Stalino – Geschichten einer besetzten Stadt

Stalino – Geschichten einer besetzten Stadt

Stalino - Geschichten einer besetzten Stadt

Ein Podcast von dekoder in Kooperation mit: Professur für Osteuropäische Geschichte der Universität Heidelberg. Produziert von: Berlin Producers Media

„Stalino – Geschichten einer besetzten Stadt“ erzählt in fünf Episoden von der deutschen Besatzung der ukrainischen Stadt Donezk während des Zweiten Weltkrieg. Damals trug die Stadt den Namen des sowjetischen Diktators Joseph Stalin – Stalino.

Im Podcast folgen wir fünf Menschen, die die deutsche Besatzung ganz unterschiedlich erleben – von einer Ballerina, die für die Deutschen tanzt, über den Bürgermeister, der im Auftrag der Deutschen die Stadtverwaltung umbaut, bis hin zu einem jüdischen Mädchen, das den Holocaust überlebt.

Das Projekt wird in der Bildungsagenda NS-Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.

 

 

Wladimir ist acht Jahre alt, als die Wehrmacht im Oktober 1941 seine Heimatstadt Stalino (heute Donezk) einnimmt. Wie erlebt der Junge die Besatzung? Was sieht er, wenn er mit Freunden durch die Stadt streift? Und wie schafft er es, zu überleben?

 

 

 

 

Ein Lokführer flieht vor der Front und wird von ihr eingeholt. Statt verhaftet zu werden, wird er zum Bürgermeister einer gewaltigen Industriestadt und arbeitet so für die deutschen Besatzer. Aber war er überzeugter Nazi?

 

 

 

 

Margarita ist die Tochter eines sowjetischen Ingenieurs und einer Jüdin in Stalino. Während der Vater für die Deutschen die Kohleindustrie wieder aufbauen muss, verschwindet ihre Mutter spurlos. Wie schafft Margarita es, den Holocaust in Stalino zu überleben?

 

 

 

 

Soja ist eine Teenager im besetzten Stalino. Über ihre Mutter gerät sie in ein Netzwerk aus Widerstandskämpfer·innen gegen die deutsche Besatzung. Was heißt es für die Familie, wenn der wichtigste Partisan der Stadt auf dem eigenen Sofa schläft?

 

 

 

 

Am 21. Juni 1941 bekommt Jelena ihr Ballett-Diplom. Am nächsten Tag überfällt Deutschland die Sowjetunion. Sie flüchtet aus Kyjiw in ihre Heimatstadt – Stalino. Doch auch da holt sie die Front ein und muss für die Deutsche tanzen. Ist ihre Kunst schon Kollaboration mit den Nazis?

 

 

Moderation: Jasmin Lörchner
Journalistische Einordnung ins Heute: Luzia Tschirky

Sprecher*innen:
Prof. Dr. Dmytro Tytarenko – Mirko Drotschmann
Wladimir – Ilyass Alaoui
Andrej Ejchman – Khesrau Behroz
Margarita Funt – Helene Braun
Soja Tschepik – Natalie Amiri
Jelena Gortschakowa – Alice Bota
In weiteren Rollen: Peter Becker und Dr. Matthias von Hellfeld
Wissenschaftliche Redaktion: Prof. Dr. Tanja Penter, Prof. Dr. Dmytro Tytarenko, Dr. Jasmin Söhner
Skript: Dr. Saskia Geisler

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Zu Tisch

Zu Tisch

Zu Tisch

Autoren: diverse, 26 min, ZDF/arte

Aktuelle Folge

Zu Tisch:

Kreta

Chrysanthi Goula und Stella Könemann

in der arte-Mediathek.

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Zu Tisch in Nordmazedonien, die Familie sitzt gemeinsam am Esstisch
„Zu Tisch“ geht dahin, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die Regionen Europas, in denen bis heute  authentisch zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben. Anders als die gängigen Formate mit ihren Sterneköchen macht „Zu Tisch“ sinnlich erfahrbar, was Küche und Kochen für ganz normale Menschen in Europa bedeutet. Die Autor:innen spüren auf ihren kulinarischen Reisen immer Neues auf, entdecken Vergessenes wieder und tauchen ein in die Küchen- und Alltagskultur. Ob Bauern, Fischer, Winzer, Handwerker oder Hausfrauen, ihre Kochkünste teilen sie immer gern mit anderen.

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Letzte Folgen

Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Madeira

Ein Film von Carsten Heider

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Meteora

Ein Film von Elke Sasse

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Wien

Ein Film von Verena Mayer

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Nordbaden

Ein Film von Hanna Leisner

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Nordmazedonien

Ein Film von Sebastian Saam

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Schwarzmeerküste

Ein Film von Gordian Arneth

Auf YouTube verfügbar.

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Galiläa

Ein Film von Antje Behr

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Montafon

Ein Film von Wilma Pradetto

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Zu Tisch in Wales mit 2 Protagonisten

Wales

Ein Film von Britta Rating

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Zu Tisch auf Lanzarote, Protagonistin schneidet Aloe Vera

Lanzarote

Ein Film von Alba Vivancos Folch

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Zu Tisch in Maremma: Vater kocht mit seinen beiden Kindern

Maremma

Ein Film von Emanuela Casentini

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Ischia

Ein Film von Britta Rating

Rezepte aus der Sendung in der arte-Mediathek.

