Konfliktzone

Konfliktzone

Konfliktzone/ Decoding Conflicts

Autoren: diverse, 26 min, berlin producers & storyline im Auftrag des ZDF und DW, in Zusammenarbeit mit arte

Konfliktzone: Huthi-Rebellen im Jemen

Ein Film von Martin Koddenberg und Lina Schuller

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Der Jemen am südlichsten Zipfel der Arabischen Halbinsel gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Eigentlich ein Land mit einer reichen Kultur und Historie, herrscht hier nach 10 Jahren Bürgerkrieg bittere Not: zerstörte Städte, fehlende Versorgung, systematische politische Repression. Eine verlorene Generation von Kindern wächst ohne Schulbildung, ohne medizinische Versorgung und ohne Nahrung auf. Hilfslieferungen werden blockiert, geplündert oder auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Das Elend des Landes geht auf das Konto der radikal-islamischen Huthis. Seit Jahren kämpft die Miliz gegen die international anerkannte Regierung des Jemen. Über 400.000 Menschen starben bereits an den Folgen des Krieges. Mehr als 20 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – rund die Hälfte der Bevölkerung.

Seit Oktober 2023 ist aus dem lokalen Konflikt ein regionaler geworden: Seither greifen die Huthis verstärkt internationale Handelsschiffe im Roten Meer an – offiziell, um die Palästinenser im Gaza-Krieg gegen den Erzfeind Israel zu unterstützen.

Trotz jahrelanger Luftschläge und internationaler Interventionen gelang es weder Saudi-Arabien noch der UN-gestützten Regierung, die Huthis zu besiegen. Die Miliz hat sich im Chaos des Bürgerkriegs zur dominierenden Kraft im Land entwickelt. Geschickt nutzt sie Krieg, Religion und Notstand, um ihre Macht weiter auszubauen – und sich als Bollwerk gegen den Westen zu präsentieren.

Ohne Waffenstillstand und eine neue politische Strategie droht der Jemen, immer weiter zwischen Blockade, Gewalt und internationaler Einflussnahme zerrieben zu werden.

Konfliktzone: Transnistrien – Pulverfass im Osten Europas

Ein Film von Martin Koddenberg und Lina Schuller

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Wilde Wege Georgien

Transnistrien ist ein Landesteil der Republik Moldau, faktisch jedoch ein Staat im Staat – mit eigener Flagge, eigener Währung und eigener Regierung. Die selbsternannte Republik ist international nicht anerkannt, aber seit Jahrzehnten politisch, wirtschaftlich und militärisch eng mit Russland verflochten. Rund 1.500 russische Soldaten sind dauerhaft in der Region stationiert. Im Frühjahr 2022 kommt es zu Explosionen und Angriffen auf Behördengebäude – kurz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Ein Zufall?

Der sogenannte „eingefrorene Konflikt“ zwischen Transnistrien und der Republik Moldau birgt erhebliches Eskalationspotenzial. Während die Regierung in Chisinau einen pro-europäischen Kurs verfolgt, halten viele Menschen in Transnistrien an Russland fest, trotz tiefer Armut im Land.

Die Wirtschaft der Region wird von einem mächtigen Oligarchen-Netzwerk dominiert. Kritiker sprechen von einem System gegenseitiger Absicherung zwischen Wirtschaft, Politik und pro-russischen Machtstrukturen. Bis Anfang 2025 beruhte Transnistriens Ökonomie auf kostenlosem Gas aus Russland – obwohl rund 80 Prozent der Exporte in die EU fließen. Ein paradoxes Konstrukt. Die Energiekrise nach dem Gasstopp hat die Spannungen in der Region verschärft. Spätestens seit Moldau 2022 den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten hat, rückt die lange vergessene Region wieder ins Zentrum geopolitischer Machtspiele.

Während Oligarchen und prorussische Akteure auf Destabilisierung setzen, wächst der Druck auf die moldauische Regierung – und auf Europa, klar Stellung zu beziehen.

Konfliktzone: Mexiko – Krieg der Drogen-Kartelle

Ein Film von Martin Koddenberg

jetzt in der arte-Mediathek.

