Eine Polin für Oma

Eine Polin für Oma

Eine Polin für Oma

Ein Film von Mirjana Momirovic und Caroline Haertel, 43min, SWR/ARD 2021

Bis 8.3.22 in der ARD-Mediathek verfügbar

Was bedeutet es, wenn leben nicht mehr allein geht, weil Körper oder Geist nicht mehr mitspielen und die Familie nicht rund um die Uhr für einen da sein kann? Viele holen sich Hilfe aus dem Ausland, engagieren eine Betreuerin. Plötzlich ist sie da: die fremde Frau, permanent präsent, helfend, pflegend – aber eben auch die fortwährend schmerzhafte Erinnerung daran, dass man es allein nicht mehr packt.

Es ist eine emotionale Achterbahn für zwei Menschen, die sich nicht gesucht haben, aber urplötzlich aufeinander angewiesen sind. Der eine, weil er die Hilfe braucht, die andere, weil sie angewiesen ist auf das Geld. Geld für ein besseres Leben – nicht in Deutschland, sondern zu Hause, etwa in Polen. Doch eben dieses Zuhause sehen die Betreuerinnen über lange Zeiträume nicht.

Der Film zeigt die Höhen und Tiefen von durch das Schicksal – Pflegebedürftigkeit hier, Armut dort – erzwungenen Zweierbeziehungen. Nicht zuletzt ist die Betreuung pflegebedürftiger auch ein Geschäft. Der Markt ist für die Angehörigen Pflegebedürftiger nicht leicht zu durchschauen, die Seriosität der Anbieter nicht leicht zu prüfen. In den vergangenen Monaten haben Staatsanwälte umfangreiche Ermittlungen in der Szene aufgenommen. Auch damit beschäftigt sich die Dokumentation.

Generation Greta

Generation Greta

Generation Greta

Ein Film von Thorsten Berrar, 43 min, 3sat 2020
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Noch nie war Widerstand so jung. Nicht nur Studierende, sondern auch Schüler, die mangels Stimmrechts kaum Macht in der Demokratie haben, machen mobil. Corona konnte sie nur aufhalten, aber nicht stoppen.
Und es bleibt eine verkehrte Welt. Dringlicher als je zuvor müssen Schüler_innen zu Erwachsenen sagen, dass sie verdammt nochmal Verantwortung übernehmen müssen, dass sie ihren Job machen sollen. Denn an den Problemen, wegen denen Jugendliche weltweit auf die Straße gingen, ändert sich nichts. Die Hütte brennt immer noch und es reicht nicht, sich ins Nebenzimmer zu flüchten, wie Greta Thunberg einst sagte. Klimakrise, Demokratiekrise, Systemkrise.


Bleibt das Gefühl von Gemeinschaft und Empowerment erhalten oder wird gar verstärkt? Wird aus der dezentralen Bewegung die politische Stimme einer Generation – mit Macht und Einfluss?
Und wie gehen die jungen Menschen ganz individuell und persönlich damit um?

Vier junge Journalist_innen aus den vier Ländern Deutschland, Frankreich, Österreich und Bulgarien begeben sich weiterhin auf eine Reise und versuchen herauszufinden, wo die Konfliktlinien verlaufen. Was will die Jugend? Was wollen die Alten? Wie scharf ist die Trennlinie zwischen den Generationen? Was hat sich durch die neue Gegenwart verändert oder gar verschärft?

Es wird weiterhin eine Reise zu sich selbst. Denn unabhängig von Corona und seinen Folgen bleiben die wichtigen Fragen. Wer ist diese Jugend? Wie groß sind die Gemeinsamkeiten zwischen den Milieus? Besitzt die Generation Greta eine gemeinsame Erzählung, die weit über jeweilige Landesgrenzen hinausreicht?
Der Film bietet eine Vorschau auf die Zukunft. Werden es die zornigen Zwanziger, wie manche Beobachter bereits vor Corona unkten?
Er ist aber auch eine Selbstbetrachtung. Wer sind sie wirklich? Wie gehen sie mit ihren Widersprüchen um? Besitzen sie die Kraft und Ausdauer, aus dem Momentum der aktuellen Bewegungen und wahrscheinlichen Umbrüchen dauerhafte Veränderungen zu gestalten?

Dazu sprechen die vier Autor_innen in ihren jeweiligen Ländern mit Aktivist_innen, mit Schüler_innen und Meinungsmachern.

Die Autor_innen erzählen den Film komplett aus ihrer Sicht. Aus der Sicht der Jugend, deren Zukunft bedroht ist. Dringlich, kämpferisch, zweifelnd. Sie sind gleichzeitig Kommentatoren ihres eigenen Lebens. Denn genau darum geht es.

plan b

plan b

plan b

Autoren: diverse, 30 min, ZDF

Aktuelle Folge


Klima ahoi – Wie Schiffe sauberer werden
Ein Film von Jakob Groth

bis 09.01.2025 in der ZDF-Mediathek verfügbar

„plan b“ ist die Dokumentationsreihe im ZDF, die Geschichten des Gelingens zeigen will und darüber berichtet, welche möglichen Lösungen oder Alternativen für gesellschaftliche Probleme bestehen.

