Konfliktzone

Konfliktzone

Konfliktzone/ Decoding Conflicts

Autoren: diverse, 26 min, berlin producers & storyline im Auftrag des ZDF und DW, in Zusammenarbeit mit arte

Konfliktzone: Huthi-Rebellen im Jemen

Ein Film von Martin Koddenberg und Lina Schuller

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Der Jemen am südlichsten Zipfel der Arabischen Halbinsel gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Eigentlich ein Land mit einer reichen Kultur und Historie, herrscht hier nach 10 Jahren Bürgerkrieg bittere Not: zerstörte Städte, fehlende Versorgung, systematische politische Repression. Eine verlorene Generation von Kindern wächst ohne Schulbildung, ohne medizinische Versorgung und ohne Nahrung auf. Hilfslieferungen werden blockiert, geplündert oder auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Das Elend des Landes geht auf das Konto der radikal-islamischen Huthis. Seit Jahren kämpft die Miliz gegen die international anerkannte Regierung des Jemen. Über 400.000 Menschen starben bereits an den Folgen des Krieges. Mehr als 20 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – rund die Hälfte der Bevölkerung.

Seit Oktober 2023 ist aus dem lokalen Konflikt ein regionaler geworden: Seither greifen die Huthis verstärkt internationale Handelsschiffe im Roten Meer an – offiziell, um die Palästinenser im Gaza-Krieg gegen den Erzfeind Israel zu unterstützen.

Trotz jahrelanger Luftschläge und internationaler Interventionen gelang es weder Saudi-Arabien noch der UN-gestützten Regierung, die Huthis zu besiegen. Die Miliz hat sich im Chaos des Bürgerkriegs zur dominierenden Kraft im Land entwickelt. Geschickt nutzt sie Krieg, Religion und Notstand, um ihre Macht weiter auszubauen – und sich als Bollwerk gegen den Westen zu präsentieren.

Ohne Waffenstillstand und eine neue politische Strategie droht der Jemen, immer weiter zwischen Blockade, Gewalt und internationaler Einflussnahme zerrieben zu werden.

Konfliktzone: Transnistrien – Pulverfass im Osten Europas

Ein Film von Martin Koddenberg und Lina Schuller

jetzt in der arte-Mediathek und auf YouTube.

Wilde Wege Georgien

Transnistrien ist ein Landesteil der Republik Moldau, faktisch jedoch ein Staat im Staat – mit eigener Flagge, eigener Währung und eigener Regierung. Die selbsternannte Republik ist international nicht anerkannt, aber seit Jahrzehnten politisch, wirtschaftlich und militärisch eng mit Russland verflochten. Rund 1.500 russische Soldaten sind dauerhaft in der Region stationiert. Im Frühjahr 2022 kommt es zu Explosionen und Angriffen auf Behördengebäude – kurz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Ein Zufall?

Der sogenannte „eingefrorene Konflikt“ zwischen Transnistrien und der Republik Moldau birgt erhebliches Eskalationspotenzial. Während die Regierung in Chisinau einen pro-europäischen Kurs verfolgt, halten viele Menschen in Transnistrien an Russland fest, trotz tiefer Armut im Land.

Die Wirtschaft der Region wird von einem mächtigen Oligarchen-Netzwerk dominiert. Kritiker sprechen von einem System gegenseitiger Absicherung zwischen Wirtschaft, Politik und pro-russischen Machtstrukturen. Bis Anfang 2025 beruhte Transnistriens Ökonomie auf kostenlosem Gas aus Russland – obwohl rund 80 Prozent der Exporte in die EU fließen. Ein paradoxes Konstrukt. Die Energiekrise nach dem Gasstopp hat die Spannungen in der Region verschärft. Spätestens seit Moldau 2022 den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten hat, rückt die lange vergessene Region wieder ins Zentrum geopolitischer Machtspiele.

Während Oligarchen und prorussische Akteure auf Destabilisierung setzen, wächst der Druck auf die moldauische Regierung – und auf Europa, klar Stellung zu beziehen.