Ein Jugendlicher in Mexiko mit einem Gewehr. Viele Drogenkartelle rekrutieren gezielt minderjährige Jungen – oft aus armutsgeprägten Regionen ohne Bildungs- oder Berufsperspektive.
Schematische Darstellung von Joaquín "El Chapo" Guzmáns Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis Altiplano im Juli 2015. Der Tunnel war rund 1,5 km lang, mit Belüftung, Licht und Schienen ausgestattet – Ausgang: direkt unter der Duschzelle seiner Zelle.

Mexiko steht seit Jahrzehnten im Zentrum  eines eskalierenden Drogenkriegs. Über 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Drogenkartelle kontrollieren weite Teile des Landes, während der Staat von Korruption zerfressen und von Ohnmacht gelähmt ist.

In Städten wie Tijuana, Culiacán oder Doctor Coss liefern sich bewaffnete Banden Gefechte mit selbstgebauten „Narco-Tanks“. Massengräber in Wohngebieten sind keine Ausnahme. Viele Opfer bleiben namenlos. Wer verschwindet, war oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Mexiko ist ein zentrales Transitland im globalen Drogennetzwerk. Kokain aus Südamerika, Methamphetamin aus inländischen Laboren und die synthetische Droge Fentanyl gelangen von hier aus in die USA und weiter nach Europa, Asien und Afrika. Im Gegenzug fließen Geld und Waffen zurück. Der illegale Handel ist ein Milliardengeschäft – und macht die Narco-Bosse zu mächtigen Akteuren.

Die Kartelle rekrutieren gezielt junge Männer aus armen Regionen, versprechen Einkommen, Aufstieg und Schutz. Sie unterwandern Behörden, Justiz, Polizei und Militär. Der Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa zeigte 2014, wie eng organisierte Kriminalität und staatliche Stellen kooperieren.

Die Gewalt ist systemisch. Die Angst – allgegenwärtig. Doch der Konflikt betrifft längst nicht nur Mexiko. Die USA als Hauptzielland der Drogen aus Mexiko erhöhen den Druck – und schließen militärisches Eingreifen nicht mehr aus.

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Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Autoren: diverse, 26 x 30 min, ZDF/ARTE
Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Aktuelle Folge

Pfirsiche und Aprikosen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Seit über zwanzig Jahren reist die Kulinarik-Reihe „Zu Tisch“ zu unseren europäischen Nachbarn und schaut ihnen in die Töpfe. Dabei werden aus dem, was die Natur hergibt, kulinarische Köstlichkeiten zubereitet und genossen. Für vertiefende kultur-historische oder ernährungsphysiologische Exkurse bleibt aber oft keine Zeit. Die neue Reihe Zu Tisch mit Lucie will das ändern.

Die junge, deutsch-französische Köchin Lucie Fischer-Chapalain, die ihre Ausbildung u. a. in der Theaterklause in Potsdam absolviert hat, schaut sich Obst und Gemüse genauer an und liefert unterhaltsam und kurzweilig kulinarisch-wissenschaftlichen Content dazu: Was sind Bergamotten? Schmecken Rosen? Und warum braucht es das Salz in der Suppe?

Zu Tisch mit Lucie informiert über Anbaumethoden, Ernährungsphysiologie und chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln. Und natürlich verrät Lucie in jeder Folge Kitchen Hacks, mit denen sich authentische Spezialitäten und Leckereien aus ganz Europa mit Zutaten von heimischen Märkten oder aus dem Supermarkt nachkochen und neu interpretieren lassen.

Lucie Fischer-Chapalain, Jahrgang 2002, hat gerade ihre Kochausbildung in Potsdam beendet. Die gebürtige Bretonin mit deutsch-französischen Wurzeln träumte schon als Kind davon Köchin zu werden. Sie liebt es, anderen eine Freude zu machen und mit unterschiedlichen Produkten und Zubereitungstechniken zu experimentieren: „Das geht beides leider nicht immer zusammen! Wenn ich experimentiere, dann kann es auch mal etwas schräg werden“. Beim Kochen folgt Lucie keiner kulinarischen Schule. „Ich mag die bodenständige Küche und überlege mir, was ich mit den Produkten anfangen kann, die ich vor Ort finde“. – Genauso, wie ihre Familie es früher mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten in der Bretagne gemacht hat.