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Kürbisse in Bordelais<br />

Bordelais

Ein Film von Sonja Fröhlich

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Straßburg

Ein Film von Verena Mayer & Jakob Groth

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Røros

Ein Film von Stella Könemann

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Mittelfranken

Ein Film von Hanna Leissner

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Der Mafiaboss, Präsident Erdogan und ich

Der Mafiaboss, Präsident Erdogan und ich

Der Mafiaboss, Präsident Erdogan und ich

Ein Film von Can Dündar und Stella Könemann, WDR, 43min, 2024

Im Frühjahr 2021 zogen neun YouTube-Videos die Türkei in ihren Bann. Darin meldete sich Sedat Peker, ein mehrfach vorbestrafter Bandenchef aus dem Exil in Dubai und packte aus über die Verbindungen zwischen dem Erdogan-Regime und der türkischen Mafia. Im Wochenabstand redete über Verwicklungen hoher Politiker und Staatsangestellter in kriminelle Machenschaften, über enge Beziehungen zwischen Regierungskreisen und dem organisierten Verbrechen. Was er darstellte, klang unglaublich: Es gebe in der Türkei eine Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und der Mafia.  Mehrere hochrangige Politiker mussten daraufhin zurücktreten.

Einen Mann elektrisierten die Peker-Videos besonders: Can Dündar, Journalist und Filmemacher, der seit 2016 im Exil in Deutschland lebt. Zuvor war er in der Türkei festgenommen und inhaftiert worden, nachdem die Zeitung Cumhuriyet, deren Chefredakteur er war, über Waffengeschäfte zwischen der Erdogan-Regierung und islamistischen Milizen in Syrien berichtet hatte. Noch während er im Gefängnis sass, hatte ihn just Sedat Peker öffentlich mit dem Tod bedroht. Als nach seiner Freilassung tatsächlich ein Attentat auf ihn verübt wurde, ging er nach Deutschland ins Exil.

 

Für „die story im Ersten“ zeigt Can Dündar zusammen mit Stella Könemann auf, was dran ist an Pekers Vorwürfen, was das für die Türkei von heute bedeutet – und versucht, den Mafia-Boss im arabischen Exil zu kontaktieren. Dabei verwebt Dündar seine persönliche Geschichte mit den Fakten, die im Laufe seiner journalistischen Ermittlungen zutage treten.

Gina Lückenkemper: Schnell nach Rom

Gina Lückenkemper: Schnell nach Rom

Gina Lückenkemper: Schnell nach Rom

Eine Sportstudio Reportage von Sybille Koller, ZDF, 20 min, 2024

Bis 31.12.2028 in der ZDF-Mediathek

Gina Lückenkemper ist offiziell die schnellste Frau Europas – 2022 gelang ihr die Sensation und sie holte Gold im 100 Meter-Sprint bei der Leichtathletik EM. In diesem Jahr geht es bei den Europameisterschaften in Rom um die große Frage: Kann sie ihren Titel verteidigen?
„Qualified by wildcard – wer hätte gedacht, dass ich sowas mal sagen kann?“, lacht Lückenkemper im Interview. Das Portrait „Gina Lückenkemper. Schnell nach Rom“ zeigt, wie sich die deutsche Ausnahmeathletin auf das Sportjahr 2024 vorbereitet – in Florida, fast 8.000 Kilometer entfernt von ihrer Heimat. Ein halbes Jahr trainiert sie dort mit der internationalen Sprintelite wie dem sechsmaligen Weltmeister Noah Lyles.
Es geht nicht nur um die Titelverteidigung bei der EM, sondern auch um das Erreichen des 100m-Finales bei den Olympischen Spielen in Paris. Dafür ist Lückenkemper bereit, einiges in Kauf zu nehmen – Bergläufe, Gewichte stemmen bis zur Erschöpfung, vor allem aber: Die Einsamkeit im Trainingscamp.

Pitch, der plan b-Podcast

Pitch, der plan b-Podcast

Pitch, der plan b-Podcast

Moderatorin Salwa Houmsi spricht mit ihren Gesprächspartner*innen über ihre Ideen und Visionen, ihren Plan B.

Jede Woche ein Thema, jede Woche ein Gast. Die Gespräche werden ergänzt durch interessante Wissensblöcke, Hintergrundfakten und unterhaltsame Rubriken. Kurzweilig, informativ, lösungsorientiert.

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Mehr Informationen

In der ersten Folge geht es um Frauen und Finanzen. Natascha Wegelin, auch bekannt als „Madame Moneypenny“ ermutigt Frauen, den Weg in Richtung finanzielle Unabhängigkeit einzuschlagen und gibt Tipps, wie das gelingt. Mit frischen Infos zeigt Nicole Klaski von „The Good Food“ neue Wege um weniger Lebensmittel zu verschwenden. „Pitch, der plan b-Podcast“ bietet in den nächsten Wochen auch Hörenswertes zu den Themen Verhütung für den Mann, zirkuläres Bauen oder bedingungsloses Grundeinkommen und scheut sich auch nicht vor Tabu-Themen wie Pornografie oder Sterben. Begleitet wird der Podcast von einem Instagram-Kanal. Hier kann sich die „Pitch“-Community weiter informieren und über neue Lösungsansätze austauschen.

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