Konfliktzone: Mexiko – Krieg der Drogen-Kartelle

Ein Film von Martin Koddenberg

jetzt in der arte-Mediathek.

Ein Jugendlicher in Mexiko mit einem Gewehr. Viele Drogenkartelle rekrutieren gezielt minderjährige Jungen – oft aus armutsgeprägten Regionen ohne Bildungs- oder Berufsperspektive.
Schematische Darstellung von Joaquín "El Chapo" Guzmáns Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis Altiplano im Juli 2015. Der Tunnel war rund 1,5 km lang, mit Belüftung, Licht und Schienen ausgestattet – Ausgang: direkt unter der Duschzelle seiner Zelle.

Mexiko steht seit Jahrzehnten im Zentrum  eines eskalierenden Drogenkriegs. Über 400.000 Menschen wurden seit 2006 getötet, mehr als 125.000 gelten als verschwunden. Drogenkartelle kontrollieren weite Teile des Landes, während der Staat von Korruption zerfressen und von Ohnmacht gelähmt ist.

In Städten wie Tijuana, Culiacán oder Doctor Coss liefern sich bewaffnete Banden Gefechte mit selbstgebauten „Narco-Tanks“. Massengräber in Wohngebieten sind keine Ausnahme. Viele Opfer bleiben namenlos. Wer verschwindet, war oft nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Mexiko ist ein zentrales Transitland im globalen Drogennetzwerk. Kokain aus Südamerika, Methamphetamin aus inländischen Laboren und die synthetische Droge Fentanyl gelangen von hier aus in die USA und weiter nach Europa, Asien und Afrika. Im Gegenzug fließen Geld und Waffen zurück. Der illegale Handel ist ein Milliardengeschäft – und macht die Narco-Bosse zu mächtigen Akteuren.

Die Kartelle rekrutieren gezielt junge Männer aus armen Regionen, versprechen Einkommen, Aufstieg und Schutz. Sie unterwandern Behörden, Justiz, Polizei und Militär. Der Fall der 43 verschwundenen Studenten von Ayotzinapa zeigte 2014, wie eng organisierte Kriminalität und staatliche Stellen kooperieren.

Die Gewalt ist systemisch. Die Angst – allgegenwärtig. Doch der Konflikt betrifft längst nicht nur Mexiko. Die USA als Hauptzielland der Drogen aus Mexiko erhöhen den Druck – und schließen militärisches Eingreifen nicht mehr aus.

Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Zu Tisch mit Lucie – Kitchen Hacks

Autoren: diverse, 26 x 30 min, ZDF/ARTE
Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Aktuelle Folge

Pfirsiche und Aprikosen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Seit über zwanzig Jahren reist die Kulinarik-Reihe „Zu Tisch“ zu unseren europäischen Nachbarn und schaut ihnen in die Töpfe. Dabei werden aus dem, was die Natur hergibt, kulinarische Köstlichkeiten zubereitet und genossen. Für vertiefende kultur-historische oder ernährungsphysiologische Exkurse bleibt aber oft keine Zeit. Die neue Reihe Zu Tisch mit Lucie will das ändern.

Die junge, deutsch-französische Köchin Lucie Fischer-Chapalain, die ihre Ausbildung u. a. in der Theaterklause in Potsdam absolviert hat, schaut sich Obst und Gemüse genauer an und liefert unterhaltsam und kurzweilig kulinarisch-wissenschaftlichen Content dazu: Was sind Bergamotten? Schmecken Rosen? Und warum braucht es das Salz in der Suppe?

Zu Tisch mit Lucie informiert über Anbaumethoden, Ernährungsphysiologie und chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln. Und natürlich verrät Lucie in jeder Folge Kitchen Hacks, mit denen sich authentische Spezialitäten und Leckereien aus ganz Europa mit Zutaten von heimischen Märkten oder aus dem Supermarkt nachkochen und neu interpretieren lassen.