Für ihren kreativen Umgang mit Zutaten hat die junge Köchin bereits Preise wie den KochCup oder den Rudolf Achenbach Preis gewonnen. Lucie sprudelt nur so vor Ideen. Mit einer Kindheitsfreundin möchte sie in Zukunft ein – beziehungsweise mehrere – Restaurants eröffnen und sich dabei für die Gleichberechtigung der Frauen in der Küche einsetzen. Zunächst aber begibt sie sich für die ZDF/ARTE-Reihe „Zu Tisch mit Lucie“ auf Spurensuche in die Welt der Lebensmittel und Kochtraditionen.

Bisherige Folgen

Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Melonen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Eis

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Ostern und Eier

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Pasta

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Fermentation

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Lucie zeigt eine weihnachtliche Variante des Klassikers „Arme Ritter“

Weihnachtsbäckerei

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Brot

Film von Malte Fischer und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Feigen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Chili

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Cranberry

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Walnüsse

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Grünkohl

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Honig

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Wildkräuter

Ein Film von Malte Fischer und Tracy Kamphus

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Pilze

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Käse

Ein Film von Charlotte Aebischer & Tracy Kamphus

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Linsen

Ein Film von Marit Christenfeldt und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Bananen

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Austern

Ein Film von Tracy Kamphus und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Tomate

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Zuckerrohr

Ein Film von Tracy Kamphus und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Kräuter der Provence

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Teigtaschen

Ein Film von Ulrike Neubecker und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Aloe Vera

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Lucies frittierte Kartoffelklöße sind gefüllt mit Sauce Rouille.

Safran

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Spargel

Ein Film von Marit Christenfeldt und Ulrike Neubecker

In der arte-Mediathek.

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Oliven

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Äpfel

Ein Film von Marit Christenfeldt und Charlotte Aebischer

In der arte-Mediathek.

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Salz

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Rosen

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Aus dem Meer: Algen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Bergamotte

Ein Film von Marit Christenfeldt

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Zu Tisch

Zu Tisch

Zu Tisch

Autoren: diverse, 26 min, ZDF/arte

Aktuelle Folge

Zu Tisch:

Ustica

Emanuela Casentini

in der arte-Mediathek.

 

 

Zu Tisch in Nordmazedonien, die Familie sitzt gemeinsam am Esstisch
„Zu Tisch“ geht dahin, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die Regionen Europas, in denen bis heute  authentisch zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben. Anders als die gängigen Formate mit ihren Sterneköchen macht „Zu Tisch“ sinnlich erfahrbar, was Küche und Kochen für ganz normale Menschen in Europa bedeutet. Die Autor:innen spüren auf ihren kulinarischen Reisen immer Neues auf, entdecken Vergessenes wieder und tauchen ein in die Küchen- und Alltagskultur. Ob Bauern, Fischer, Winzer, Handwerker oder Hausfrauen, ihre Kochkünste teilen sie immer gern mit anderen.

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Letzte Folgen

Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Aargau

Ein Film von Hanna Leissner

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Asturien

Ein Film von Friederike Schlumbom

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Ålandinseln

Ein Film von Holger Preuße

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Kreta

Ein Film von Chrysanthi Goula und Stella Könemann

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Madeira

Ein Film von Carsten Heider

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien
Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Meteora

Ein Film von Elke Sasse

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Wien

Ein Film von Verena Mayer

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Nordbaden

Ein Film von Hanna Leisner

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Nordmazedonien

Ein Film von Sebastian Saam

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Schwarzmeerküste

Ein Film von Gordian Arneth

Auf YouTube verfügbar.

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Galiläa

Ein Film von Antje Behr

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Montafon

Ein Film von Wilma Pradetto

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Zu Tisch in Wales mit 2 Protagonisten

Wales

Ein Film von Britta Rating

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Zu Tisch auf Lanzarote, Protagonistin schneidet Aloe Vera

Lanzarote

Ein Film von Alba Vivancos Folch

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Zu Tisch in Maremma: Vater kocht mit seinen beiden Kindern

Maremma

Ein Film von Emanuela Casentini

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Ischia

Ein Film von Britta Rating

Rezepte aus der Sendung in der arte-Mediathek.

