Der illegale Film

Der illegale Film

Der illegale Film

Ein Film von Martin Baer und Claus Wischmann, 80 min., 2018
 

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„Der illegale Film
– Ich seh‘ die Welt vor lauter Bildern nicht“

Mein Haus.
Ihr Auto.
Unsere Strasse.

Klare Sache: Eigentum.

Aber wem gehört eigentlich das Foto von meinem Haus?
Die Farbe Ihres Autos?
Das Bild unserer Strasse?

Seit es Menschen gibt, benutzen wir Bilder, um uns ein Bild von der Welt zu machen. Heute filmt und fotografiert sich die Menschheit wie nie zuvor. Zwei Milliarden Fotos werden Tag für Tag in die Netzwerke hochgeladen. Über 45 Milliarden Kameras bilden uns und die Welt im Jahr 2020 ab. Wie gehen wir damit um, wenn die Welt und ihr Abbild verschmelzen?

„Der illegale Film“ zeigt, wie schnell und tiefgreifend sich unser Umgang mit Bildern verändert: Welche Bilder werden wir zu sehen bekommen und wie wird der Zugang dazu geregelt? Wie wird das unsere Beziehungen zueinander beeinflussen? Wie werden die neuen Technologien unser Bild der Welt prägen? Wie werden wir uns in einer Welt bewegen, in der „Realität“ und „Bild“ nicht mehr zu unterscheiden sind?
Nach dem international erfolgreichen und auf über zwanzig Festivals mit Preisen ausgezeichneten „Kinshasa Symphony“ ist „Der illegale Film“ die zweite Zusammenarbeit von Martin Baer und Claus Wischmann.

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Kirche ohne Priester?

Kirche ohne Priester?

Kirche ohne Priester?

Ein Film von Stefan Pannen und Jonas Daniels, 43 min. WDR/ARD 2018
Die katholische Kirche ist in der Krise. Finanzskandale erschüttern mehrere Bistümer, immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus, mangels Nachwuchs sind viele Priesterseminare geschlossen, die Zusammenlegung von Pfarrgemeinden bringt die verbliebenen Gläubigen auf die Barrikaden. Ist die Kirche in Deutschland am Ende? Die Dokumentation von Stefan Pannen und Jonas Daniels erkundet, wo sich die katholische Kirche erneuert: an sozialen Brennpunkten wie in Frankfurt-Höchst, wo sie sich aus dem Gotteshaus hinaus zu den Menschen begibt, im Kampf von Gemeindemitgliedern in der Eifel um den Erhalt ihrer Pfarreien, in der Schweiz, wo Frauen am Altar stehen dürfen und im Amazonasgebiet, in dem mit dem Segen aus Rom verheiratete Männer die Gemeinden anleiten. Die Volkskirche der Vergangenheit wird sich auf diese Weise nicht mehr herstellen lassen, aber womöglich eine Kirche, die, den Menschen zugewandt, eine Chance hat, zu überleben.
Einzug von Priestern in die Kirche

Schatzkammer Berlin – die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Schatzkammer Berlin – die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Schatzkammer Berlin - die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Ein Film von Dag Freyer, 90 min. China, Kamerun, Russland, Deutschland, DW/rbb/arte 2018

Berlin hat eine einzigartige Schatzkammer: die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, eine der fünf großen Universalsammlungen der Welt. Zu ihr gehören 15 Museen mit über fünf Millionen Objekten, die von der Steinzeit bis zur zeitgenössischen Kunst alle Sparten der kulturellen Überlieferung umfassen. Zu den „Stars“ der gigantischen Sammlung zählen die Büste der Nofretete im Neuen Museum, Hans Holbeins Porträt des Kaufmanns Georg Gisze in der Gemäldegalerie und die Installation „Das Kapital“ von Joseph Beuys im Hamburger Bahnhof.

Die Berliner Museen stellen nicht nur aus, sie suchen auch nach Antworten auf die großen Fragen der Menschheit: Wie können wir die Welt und ihre Ressourcen erschließen und doch im Einklang mit ihr Leben? Wie gehen wir verantwortungsvoll mit der eigenen Geschichte um? Und wie können wir mit Hilfe unseren reichen kulturellen Erbes die Wirklichkeit besser verstehen und gestalten? Regisseur Dag Freyer enthüllt die Geheimnisse der spektakulärsten Kunstobjekte, zeigt die Arbeit der Museumsmacher, begleitet Archäologen nach China und reist mit einem Kurator nach Kamerun. Die Berliner Museen offenbaren sich so nicht nur als Tempel der Schönheit und hochmoderne Forschungszentren, sondern auch als ein Hort unendlich vieler Geschichten.

Peter Scholl

Peter Scholl

Peter Scholl

Autor
Caroline Haertel

Kontakt:

arbeit[at]scholltv.de

Peter Scholl ist freier Autor, Realisator und Regisseur aus Berlin. Er studierte Publizistik und Germanistik an der FU Berlin. Beim Sender Freies Berlin volontierte er und arbeitet seitdem vor allem für das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ARD, arte, DW, KiKa, NDR, rbb, WDR, ZDF), aber auch für die Privaten.