Lucie Fischer-Chapalain, Jahrgang 2002, hat gerade ihre Kochausbildung in Potsdam beendet. Die gebürtige Bretonin mit deutsch-französischen Wurzeln träumte schon als Kind davon Köchin zu werden. Sie liebt es, anderen eine Freude zu machen und mit unterschiedlichen Produkten und Zubereitungstechniken zu experimentieren: „Das geht beides leider nicht immer zusammen! Wenn ich experimentiere, dann kann es auch mal etwas schräg werden“. Beim Kochen folgt Lucie keiner kulinarischen Schule. „Ich mag die bodenständige Küche und überlege mir, was ich mit den Produkten anfangen kann, die ich vor Ort finde“. – Genauso, wie ihre Familie es früher mit dem Gemüse aus dem eigenen Garten in der Bretagne gemacht hat.

Für ihren kreativen Umgang mit Zutaten hat die junge Köchin bereits Preise wie den KochCup oder den Rudolf Achenbach Preis gewonnen. Lucie sprudelt nur so vor Ideen. Mit einer Kindheitsfreundin möchte sie in Zukunft ein – beziehungsweise mehrere – Restaurants eröffnen und sich dabei für die Gleichberechtigung der Frauen in der Küche einsetzen. Zunächst aber begibt sie sich für die ZDF/ARTE-Reihe „Zu Tisch mit Lucie“ auf Spurensuche in die Welt der Lebensmittel und Kochtraditionen.

Bisherige Folgen

Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Melonen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Eis

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Ostern und Eier

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Pasta

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Zu Tisch mit Lucie: Fermentation

Fermentation

Ein Film von Marit Christenfeldt und Jenny Schindler

In der arte-Mediathek.

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Lucie zeigt eine weihnachtliche Variante des Klassikers „Arme Ritter“

Weihnachtsbäckerei

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Brot

Film von Malte Fischer und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Feigen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Chili

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Cranberry

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Walnüsse

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Grünkohl

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Honig

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Wildkräuter

Ein Film von Malte Fischer und Tracy Kamphus

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Pilze

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Köchin Lucie zeigt, wie ein Grilled Cheese mit mediterranem Gemüse zubereitet wird.

Käse

Ein Film von Charlotte Aebischer & Tracy Kamphus

In der arte-Mediathek verfügbar.

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Linsen

Ein Film von Marit Christenfeldt und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Bananen

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Austern

Ein Film von Tracy Kamphus und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Tomate

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Zuckerrohr

Ein Film von Tracy Kamphus und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube verfügbar.

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Kräuter der Provence

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Teigtaschen

Ein Film von Ulrike Neubecker und Malte Fischer

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Aloe Vera

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Lucies frittierte Kartoffelklöße sind gefüllt mit Sauce Rouille.

Safran

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek und auf YouTube.

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Spargel

Ein Film von Marit Christenfeldt und Ulrike Neubecker

In der arte-Mediathek.

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Oliven

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Äpfel

Ein Film von Marit Christenfeldt und Charlotte Aebischer

In der arte-Mediathek.

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Salz

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Rosen

Ein Film von Tracy Kamphus und Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Aus dem Meer: Algen

Ein Film von Marit Christenfeldt

In der arte-Mediathek.

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Bergamotte

Ein Film von Marit Christenfeldt

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Zu Tisch

Zu Tisch

Zu Tisch

Autoren: diverse, 26 min, ZDF/arte

Aktuelle Folge

Zu Tisch:

Ustica

Emanuela Casentini

in der arte-Mediathek.