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Kürbisse in Bordelais<br />

Bordelais

Ein Film von Sonja Fröhlich

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Straßburg

Ein Film von Verena Mayer & Jakob Groth

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Røros

Ein Film von Stella Könemann

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Mittelfranken

Ein Film von Hanna Leissner

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Spionagefall Robert Oppenheimer

Spionagefall Robert Oppenheimer

Spionagefall Robert Oppenheimer

Ein Film von Bertina Henrichs. Hergestellt von Berlin Producers Media in Koproduktion mit Acqua Alta im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE.

Als die USA in den Jahren von 1943-45 in Los Alamos in New Mexico die Atombombe entwickelten, standen der Leiter des Projektes, J. Robert Oppenheimer, und seine Mitarbeiter unter enger Beobachtung sowohl durch das FBI als auch durch Spione der Sowjetunion. Aus Anlass des 80.Jahrestages der Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki rekonstruiert die TV-Dokumentation den „Spionagefall Oppenheimer“.

Die Entwicklung der amerikanischen Atombombe in Los Alamos verlief unter strengster Geheimhaltung. Trotzdem wurde das Projekt „Manhattan“ von Spionen beider Seiten bespitzelt. Das FBI beschattete den Leiter der Operation, Robert Oppenheimer, bereits seit seiner Zeit als Professor in Berkeley und setzte dies auch in Los Alamos und in den Jahren danach fort, als er sich für eine internationale Kontrolle der Atomwaffen einsetzte.  In der Anhörung durch die Atomenergiekommission, die damit endete, dass Oppenheimer der Zugang zu atomaren Geheimnissen entzogen wurde, versorgte das FBI die Anklage mit über 7000 Seiten Abhörprotokollen – und verwanzte obendrein während des ganzen Verfahrens das Telefon seiner Anwälte.

J. Robert Oppenheimer

Doch auch die Gegenseite hatte ihn im Visier. Der deutsche Physiker Klaus Fuchs, ein enger Mitarbeiter Oppenheimers, spionierte für die Sowjetunion in Los Alamos. Außer ihm waren noch drei weitere Spione am „Manhattan Project“ beteiligt. Theodore Alvin Hall, Deckname MLAD, übergab schon 1944 wichtiges Material über die Implosions-Methode und andere Aspekte der Konstruktion einer Atombombe an die Sowjetunion. Er wurde bereits 1950 verdächtigt, bestritt aber zu jener Zeit alle Anschuldigungen und wurde nie verurteilt. Der letzte der russischen Spione, Oscar Seborer, wurde erst vor wenigen Jahren enttarnt.

Der Film rekonstruiert, wie das Klima des Misstrauens und die Beschattung durch beide Seiten die Entwicklung der Atombombe beeinflusste, wie der Mensch Oppenheimer davon geprägt wurde und was dies für den sich entwickelnden Kalten Krieg bedeutete.

Afrikas Berge

Afrikas Berge

Afrikas Berge

Autoren: diverse, 43/52 min, SR/Arte

Afrikas Berge – Südafrika: Drakensberge

Ein Film von Julie Pillay Laurenz und Gordian Arneth 

 

Südafrika ist nicht nur durch seine weiten Savannen, sondern auch durch beeindruckende Gebirgszüge geprägt. Die markanten Felsen der Drakensberge, deren Silhouetten an Drachenstacheln erinnern, gaben dem größten Gebirgszug des Landes seinen Namen. Bergführerin Zee Ndaba, eine der ersten Schwarzen Südafrikanerinnen in ihrem Beruf, inspiriert junge Menschen in den umliegenden Dörfern zum Wandern und zeigt ihnen die Schönheit ihrer Heimat. Geologe Digby Gold erklärt die Entstehung dieses Gebirges, das durch vulkanische Eruptionen entstand. Der Klimawandel und steigende Temperaturen stören das Gleichgewicht der Ökosysteme. Biologen der Free State Universität erforschen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Drakensberge.

Afrikas Berge – Uganda: Ruwenzori Gebirge

Ein Film von Adama Ulrich 

Wilde Wege Georgien

​Es ist ebenso atemberaubend wie unerwartet: Nördlich des Äquators erhebt sich aus dem Tropenwald in Uganda ein mit Gletschern bedecktes Gebirge – das Ruwenzori Gebirge. Es ist mit 5109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas und bildet die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 1991 wurde in Uganda der Ruwenzori Nationalpark gegründet, um den Regenwald und die Tiere, die darin leben, zu schützen. Darunter zahlreiche Affenarten, Antilopen und eine Vielzahl schillernder Vögel.