Denn für alles gibt es immer einen anderen Weg, eine neue Perspektive, den sogenannten „plan b“ eben. Dabei will die Sendung die Menschen vorstellen, die an Lösungen und Innovationen arbeiten oder sie schon gefunden haben. Wir präsentieren „Andersmacher“ und „Weitblicker“ mit Visionen, die nicht nur aus Überzeugung heraus, sondern vor allem mit einer entsprechenden Expertise handeln.

Dabei geht es nicht um „heile Welt“. Es geht darum nachzufragen: Welche Ideen gibt es für die Lösung welcher Probleme? Und was sagen Beobachter, Experten und Wissenschaftler zu den Ideen? Wie realistisch sind die Perspektiven? „plan b“ zeigt Erfahrungen mitten aus dem Leben für mögliche neue Wege in unserer Gesellschaft. Die Reihe möchte überraschend sein, zum Staunen anregen mit außergewöhnlichen Geschichten und Menschen, und so das „größere Bild“ liefern.

Bisherige Folgen:

Tolle Knolle – Kartoffeln mit Zukunft
Ein Film von Katharina Meyer und Christina Gantner

bis 31.10.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

 

Bisherige Folgen:

Essen für Alle – Wie wir in Zukunft satt werden
Ein Film von Christina Gantner und Stella Könemann

bis 18.06.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Kaffee Olé – Das Beste von der Bohne
Ein Film von Sarah Mabrouk

Bis 19.01.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Fairohrhasen – Tierisch gute Ostern
Ein Film von Saskia Geisler und Stella Köneman

Bis 11.04.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Leben mit dem Ende – Vom anderen Umgang mit der Trauer
Ein Film von Stella Könemann

Bis 03.04.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Edler Tropfen – Der Wein von morgen
Ein Film von Conny Schulze und Thomas Mudersbach

Bis 06.03.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

So ein Käse – Köstlich, kreativ und klimafreundlich
Ein Film von Annie Hofmann und Katrin Kleemann

Bis 07.02.2024 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Fair und Flauschig – Die Wolle von morgen
Ein Film von Lydia Meyer und Philipp Juranek

Bis 29.11.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Lust auf neues Leder – Häute aus Apfel, Biobüffel und Kaktee
Ein Film von Felix Franz

Bis 4.10.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Wir machen Politik – Mitreden, mitgestalten, mitentscheiden
Ein Film von Lena Breuer, Saskia Heim und Sybille Koller

Bis 16.09.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Auf nachhaltigen Pfoten – Verantwortungsvolle Haustierhaltung
Ein Film von Frauke Vogel und Sybille Koller

Bis 20.07.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Sparsam und sauber – Strom aus der Nachbarschaft
Ein Film von Conny Schulze

Bis 19.05.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Kampf gegen die Flut – Küstenschutz gegen Klimawandel
Ein Film von Christina Gantner und Philipp Juranek

Bis 03.05.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Wärme dank Hanf und Hightech – Neue Wege zur Energiewende
Ein Film von Frauke Vogel

Bis 22.03.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Mit der Kraft der Natur – Die Rohstoff-Revolution
Ein Film von Stella Könemann und Felix Franz

Bis 24.02.23 in der ZDF-Mediathek verfügbar

Stadt, Land, Flut – Neue Methoden bei Hochwasser
Ein Film von Stefanie Fleischmann und Alois Berger

Heimvorteil – Sicher produzieren auch in Krisen
Ein Film von Stella Könemann

Verwenden statt verschwenden – Neue Ideen für den Abfall
Ein Film von Saskia Heim

Es geht um die Wurst – Genuss mit Verantwortung
Ein Film von Stella Könemann und Sybille Koller

Wirtschaft, die gut tut – Wie Unternehmen die Zukunft planen
Ein Film von Sybille Koller

Nikotin – Droge mit Zukunft

Nikotin – Droge mit Zukunft

Nikotin – Droge mit Zukunft

EIn Film von Bärbel Merseburger-Sill, ZDF/Arte, 90 min.

Viele versuchen jahrelang, mit dem Rauchen aufzuhören und kommen einfach nicht von der Zigarette los. Nikotinpflaster, Hypnose, Kurse – nichts scheint zu helfen. Jetzt aber gibt es ein neues Wundermittel, mit dem Raucher ihre Sucht endlich überwinden können: Elektronische Innovationen wie E-Zigarette und Tabak-Erhitzer sollen es richten. Hier werden Flüssigkeiten oder Tabak nur erhitzt und nicht verbrannt. Vertreter der Industrie sprechen von einer Schadstoffreduzierung von bis zu 95 Prozent.