 

 

Zu Tisch in Nordmazedonien, die Familie sitzt gemeinsam am Esstisch
„Zu Tisch“ geht dahin, wo die europäische Kochkunst ihre Wurzeln hat: in die Regionen Europas, in denen bis heute  authentisch zubereitet und genossen wird, was Acker, Weiden und Fischgründe hergeben. Anders als die gängigen Formate mit ihren Sterneköchen macht „Zu Tisch“ sinnlich erfahrbar, was Küche und Kochen für ganz normale Menschen in Europa bedeutet. Die Autor:innen spüren auf ihren kulinarischen Reisen immer Neues auf, entdecken Vergessenes wieder und tauchen ein in die Küchen- und Alltagskultur. Ob Bauern, Fischer, Winzer, Handwerker oder Hausfrauen, ihre Kochkünste teilen sie immer gern mit anderen.

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Letzte Folgen

Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Aargau

Ein Film von Hanna Leissner

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Asturien

Ein Film von Friederike Schlumbom

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Ålandinseln

Ein Film von Holger Preuße

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Kreta

Ein Film von Chrysanthi Goula und Stella Könemann

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Madeira

Ein Film von Carsten Heider

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien
Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Meteora

Ein Film von Elke Sasse

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Wien

Ein Film von Verena Mayer

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Nordbaden

Ein Film von Hanna Leisner

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Gericht aus Zu Tisch in Zentralserbien

Nordmazedonien

Ein Film von Sebastian Saam

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Schwarzmeerküste

Ein Film von Gordian Arneth

Auf YouTube verfügbar.

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Galiläa

Ein Film von Antje Behr

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Montafon

Ein Film von Wilma Pradetto

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Zu Tisch in Wales mit 2 Protagonisten

Wales

Ein Film von Britta Rating

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Zu Tisch auf Lanzarote, Protagonistin schneidet Aloe Vera

Lanzarote

Ein Film von Alba Vivancos Folch

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Zu Tisch in Maremma: Vater kocht mit seinen beiden Kindern

Maremma

Ein Film von Emanuela Casentini

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Ischia

Ein Film von Britta Rating

Rezepte aus der Sendung in der arte-Mediathek.

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Kürbisse in Bordelais<br />

Bordelais

Ein Film von Sonja Fröhlich

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Straßburg

Ein Film von Verena Mayer & Jakob Groth

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Røros

Ein Film von Stella Könemann

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Mittelfranken

Ein Film von Hanna Leissner

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Afrikas Berge

Afrikas Berge

Afrikas Berge

Autoren: diverse, 43/52 min, SR/Arte

Afrikas Berge Südafrika: Drakensberge

Ein Film von Julie Pillay Laurenz und Gordian Arneth 

 

Südafrika ist nicht nur durch seine weiten Savannen, sondern auch durch beeindruckende Gebirgszüge geprägt. Die markanten Felsen der Drakensberge, deren Silhouetten an Drachenstacheln erinnern, gaben dem größten Gebirgszug des Landes seinen Namen. Bergführerin Zee Ndaba, eine der ersten Schwarzen Südafrikanerinnen in ihrem Beruf, inspiriert junge Menschen in den umliegenden Dörfern zum Wandern und zeigt ihnen die Schönheit ihrer Heimat. Geologe Digby Gold erklärt die Entstehung dieses Gebirges, das durch vulkanische Eruptionen entstand. Der Klimawandel und steigende Temperaturen stören das Gleichgewicht der Ökosysteme. Biologen der Free State Universität erforschen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Drakensberge.

Afrikas Berge Uganda: Ruwenzori Gebirge

Ein Film von Adama Ulrich 

Wilde Wege Georgien

​Es ist ebenso atemberaubend wie unerwartet: Nördlich des Äquators erhebt sich aus dem Tropenwald in Uganda ein mit Gletschern bedecktes Gebirge – das Ruwenzori Gebirge. Es ist mit 5109 Metern das dritthöchste Gebirge Afrikas und bildet die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. 1991 wurde in Uganda der Ruwenzori Nationalpark gegründet, um den Regenwald und die Tiere, die darin leben, zu schützen. Darunter zahlreiche Affenarten, Antilopen und eine Vielzahl schillernder Vögel.

