 1964, 52min    2017

Der alte Mann und der Storch, 52min    2017

Leibniz: Auf der Suche nach der Weltformel, 52min    2016

Der Balkan Express, 52min    2016

The Long Road to Siberia, 52min    2014

Wem gehört die Stadt?, 90min    2014

De Gaulle und Adenauer – Eine deutsch-französische Freundschaft, 52min    2013

Vergessene Völker, 43min    2013

Kampf um den Vatikan – Hinter den Kulissen des Konzils, 52min    2012

Die grossen Seebäde, 52min    2013

Fahrt ins Risiko – Die Eisstraße durch Sibirien,  43min    2010

Fahrt ins Risiko – Der Manali-Leh Highway, 43min    2010

Durch die Nacht mit Rankin/Cunning, 43min    2009

Bei Anruf Entdeckung – Fliegende Flüsse, 43min    2009

Der Traum von der Nordostpassage, 43min    2008

Durch die Nacht mit Tod Verow und Rosa v. Praunheim. 52min    2008

Gärten der Meere – Seegraswiesen in Mosambik, 43min    2007

Flussdelphine in Myanmar, 43min    2007

Durch die Nacht mit Thomas D. und Thomas Dybda,  52min    2006

Wüstentour zu den Tuareg, 43min   2006

Die wilden Reiter von Kirgisistan, 43min   2005

Durch die Nacht mit Adam Green und Carl Barat, 52min   2005

Hamam – In den Badehäusern von Istanbul, 43min   2004

Oasen im Eis – Islands heiße Bäder, 43min   2004

Durch die Nacht mit Franka Potente und John Carpenter, 53min   2003

… und immer weiter! Die Geigerin Midori!, 53min   2003

Alexandre Dumas – Erfundenes Leben, gelebter Roman, 61min   2002

Am Rande des Kraters – Vulkanmenschen auf den Philippinen, 52min   2001

Peter Ruzicka – Mein Leben, 43min  2001

Das Geheimnis der Bergkräuter

Das Geheimnis der Bergkräuter

Das Geheimnis der Bergkräuter

China, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz T. 5 x 52 min., 2017

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

in der Servus Tv Mediathek

Kräuter stehen hoch im Kurs – ob in der Medizin, naturnahen Heilverfahren, in Küche und Kosmetik oder als bewusstseinserweiternde Präparate. Besondere Beachtung finden bei Kennern und Konsumenten die Bergkräuter, die in oft unzugänglichen Lagen wachsen und denen aufgrund der eigenen klimatischen Bedingungen ungewöhnliche Kräfte zugeschrieben werden. Die Dokumentationsreihe „Das Geheimnis der Bergkräuter“ führt in diese sagenumwobene Welt der Heilpflanzen. Jede Folge der fünfteiligen Reihe zeigt einen bestimmten Aspekt der Nutzung und stellt dabei dem alpenländischen Raum Bergregionen in aller Welt gegenüber.

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Heilkraft der Kräuter – dabei kommt den Bergkräutern eine besondere Bedeutung zu. Die harten Witterungsbedingungen, die extremen Lagen, in denen sie wachsen, schaffen ihnen einen Nimbus des Außergewöhnlichen und einer verstärkten Wirksamkeit. Doch was ist dran am Mythos der Bergkräuter? Wie groß ist ihre Kraft wirklich? Und was verraten uns mittelalterliche Schriften über deren Heilkraft?

Jahrhundertelang entschieden Heilkräuter über Leben und Tod der Menschen: Arnika heilte die im Kampf Verwundeten, Bibernelle und Beifuß senkten das Fieber, Eisenkraut und Engelwurz beruhigten den Magen. Als Hildegard von Bingen Mitte des 12. Jahrhunderts ihr medizinisches Werk schrieb, war es ihre große Leistung, dieses volkskundliche Wissen und die antike medizinische Tradition miteinander zu vereinen. Nicht erst seit ihrer Heiligsprechung durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2012 boomt die esoterische Abteilung der Pflanzenkunde.

Die Dokumentations-Reihe „Das Geheimnis der Bergkräuter“ will Licht in das mystische Dunkel der Kräuterkunde bringen. Von den Alpen über den Himalaya bis in die Bergwelt der Mayas und Azteken erkunden wir die magische Welt der Berggewächse, sprechen mit Kräuterbauern, Heilern, Historikern und lassen Wissenschaftler die Versprechungen der Kräuterkunde überprüfen. Die Filme wollen nicht rein affirmativ abbilden, was es in der Welt der Bergkräuter zu entdecken gibt, sondern hinterfragen kritisch, was sich hinter dem Boom versteckt. Auf diese Weise entsteht ein heterogenes, faszinierendes Bild über eines der letzten Geheimnisse der Natur.

Die Filme der Reihe sind forschend angelegt. Die Recherche selbst ist ein wesentlicher Bestandteil der Wissenschaftsdokumentationen. Ihre Kulisse sind die Bergpanoramen, in denen die Pflanzen wachsen. Mit ungewöhnlichen Aufnahmen und Perspektiven werden sie in Szene gesetzt.