Am Fuße der Berge erstreckt sich der Queen Elisabeth Nationalpark. Er gilt als einer der schönsten Parks Afrikas. Die Ausläufer des Ruwenzori Gebirges sind von hier aus gut sichtbar. Mit knapp 100 Säugetier- und über 600 Vogelarten gilt er als besonders artenreich. Eine Besonderheit sind die auf Bäume kletternden Löwen. Von dort oben können sie ihre Beute besser beobachten und haben einen schattigen Platz.

Afrikas Berge – Tansania: Kilimandscharo und Mount Meru

Ein Film von Carsten Heider

Wilde Wege Georgien

Mit seinen knapp sechstausend Metern ist der Kilimandscharo nicht nur der mit Abstand höchste Berg Afrikas. Er ist auch das Wahrzeichen Tansanias und steht symbolisch für einen ganzen Kontinent. Für die Einheimischen ist der Berg weiblich, weil sie sich so oft schüchtern in Wolken hüllt. Außerdem ist sie bescheiden, denn Kilima ist Suaheli und bedeutet kleiner Hügel. Njaro ist ein Ortsname, steht in der Sprache der Einheimischen für Wasser und deutet auf die Bedeutung des Berges als Lebensspender in der Region hin. An seinen Hängen fallen deutlich mehr Niederschläge als in den weiten Ebenen, die den Berg umgeben.

In Sichtweite von Afrikas höchstem liegt der wohl schönste Berg Tansanias: der Mount Meru. Wie sein großer Nachbar ist auch er vulkanischen Ursprungs. Mit seinen 4.562 Höhenmetern gilt er aber als etwas leichter zu besteigen.

Zwischen den beiden Vulkanen liegt ein Höhenzug, der die meisten europäischen Mittelgebirge deutlich überragt. Fruchtbares Hochland vulkanischen Ursprungs, Lebensraum zahlreicher bedrohter Arten und Siedlungsgebiet der Massai. Große Teile des einst kriegerischen Volkes, leben hier bereits seit Jahrhunderten, pflegen alte Traditionen und ziehen noch heute mit ihren Herden durch die dünn besiedelte Gegend.

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Afrikas Berge – Madagaskar: Andringitra- und Ibity-Massiv

Ein Film von Friederike Schlumbom

Wilde Wege Georgien

Vor über 90 Millionen Jahren vom Festland getrennt, entwickelte sich auf Madagaskar eine unvergleichliche Artenvielfalt. 5 % aller weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Der Film nimmt das 2600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen über 1.000 Pflanzenarten und artenreichen Tierwelten sowie das 2300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für Aloe-Vera- und Heilpflanzen, in den Fokus.

Doch Madagaskars Wälder sind bedroht: Jährlich verschwinden durch Brandrodung 120.000 Hektar Wald. Bereits 75 % der ursprünglichen Pflanzenarten sind verloren. Armut zwingt die Bevölkerung, auf Holzkohle und Rodungen zurückzugreifen.

Der Film porträtiert Hoffnungsträger: den französischen Umweltschützer Gilles Gautier, der am nordwestlichen Rand des Andringitragebirges 2,2 Millionen Bäume pflanzte. Seine Baumschule wird nun von der jüngeren Generation weitergeführt. Auch Tourismus kann helfen, Armut zu bekämpfen und Madagaskars Biodiversität zu schützen. Spektakulär wird es mit Ines Pappert, vierfache Weltmeisterin im Eisklettern, die die 800 Meter hohe Steilwand des Tsaranoro in einem Tag erklimmen will. Gleichzeitig arbeitet die NGO „Ny Tanintsika – Feedback Madagascar“ daran, den Primärwald im nordöstlichen Andringitra-Gebirge zu schützen und Tiere wie Lemuren und Chamäleons vor illegalem Handel zu bewahren. Im Ibitygebirge ernährt der endemische Tapia-Baum die Seidenraupe, deren Seide eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung bietet. Und der Biologielehrer Antoni Razafimahefa bringt Schulkindern das Wissen über wertvolle Heilpflanzen der Region näher.

 

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