Am Fuße der Berge erstreckt sich der Queen Elisabeth Nationalpark. Er gilt als einer der schönsten Parks Afrikas. Die Ausläufer des Ruwenzori Gebirges sind von hier aus gut sichtbar. Mit knapp 100 Säugetier- und über 600 Vogelarten gilt er als besonders artenreich. Eine Besonderheit sind die auf Bäume kletternden Löwen. Von dort oben können sie ihre Beute besser beobachten und haben einen schattigen Platz.

Afrikas Berge Tansania: Kilimandscharo und Mount Meru

Ein Film von Carsten Heider

Wilde Wege Georgien

Mit seinen knapp sechstausend Metern ist der Kilimandscharo nicht nur der mit Abstand höchste Berg Afrikas. Er ist auch das Wahrzeichen Tansanias und steht symbolisch für einen ganzen Kontinent. Für die Einheimischen ist der Berg weiblich, weil sie sich so oft schüchtern in Wolken hüllt. Außerdem ist sie bescheiden, denn Kilima ist Suaheli und bedeutet kleiner Hügel. Njaro ist ein Ortsname, steht in der Sprache der Einheimischen für Wasser und deutet auf die Bedeutung des Berges als Lebensspender in der Region hin. An seinen Hängen fallen deutlich mehr Niederschläge als in den weiten Ebenen, die den Berg umgeben.

In Sichtweite von Afrikas höchstem liegt der wohl schönste Berg Tansanias: der Mount Meru. Wie sein großer Nachbar ist auch er vulkanischen Ursprungs. Mit seinen 4.562 Höhenmetern gilt er aber als etwas leichter zu besteigen.

Zwischen den beiden Vulkanen liegt ein Höhenzug, der die meisten europäischen Mittelgebirge deutlich überragt. Fruchtbares Hochland vulkanischen Ursprungs, Lebensraum zahlreicher bedrohter Arten und Siedlungsgebiet der Massai. Große Teile des einst kriegerischen Volkes, leben hier bereits seit Jahrhunderten, pflegen alte Traditionen und ziehen noch heute mit ihren Herden durch die dünn besiedelte Gegend.

Afrikas Berge – Madagaskar: Andringitra- und Ibity-Massiv

Ein Film von Friederike Schlumbom

Wilde Wege Georgien

Vor über 90 Millionen Jahren vom Festland getrennt, entwickelte sich auf Madagaskar eine unvergleichliche Artenvielfalt. 5 % aller weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Der Film nimmt das 2600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen über 1.000 Pflanzenarten und artenreichen Tierwelten sowie das 2300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für Aloe-Vera- und Heilpflanzen, in den Fokus.

Doch Madagaskars Wälder sind bedroht: Jährlich verschwinden durch Brandrodung 120.000 Hektar Wald. Bereits 75 % der ursprünglichen Pflanzenarten sind verloren. Armut zwingt die Bevölkerung, auf Holzkohle und Rodungen zurückzugreifen.

Der Film porträtiert Hoffnungsträger: den französischen Umweltschützer Gilles Gautier, der am nordwestlichen Rand des Andringitragebirges 2,2 Millionen Bäume pflanzte. Seine Baumschule wird nun von der jüngeren Generation weitergeführt. Auch Tourismus kann helfen, Armut zu bekämpfen und Madagaskars Biodiversität zu schützen. Spektakulär wird es mit Ines Pappert, vierfache Weltmeisterin im Eisklettern, die die 800 Meter hohe Steilwand des Tsaranoro in einem Tag erklimmen will. Gleichzeitig arbeitet die NGO „Ny Tanintsika – Feedback Madagascar“ daran, den Primärwald im nordöstlichen Andringitra-Gebirge zu schützen und Tiere wie Lemuren und Chamäleons vor illegalem Handel zu bewahren. Im Ibitygebirge ernährt der endemische Tapia-Baum die Seidenraupe, deren Seide eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung bietet. Und der Biologielehrer Antoni Razafimahefa bringt Schulkindern das Wissen über wertvolle Heilpflanzen der Region näher.