Doch nicht erst seit die rätselhafte Lungenkrankheit Evali in den USA zahlreiche Todesopfer forderte, zweifeln Kritiker der Tabakindustrie an den neuen Produkten. Noch seien die gesundheitlichen Folgen des Dampfens viel zu wenig erforscht, sagen sie. Ob das elektronische Rauchen tatsächlich weniger gesundheitsschädlich sei, steht schlichtweg noch nicht fest. Erste Studien amerikanischen Universitäten beweisen gar das Gegenteil: Bei Mäusen verursachte der Dampf der elektronischen Zigaretten Krebs.

Zudem kritisieren sie die Werbestrategien der Industrie: Angeblich konzentrieren sich die Spots auf erwachsene Raucher, die von der Tabak- auf die gesündere E-Zigarette umsteigen sollen. Bei genauerem Hinsehen zeige sich aber, dass das Marketing auf Teenager abziele, die dazu gebracht werden sollen, mit dem Rauchen anzufangen.

Je jünger Menschen Nikotin konsumieren, desto nachhaltiger verfestigt sich die Sucht nach der Droge – diese Erkenntnis findet sich in internen Dokumenten der großen Zigarettenfirmen schon in den 60er Jahren. Ganz ungehemmt spricht die Industrie auch dort junge Menschen an, wo der Staat keine Regularien zum Nichtraucherschutz etabliert hat: etwa in Schwellenländern wie Indonesien. Hier werden neue Marken gelauncht und Tabakzigaretten beworben wie in Europa Mitte des letzten Jahrhunderts.

Nikotin ist eine gefährliche Droge, ihr Suchtpotential wird von Ärzten mit dem von Heroin verglichen. Aber allen Warnhinweisen zum Trotz: Ob in der herkömmlichen Form der Tabakzigarette oder im modernen Gewand des Verdampfers – Nikotin ist eine Droge mit Zukunft.

Corona Diaries

Corona Diaries

Corona Diaries

Ein Film von Elke Sasse u.a., 43 / 60 / 73 min, Arte/RBB/DW 2020
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Corona hat unser Leben verändert. Und unser Zeitempfinden. Am 9. März erklärte Italien das ganze Land zur Sperrzone, ab 16. März ging Deutschland in den Lockdown. Das alles kommt uns vor, als sei es schon ewig her.  

Die Dokumentation „Corona Diaries“ zeichnet 30 Tage der Pandemie nach – anhand von Material, das Protagonisten in aller Welt mit ihrem Handy gedreht haben. Sie erzählen ihren ganz persönlichen Alltag in Form eines globalen Videotagebuches: Die Krankenschwester auf der Corona-Station in Spanien, die Virenforscherin in Frankreich oder der LKW-Fahrer aus Deutschland; der Fotograf im Iran, der Student in China und der Bauarbeiter in Indien; das junge Mädchen im Flüchtlingslager in Griechenland, der Aktivist in Sao Paolo oder der Lieferbote in New York.  

Was soll man machen, wenn nichts mehr geht, wenn die Läden und Büros geschlossen sind, die Straßen leer oder ganze Regionen unter Quarantäne gestellt werden? Wohin mit der Angst, der Ungewissheit, mit der Langeweile, der Unzufriedenheit, wenn die Freunde nicht mehr erreichbar sind? Das Handy bleibt. Ihm vertrauen Menschen ihre Gedanken an, mit ihm dokumentieren sie, was sich verändert.  

So erleben wir, was jenseits der Fakten liegt: Die Leere, die Langeweile, die Furcht vor der Infektion, die Sorge um den Job und die Existenz; ihre Wohnung, ihre Straße, ihre Stadt; die große Welt, die in die kleine reicht, mit Nachrichten, Verordnungen, Veränderungen. Und wir nehmen teil am neu entdeckten Miteinander, den kleinen Hoffnungszeichen. 

„Corona Diaries“ ist ein persönliches und authentisches Dokument dieses weltumspannenden Ereignisses im Zeitraffer. 

Redaktion ARTE/RBB: Dagmar Mielke

Redaktion RBB: Ute Beutler

Redaktion DW Deutsche Welle: Hanne Kehrwald, Frauke Sandig

 

Corona Diaries Online

Die „Corona Diaries“ sind ein multimediales Online- und TV-Projekt. Eine Reihe von Social Videos sind bei ARTE veröffentlicht und die Deutsche Welle hat sie in vier Sprachen adaptiert:

ARTE Mediathek (Deutsch)
DW Documentary’s YouTube channel (auf Englisch)
DW Documentary’s Instagram (Englisch)
DW Documental (Spanisch)
DW Documentary Arabic (Arabisch)