Sein Themenspektrum ist weit gefächert, hat aber immer den Menschen im Mittelpunkt. Er realisierte bisher zahlreiche Reportagen, Dokumentation, Dokusoaps, Unterhaltungs-Shows oder auch Geschichts-Chroniken.

(Auswahl Reportagen und Dokumentationen)

„Paul van Dyk – God is a DJ?” (arte, 2002)
(mit Thorsten Klauschke)

„Durch die Nacht mit Fatih Akin und Thea Dorn / Istanbul“ (arte, 2003)
(mit Hanna Leissner)

„Kreuzquer und drumherum. Die Berliner S-Bahn“ (RBB, 2004)

„Albert Einstein Superstar“. (arte, 2005)

„Frohsinn, Fernsehen und Faschismus. Die braune Mattscheibe“. (RBB, 2005)
(mit Julia Oelkers)

„Neuss Deutschland – der Querulant der Republik“. (RBB, 2006)
(mit Julia Oelkers)

„Berliner Nacht-Taxe“. (RBB, 2007 – 2009)
(im Wechsel mit Thorsten Klauschke)

„1968 – Westberlin“. (RBB, 2008)
(mit Julia Oelkers)

„himmelhoch und abgrundtief – Berlin von oben und unten“. (RBB, 2008)

„Sperranlagen, Todesstreifen & Schiessbefehl – Wo war die Berliner Mauer?“. (RBB, 2009)
(mit Dagmar Wittmers)

„Geschichten aus Mitte“. (RBB, 2010)

„Mauerjahre – Leben im geteilten Berlin“. (RBB, NDR, WDR, DW-tv, div. Folgen, 2011)

„Kesslers Expedition“. RBB, div. Folgen, 2011 – 2019)

„Unter fremden Decken – Auf der Suche nach dem besten Sex der Welt“. (Pro7, 2011)
(mit Kathrin Dapper)

„Mianzi Rei – My Legs My Gears”. (Kurzfilm, 2014. Gewinner des VELOBerlin Film Award)

„Berlin mit der U-Bahn erfahren – die U2“. RBB, 2015)
(mit Jens Rübsam)

„Füchse in der Stadt – Das geheime Leben unserer wilden Nachbarn“. RBB, 2015)

„Fou Du Vélo”. (Kurzfilm, 2016)

„Berlin mit der U-Bahn erfahren – die U6“. RBB, 2016)

„Berlin bei Nacht erfahren“. (RBB, 2017)

„Berlin mit der Straßenbahn erfahren: Die M10“. (RBB, 2018)

„Trauminseln – Mit dem Rad auf …“: Korsika/Kreta/Irland/Island. (arte/rbb, 2019)

„Schicksalsjahre – Das Jahr 1983“. (RBB, 2019)

„Schicksalsjahre – Das Jahr 1984“. (RBB, 2019)

„Showtime Herr Kessler!“. (RBB, 2019 – 2021)

„Flug über Berlin – Die Mauer damals und heute“. (RBB, 2019)

„Schicksalsjahre – Das Jahr 2000“. (RBB, 2020)

„Loveparade – Als die Liebe tanzen lernte“. (ARD, 2020)

„Rad auf Achse – 1.000 Kilometer Brandenburg“. (RBB, 2020)

„Unterwegs in… Berlin-Mitte“. (RBB, 2021)

„Schicksalsjahre – Das Jahr 2011“. (RBB, 2021)

„Unser Verein: Ha, Ho, He! Hertha BSC!“. (RBB, 2021)

plan b: „Besser Bauen- Nachhaltige Werkstoffe mit Zukunft“. (ZDF, 2024)

plan b: „Ackern gegen den Klimawandel – Landwirtschaft der Zukunft“. (ZDF, 2024)

„Getrennt in den Farben – vereint in der Sache. Queer Football Fanclubs“. (im Rahmen des Kulturprogramms zur EURO 2024. Gefördert durch die Stiftung Fußball und Kultur Euro 2024)

Cuisine Royale auf Schloß Artstetten in Österreich

Cuisine Royale auf Schloß Artstetten in Österreich

Cuisine Royale auf Schloß Artstetten in Österreich

Ein Film von Wilma Pradetto, arte, 30 min.

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Cuisine Royale ist zu Gast bei Fürstin Anita Hohenberg und ihrer Familie auf Schloss Artstetten in Niederösterreich. Zum Geburtstag ihrer Tochter, Gräfin Alix, interpretiert Starkoch Johann Lafer Lieblingsrezepte der Habsburger neu – mit Zutaten aus der Region. Das märchenhaft anmutende Schloss war einst Sitz und Sommerresidenz des Hauses Habsburg und ist heute Ruhestätte des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich, der am 28. Juni 1914 in Sarajevo ermordet wurde.