 

Wilde Wege

Wilde Wege

Wilde Wege

Autoren: diverse, 43/52 min, NDR, ZDF/Arte

Wilde Wege – Georgien

Ein Film von Holger Preusse

Mit seinen fast 3000 Metern ist der Abano-Pass der am höchsten befahrbare Pass im Großen Kaukasus. Er ist die einzige Verbindungsstraße zur Provinz Tuschetien im äußersten Nordosten Georgiens, an der Grenze zu Russland. Die Straße ist nur 71 Kilometer lang, aber jeder Meter hat es in sich. Sie schlängelt sich an nahezu senkrechten und schwindelerregenden Steilhängen entlang, immer wieder müssen Furten durchquert und rutschige Spitzkehren bewältigt werden.

Wenn die Straße Ende Mai, Anfang Juni geöffnet wird, werden die Schäden des Winters notdürftig ausgebessert. Viehzüchter führen ihre Herden auf die Almen, Einheimische machen sich mit vierradgetriebenen Fahrzeugen auf den Weg zurück zu ihren Häusern, die sie in der kalten Jahreszeit verlassen haben. Sieben Monate waren sie im Tal. Nun müssen sie fast alles, was sie brauchen, in die Berge transportieren.

Die Piste führt durch eine atemberaubende Landschaft, am Horizont die mit Eis und Schnee bedeckten Viertausender hohen Berge auf russischer Seite. An deren Ausläufern auf georgischem Boden ist der Tusheti Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Wölfe, Bären, Luchse, Wildziegen und zahlreiche Greifvögel, wie der Bartgeier, siedeln hier.

Für Temuri Mosaidze ist jetzt Hochsaison. Mit seinem Laster fährt er alles, was benötigt wird. Lebensmittel genauso wie Baumaterial und Benzin oder liegengebliebene Fahrzeuge. Für ihn steht fest, dass die Abano-Straße – so unberechenbar sie ist – niemals asphaltiert werden darf: „Die Gefahr hat auch ihren Reiz. Tuschetien würde diesen Charme verlieren, und nicht mehr so sein wie jetzt.“

Wilde Wege – Sulawesi

Ein Film von Sven Jaax

Wilde Wege Georgien

Er ist einer der wilden Wege Asiens: Der Trans Sulawesi Highway. Die abenteuerliche Straße erschließt die viertgrößte Insel Indonesiens und bringt die Menschen an spektakuläre Ziele. An traumhafte Strände, in turbulente Großstädte oder einmalige Urwälder. Wer auf dem Highway fahren möchte, braucht starke Nerven: Es ist dort laut, voll und unübersichtlich. Viele Einheimische lassen sich eher von ihrem Gefühl als von den Verkehrsregeln leiten.

Auf dem Trans Sulawesi Highway sind ganz besondere Menschen unterwegs: Der Film von Sven Jaax zeigt Leute wie Tari Abdullah, den Busfahrer. Seit fast 40 Jahren bringt er die Einheimischen mit seinem betagten Gefährt an ihre Ziele.

Van Tundu ist regelmäßig sein Passagier. Der Ranger ist Experte für Koboldmakis, für die seltenen Primaten mit ihren großen Kulleraugen. Sie leben im Urwald von Sulawesi und kommen nur in der Nacht aus ihren Verstecken.

Lala Merilla ist täglich auf dem Highway unterwegs. Mit ihrem Motorroller fährt die Tauchlehrerin an den Pazifik und begegnet dort den Meeresschildkröten.

Hatti Kalangi hat ihren Gemüsestand direkt an der ‚Autobahn‘. Der Laden läuft. Dank des Highways. Der Verkehr ist Fluch und Segen zugleich: Hatti hat sich längst daran gewöhnt, dass tausende täglich an ihren Auslagen vorbeifahren. Krach und Abgase inklusive.

Wilde Wege – Norwegen

Ein Film von Holger Preusse

Wilde Wege Georgien

Es ist eine weite, endlos weiße Fläche, über die der Wind fegt. Es liegt Schnee und nochmals Schnee. Es ist Mitte März in der Finnmark, im äußersten Nordosten Norwegens. Bis zu minus 35 Grad wird es kalt. Schneestürme so dicht, dass man die eigene Hand vor Augen nicht sieht. Die Varanger Halbinsel ist ein Außenposten Europas. Wer im Winter den Varangerhalvøya Nationalpark oder eine der abgelegenen Gemeinden besuchen will, muss sich warm anziehen. Das Gebiet ist einer der letzten Schutzräume für die Tiere, die es kalt brauchen. So zum Beispiel Polarfüchse, die hier seit ein paar Jahren wieder angesiedelt werden.

Durch die Lage am Rande des Arktischen Ozeans ist die Gegend anfällig für heimtückische Schneeverwehungen. Jeder Meter ist eine Herausforderung und eine Fahrt ins Risiko. Ein Aben-teuer für alle, die sich auf den Weg in die faszinierende und einmalige Landschaft machen, durch eine scheinbar endlose Schneewüste.

Die wenigen Geschäfte werden mit LKWs beliefert. Wer sein Auto wegen der Herausforde-rungen stehen lässt, nimmt ein Taxi, den Bus, den Hundeschlitten oder gleich das Schneemobil. Seit Urzeiten gehört das Gebiet zum Siedlungsraum der Samen, die hier Fischfang und Rentier-zucht betreiben.

Erica Jensen ist im Auftrag der Straßenwachtmeisterei unterwegs. Sie macht die Fahrbahn mit einem Schneepflug frei, damit alle sicher über das Königsfjordgebirge kommen. Manchmal liegt auf dem Hochplateau so viel Schnee, dass die Straßen gesperrt und nur für kurze Zeit geöffnet werden. Dann heißt es Kolonne fahren. Eine Herausforderung für Erica und die Autofahrer gleichermaßen.

Wilde Wege – Guinea

Ein Film von Holger Preuße

Wilde Wege Georgien

In Guinea fahren die Menschen auf Straßen, die die Bezeichnung nicht verdienen. In der Regenzeit zwischen Mai und September sind Straßen und Pisten nur mit großer Mühe zu bereisen. Die Einheimischen müssen aber auch in dieser Zeit von Markt zu Markt. Die einen, um ihre Waren zu verkaufen, die anderen, um Obst, Gemüse und das, was sie für den Alltag brauchen, zu kaufen.

Da es so gut wie keine zuverlässigen öffentlichen Verkehrsmittel in Guinea gibt, sind die Menschen auf Taxis angewiesen. Die Gäste sitzen eng an eng, und auf dem Dach stapeln sich Kanister, Säcke, Körbe und die, die keinen Platz mehr im Inneren gefunden haben.

Eine der zentralen Routen im Westen Guineas führt von Kindia nach Sambailo im Norden, an die Grenze zum Senegal. Es geht auf schlammigen Pisten und über Flüsse zu mehreren Wochenmärkten bis zum Badiar Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Er bildet die grüne Grenze zum Nachbarland Senegal, wo sich der Park fortsetzt.

Mit ihrem Motorad-Taxi fährt Sintiya Konaté Kundinnen und Kunden in und außerhalb von Kindia. Sintiya ist die einzige Frau in diesem Job. Seit fünf Jahren behauptet sie sich gegen die männliche Konkurrenz. Wenn sie am Abend nach Hause kommt, dann tut ihr der ganze Körper weh.

Moustapha Saw ist 28 und fährt seit acht Jahren Taxi. Er kennt die Gefahren auf Guineas Wegen. Seine Passagiere muss er nicht nur sicher ans Ziel bringen, sondern auch zeitig, was eine Herausforderung für ihn ist. „Die Autos sind alt. Es gibt hier keine Ersatzteile. Man kann nur hoffen, dass andere Autos kaputt gehen, damit man dann von diesen welche bekommt.“

Wilde Wege – Pakistan

Ein Film von Alba Vivancos und Kristian Kähler

Wilde Wege Georgien

Im Norden Pakistans: Der Karakorum Highway gehört zu den höchstgelegenen Straßen der Welt. Bis auf fast 4700 Metern schlängelt er sich durch eine faszinierende Bergwelt.

Wo früher nur Bergziegen zu Hause waren, verläuft heute eine der riskantesten Straßen der Welt. Steinschläge, Erdrutsche und Felsstürze lauern überall.

Sost ist der letzte Ort auf pakistanischer Seite vor der Grenze zu China. Die Siedlung ist ein zentraler Handelspunkt zwischen beiden Ländern – hier werden Waren umgeladen und verzollt. Pakistanische Lastwagen mit ihren bunten Bemalungen treten die Fahrt ins Tiefland an.

Ali Akbar und Umar Laib bringen ihren Truck für die kommende Tour auf Vordermann. Der Motor muss rund laufen und die Fahrerkabine sauber sein. Der LKW ist ihr zweites Zuhause.

Östlich der Passu Cones Berge beginnt die Shimshal-Road, eine der gefährlichsten Straßen der Welt. Der Weg schlängelt sich an den hoch aufragenden Felswänden des Shimshal-Flusses entlang, durch einen gigantischer Canyon. Vor dem Baubeginn im Oktober 2003 war ein Durchkommen mit Autos und Motorrädern nicht möglich.

Mansoor Karim ist Taxifahrer. Er fährt die Bewohner seines Dorfes aus den Bergen runter in die Stadt. Es geht durch enge Schluchten, vorbei an steilen Abgründen und über marode Holzbrücken.

Die 21jährige Studentin Tabassum Laseed spielt in der Mountain Girls League von Gilgit-Baltistan Fußball. Ein ungewöhnliches Hobby im konservativen Pakistan. Tabassum liebt den Sport, aber auch das traditionelle Leben. Mit ihrem kleinen Bruder muss sie über eine waghalsige Hängebrücke, um das Vieh der Familie zu versorgen.

Wilde Wege – Türkei

Ein Film von Alexander Hick

Wilde Wege Georgien

Vom Schwarzen Meer bis in das anatolische Hochland: Der „Highway D915“ überquert den 1.000 Kilometer langen Pontischen Gebirgszug, der von Istanbul bis an die Grenze zu Georgien reicht. Im Herbst bereiten sich die Menschen für den Winter vor, sechs Monate im Jahr ist die Straße gesperrt. An den Derebasi Kurven, dem gefährlichsten Teil des Highways, müssen die Fahrerinnen und Fahrer 29 Haarnadelkurven bezwingen und am Ende das Eiserne Tor passieren, eine Felspassage in senkrechten Steilwänden, Hunderte von Metern über dem Tal.

Auch risikobereite Besucher zieht der Highway an, so zum Beispiel die junge Motorradfahrerin Merve, die ihr Fahrkönnen auf die Probe stellt und anschließend noch eine Pilgerfahrt der besonderen Art an der weiter südlich gelegenen „Stone Road“ gelingt. Ahmet und Burhan nutzen die Straße seit vielen Jahren für die Schafszucht und Landwirtschaft, sie haben eine emotionale Beziehung zu diesen Bergen. Selma baut auf der Nordseite des Gebirges Tee an, den sie selbst mit ihrem Transporter zur Verladung fährt.

Im Gebirge kreuzen sich fast alle Wege am Imbiss der Straße: „Turgut’s Place“. Wenige Kilometer weiter ist die abgelegene Gegend ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und besondere Pflanzen, die Fotograf Murat seit Jahren dokumentiert. Als Aktivist setzt er sich dafür ein, dass die Straße nicht weiter ausgebaut wird. So unvollkommen, gefährlich und unbequem die Straße sein mag, sie ist genau deshalb heute von Anwohnern und Besuchern gleichermaßen beliebt und geschätzt.